Wiederholungstäter

Von der Leiteralm über Hochganghaus (1.839 m) und Hochgangschartl (2.455 m) zu den Spronser Seen

Es war letztes Jahr im Herbsturlaub unsere Traumtour und so liegt der Gedanke nahe, noch einmal in die relative Abgeschiedenheit hinauf zu wandern und die Wasserperlen inmitten der Gipfel zu genießen. Gesagt, getan!

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An den Sonnenhängen der Texelgruppe

Von Algund (444 m) zur Leiteralm (1.522 m) und Hochmuth nach Meran

Nach der Frosttour am Hirzer zieht es uns heute in  wärmere Gefilde. Will heißen, wir bleiben unten. Wir starten unsere selbst geplante Tour direkt vor der Haustür. Nach ein paar Metern auf dem Algunder Walweg geht es gleich ziemlich steil aufwärts durch den Wald. Wir sind ganz allein, alle anderen schweben mit dem Sessellift über uns hinweg. Das ist der schnellere Weg. Weiterlesen „An den Sonnenhängen der Texelgruppe“

Hirzer – auf den König der Sarntaler Alpen – na ja fast…

Von der Bergstation Klammeben  (1.976 m) zur Oberen Scharte (2.678 m) und die gesamte Almenrunde im Anschluss 

Szenenwechsel – wir sind mit dem Wetterwechsel von den Dolomiten nach Meran gezogen. Jetzt steht nach zwei Tagen wechselhaften Wetter bei strahlend blauem Himmel eine Tour an, mit der wir auch schon oft geliebäugelt haben. Wir wollen auf den Hirzer, was nur bei gutem Wetter Sinn macht, da er ein phantastischer Aussichtsgipfel ist. Wir ruckeln morgens durch den Meran er Berufsverkehr und schlängeln uns dann kurvenreich das Passeiertal nach hinten. In Saltaus starten wir dann bequem mit der Seilbahn, die uns auf fast 2.000 m bringt.  Weiterlesen „Hirzer – auf den König der Sarntaler Alpen – na ja fast…“

Motivation von außen

Tour for friends – Vom Passo tre croci zum Sorapiss See

Eine Tour zum Auslaufen steht an – einige Kilometer, jedoch nahezu keine Höhendifferenz. Das Wetter war die gesamte Woche so gut, dass wir immer relativ hoch hinaus wollten. Heute verhängen Wolken den Himmel, wir haben aber Freunden versprochen, diese Tour, die sie als Geheimtipp von ihrer Wirtin erhalten haben, für sie zu gehen. Weiterlesen „Motivation von außen“

Zur schönsten Hütte Südtirols

Von der Haustür (1.200 m) über Aussergsell (2.004m) zur Dreischusterhütte

Heute lassen wir das Auto mal stehen und starten direkt an unserer Ferienwohnung im Ploderhof. Wir laufen nach Sexten hinein, um beim Bäcker noch etwas für die abendliche Brotzeit zu holen. Das muss halt mit auf den Berg. Aber die Tour ist ja nicht so anspruchsvoll, so dass es auf die paar Gramm mehr im Rucksack nicht ankommt 🙂 Weiterlesen „Zur schönsten Hütte Südtirols“

Weil es so schön war

Bergeinsamkeit beim Aufstieg entlang der schwarzen Rienz über das Wildgrabenjoch (2.289 m) zur Drei Zinnen Hütte (2.405 m)

Wir waren ja schon am Sonntag da und mit uns sehr viele andere auch – Bergerlebnis ist für uns etwas anderes. Doch die in einem Wanderführer beschriebene Tour „Der schönste Weg zur schönsten Aussicht“ hat uns so gereizt, dass wir es einfach noch einmal wagen mussten – also auf zur Drei Zinnen Hütte 🙂

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Alta Via Dolomiti 1 – Unterwegs auf dem Dolomitenklassiker

Auf dem Dolomitenhöhenweg 1 vom Pragser Wildsee zur Seekofelhütte und um den Seekofel herum

