Ein verrücktes Jahr – Unterwegs im Hochgebirge am 27. Dezember

Vom Lucknerhaus (1.920 m) zur Glorerhütte (2.642 m)

Dieses Jahr habe ich schon oft gedacht: Das ist jetzt die letzte Tour der Saison und wurde immer wieder eines Besseren belehrt. Bereits Mitte November war es schon einigermaßen seltsam, noch auf 2.000 m unterwegs zu sein. Jetzt jedoch, Ende Dezember, ist es fast schon befremdlich. Es ist fast 10 Grad warm, über uns wölbt sich ein strahlend blauer Himmel und Dank unserer Vermieterin haben wir auch Wanderschuhe dabei. Weiterlesen „Ein verrücktes Jahr – Unterwegs im Hochgebirge am 27. Dezember“

Saisonfinale bei T-Shirtwetter

Mal wieder auf den Säuling (2.047 m)
Heute verliere ich nicht viele Worte. Im November bei 20 Grad in den Bergen unterwegs zu sein, hat Seltenheitswert. Wir hatten die Chance und haben sie genutzt. Viele andere auch, dennoch hatte diese – unsere Lieblingstour im Allgäu – auch ganz oft ihre stillen, genussvollen Momente. Weiterlesen „Saisonfinale bei T-Shirtwetter“

Ifinger und die Fehlerkette

Von Meran 2000 auf den kleinen Ifinger (2.552 m)

Der Rosengarten, den wir uns als zweit Dolomitenwanderung herausgesucht hatten, bekam plötzlich Konkurrenz. Vom Ifinger, den wir schon seit vielen Jahren auf der Liste haben. Die Entscheidung viel uns ziemlich schwer, da beide Touren ihre Reiz haben und uns die Dolomiten auch wirklich in ihren Bann gezogen haben. Weiterlesen „Ifinger und die Fehlerkette“

Waalwege sind oben – Immer!

Kein Gipfelerlebnis, dafür eine schöne Almenwanderung von Riffian zum Oberöberst  (1.400 m)

Mal wieder etwas sanftes stand für Dienstag auf dem Programm. Damit wir jeden Tag andere Ausblicke haben, sind wir nach Riffian ins Passeiertal gefahren. Das Wetter war nicht so gut vorhergesagt, so dass wir uns für die Variante vom Talort Riffian zum  Oberöberst entschieden und nicht die auch noch zur Wahl stehende Tour vom Oberöberst zum Hahnenkamm und zur Obisellalm machten. Das wäre bei guter Sicht die Variante der Wahl gewesen.

Weiterlesen „Waalwege sind oben – Immer!“

Geduld zahlt sich aus – Dolomit unter den Füßen

Vom Sellajoch (2.180 m) um die Langkofelgruppe

Dass eine Wanderung in den Dolomiten in diesem Jahr noch wahr werden würde, habe ich nicht zu hoffen gewagt. Meine Sommertour habe ich am Eingang zum Nationalpark Puez-Geissler beendet und Algund als home base unseres Südtirolurlaubs ist für alles mögliche geeignet, nicht unbedingt aber für Touren in den Dolomiten. Appetit holten wir uns im Wanderführer mit 40 Dolomitenklassikern und herrlichen Bildern. 

Weiterlesen „Geduld zahlt sich aus – Dolomit unter den Füßen“

„Spaziergang“ am Sonnenberg von Partschins

Von Partschins (618 m) zum Giggelberghof (1.565 m)

Nach einem wunderbaren lazy day gestern auf dem Tappeinerweg (ich mag ihn trotz des jährlichen Besuchs nicht wirklich gern), einem Aperitivo im Saxifraga und einem Stadtbummel in Meran wollten wir uns heute wieder etwas mehr bewegen. In der Nacht hat es geregnet, was in den Höhenlagen erneut zu Neuschnee führte. Die Prognose für uns war gut, mit mehr Sonne als Wolken. Unser Auto bleibt auch heute wieder unter den Kiwis im Carport stehen und wir laufen hinunter ins Dorf und fahren mit ziemlich vielen Leuten nach Partschins, wenige Kilometer das Vinschgau hinauf. Wir wollen heute auf eine Höfetour am Sonnenberg von Partschins, also etwas Leichtes, gehen.
Weiterlesen „„Spaziergang“ am Sonnenberg von Partschins“

Gipfel soweit das Auge reicht

Von St. Nikolaus im Ultental auf die Ilmenspitze (2.656 m)

Es ist schon seltsam, wenn im Urlaub der Wecker Punkt 7.00 Uhr klingelt und wir nach einem kurzen Frühstück schnell unsere Wohnung verlassen. Kein Ausschlafen, kein gemütliches Frühstück nach einer schönen Joggingrunde auf dem Walweg, sonst würden wir unsere Touren bis Nachmittags nicht geschafft haben. So ist es auch heute. Ein erster, noch verschlafener Blick nach draußen verheißt einen wunderbaren Tag. Die aufgehende Sonne färbt die Berge des Vinschgaus glutrot, es ist keine Wolke am Himmel und völlig windstill. Ab 7.30 Uhr hängen die frischen Semmeln an der Tür, so dass wir 30 Minuten später mit dem Auto unterwegs ins Ultental sind. Wir wollten es zwar die Zeit hier nicht bewegen, da die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Südtirol mit der Gästekarte kostenlos ist, die Anfahrt heute würde ich jedoch ungern mit dem Bus machen wollen.

Weiterlesen „Gipfel soweit das Auge reicht“