Ein Tag mit Allem

Tag fünf unseres Südfrankreich Roadtrips: Unterwegs über und an der Chassezac

Im schattigen Innenhof unseres Landhauses sind wir wieder mit einem wunderbaren Frühstück in den Tag gestartet. Wahrscheinlich werde ich über die nächsten Tage noch zu einer komplett süßen Frühstückerin – Brioche, Baguette mit Marmelade, Croissant, Pain au Chocolate, ….

Um das annähernd zu kompensieren müssen wir uns bewegen. Als erstes bewegen wir uns zum Carrefour in Le Vans, um unsere Wasservorräte aufzufrischen, etwas Obst und Baguette für den Tag zu kaufen und uns die Nasen an den wunderbaren Lebensmitteln platt zu drücken. Danach gibt es echte Bewegung. Wir fahren auf Empfehlung unseres Vermieters zum Bois de Païolive, einem Weißeichenwald oberhalb der Chassezac.  Wir stellen am dritten Parkplatz unser Auto ab und wandern anfangs auf der gelben Route ‚La Corniche‘ immer an der Kante hinab zur Chassezac.  Wir haben wunderbare Ausblicke auf den Fluss, die Schlucht und die umliegende Gegend. Die Hitze heute ist lang nicht so anstrengend wie gestern. Das könnte an den ausreichenden Wasservorräten liegen 😉.

Blick hinunter auf die Chassezac

Weg von der Abbruchkante laufen wir später auf dem blauen Weg weiter, um zur Kirche Saint Eugenie zu gelangen.  Allerdings ist der Zugang so versteckt, dass wir ihn nicht finden. Nachdem wir einmal im Kreis gelaufen sind, treffen wir auf eine holländische Familie,  die diese Wanderung schon mehrfach unternommen hat und auch jedes Mal erst in die Irre gelaufen ist. Daher sparen wir uns die Suche und laufen im Schatten durch den wunderbar mystischen Eichenwald wieder zu unserem gelben Weg zurück und setzen dort unseren Rundweg fort. Zwischdurch sind wir für unsere Aprikosen und das Baguette sehr dankbar. Das kann man – im Gegensatz zu dem, was man daheim bekommt, auch trocken essen und genießen. Nach einer kurzen Pause beenden wir den Rundweg und machen uns ganz schnell auf den Weg hinab zum Fluss zur Badestelle.

Badestelle an der Chassezac

Es ist Donnerstag Nachmittag und es ist ziemlich belebt. Ich möchte mir nicht ausmalen, was am Wochenende hier los ist. Wir stellen unser Auto im Schatten ab – geschätzter Luxus bei den Temperaturen und laufen die wenigen hundert Meter zum Fluss hinunter. Unter einem Strauch finden wir eine schattige ‚Höhle‘ und wenig später sitzen wir im Wasser. Herrlich und so warm. Ich hatte noch nie in meinem Leben das Verlangen, in einem Fluss baden zu gehen und heute war das ziemlich ausgeprägt. Dass ich es dann auch ohne zu zögern tue … next Level. Aber das Wasser ist auch wirklich super warm. Sicherlich hat es 24/25 Grad und da gehe ich überall ins Wasser.

Wir teilen uns den Fluss mit den Kanuten, die hier über die Stromschnellen ordentlich angerauscht kommen. Das steht morgen für uns auf dem Plan.

So ganz gemütlich kann man auf den Steinen am Ufer weder sitzen noch liegen und die Profiausstattung, wie manche, haben wir nicht dabei. Daher ziehen wir nach einer Stunde weiter, besser gesagt zurück nach Le Vans zur Pattisserie. Mit Vanille-Flan und Tarte au Citron ausgestattet fahren wir die wenigen Kilometer zu unserem Landhaus zurück und haben einen sehr entspannten Nachmittag, ehe wir Abends das erste Mal im Urlaub in einem Gasthaus essen. Wir setzen den ersten Tipp unseres Vermieters um und fahren nach Gravières in die dortige Auberge. Wunderbar einfache Landküche – Pastete, Fleischknödel, etc. und dazu ein eiskalter Roséwein, was will man mehr.

Nur noch einen schönen, stimmungsvollen Sonnenuntergang. Den bekommen wir heute zum Abschluss dieses wunderbaren Tages auch noch.

Abendstimmung an der Chassezac

*kostenlose Werbung durch Namensnennung

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..