Er steht ja auf der Liste der Mehrtagestouren ganz weit oben, der Dolomitenhöhenweg 1 – der, der die Highlights der Dolomiten in wunderbarer Weise aneinander reiht, wie Perlen auf der Schnur. Man muss sie nur noch erwandern. Das tun wir heute zumindest ausschnittsweise. Das frühere Aufstehen hat sich gelohnt, da wir trotz des morgendlichen Verkehrs und einem Abstecher zum Auffrischen der Sonnenmilchvorräte  (von 0 auf 100) schon kurz vor 10.00 Uhr am Pragser Wildsee starten. Die Atemluft hinterlässt kleine Wölkchen, also nix wie los. Es liegt eine Tour, nicht weniger anstrengend als die gestrige vor uns. Übrigens hätten wir gestern nicht hier sein wollen, die Größe der Parkplätze lässt Böses erahnen. Der See (1.489 m) liegt aber auch ziemlich genial und ich kann es verstehen, wenn man hier nur mal für einen 30 Minuten Spaziergang und einen Kaffee am See herkommt.

Der Seekofel spiegelt sich im Pragser Wildsee

Auf der Westseite des Sees laufen wir gen Süden und müssen immer wieder Fotostopps einlegen. Nach 20 Minuten zweigen wir vom Rundweg ab und es geht über gleißend helles Gestein stetig bergan. Der Weg ist schön und von Latschenkiefern gesäumt. Wir glauben auch schon das Ende des Anstiegs ausmachen zu können. Dem ist jedoch nicht so, nach einer Stufe, an der der Weg zur Rossalm abzweigt, zieht sich die Nummer 1 weiter nach oben. Mal im Wald, mal über Geröll in der Sonne. Es ist wunderbares Laufen heute, da nur sehr wenige unterwegs sind. Noch eine kurze seilversicherte Passage und wir erreichen – denken wir – mit der Ofenscharte (2.388 m) den höchsten Punkt für heute.

Das allerdings ist ein Irrglaube, es geht noch ein ganzes Stück über Geröllwege mal leicht abwärts, meist jedoch hoch. Der Magen meldet sich langsam und wir denken nur noch daran, was wir auf der Hütte alles essen würden…Nicht lange, und sie kommt wirklich, die Ofenscharte, die uns auch gleich für die Mühen belohnt. Erstens liegt links unten gleich die Seekofelhütte und zweitens gibt es ein phantastisches Panorama – Marmolada und Cristallo-Massiv und viele weitere Dolomitengipfel. Leider ist der Ausblick nur bedingt für Fotos geeignet, da sich doch einige Wolken über den Gipfeln türmen. Wir haben an der Ofenscharte schon italienisches Sprachgebiet erreicht, was wir auch in der Hütte merken. Also erst einmal stärken. Danach ist es mit den Wolken nicht besser und zudem noch ziemlich kalt. Wir starten dick eingepackt auf den zweiten Teil der Tour. Es ist halt September und wir sind auf 2.300 m…

Auf einem Panoramaweg – nicht mehr Nummer 1 – geht es mit weiterhin grandiosen Ausblicken in leichtem Auf und Ab zur Seitenbachscharte. Dort wenden wir uns wieder nach Norden und verlieren jetzt kräftig an Höhe. Hier gehen sicher häufig Gerölllawinen ab und der Weg läuft bestimmt immer wieder anders. Es lässt sich wider Erwarten recht gut gehen und bald sehen wir auch die Grünwaldalm im Tal. Es riecht wunderbar nach Herbst und wir genießen sogar den Abstieg. Die Anstrengung der Tour merken wir erst im Auto.

Wir besuchen noch die Sextener Käserei, was gute nächste Tage verspricht.  Wir lassen den Tag mit einem Glas Wein im Zentrum von Sexten ausklingen. Dabei schmieden wir Pläne für die nächsten Tage, sofern die Oberschenkel wollen;-)

Blick auf den Pragser Wildsee 

1.000 hm/ 16 km/ 5 h