Doppelgipfelglück

Von Nesselwang (911 m) zu Edelsberg (1.624 m) und Alpspitz (1.575 m)

Der Winter war wunderbar, aber wirklich sehr lang. Letzte Woche hat es uns Montags noch einmal in flächendeckendes Weiß gehüllt. Wieder war uns der Frühling entglitten. Diese Woche lässt es sich gut an, die Sonne schleckt den Schnee langsam weg und uns zieht es hinaus. Heute – Freitag Nachmittag – lasse ich einfach die Masterarbeit und statistischen Auswertungen liegen und gönne mir einen ersten Frühjahrsgipfel.

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Frühlingsgefühle Anfang Februar

Weißensee und Alatsee

Im Norden Deutschlands ist so richtig Winter. Und hier? Eine Ahnung von Frühling kommt auf, wenn der ganze Meter Schnee inzwischen grün-braunen Wiesen gewichen ist, die Vögel zwitschern und auf 1.000 m mehr als 10 Grad sind. Zeit ist heute knapp, deswegen schließen wir eine Schneeschuhtour aus. Bewegung soll dennoch sein, jedoch nicht auf den komplett ausgetretenen Pfaden direkt vor der Haustür. Also erweiterte Haustür.

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Eisiges Vilstal

Schneeschuhtour vom Vilstal auf den Edelsberg (1.630 m)

Es ist morgens halb elf im Allgäu und die Sonne lacht von einem strahlend blauen Himmel. Allerdings ist es nicht halb so warm, wie es aussieht. Wir stehen am Wanderparkplatz im Vilstal, weniger hundert Meter hinter dem bekannten Gasthaus Vilstalsäge (898 m). Es hat -13 Grad und das anziehen der Schneeschuhe erwächst sich zur Aufgabe, da die Finger unheimlich schnell unheimlich kalt sind.

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Was gibt es Schöneres…

Um einen langgestreckten Bergrücken zur Ruine Vorderburg

…als an einem herrlich kalten Wintermorgen bei strahlend blauem Himmel eine Tour zu starten. Endlich ist die Landschaft verschneit, von tief verschneit würde ich noch nicht reden, aber es zählt, was liegt. Nicht weit von uns, am südlichen Ende des Rottachsees liegt ein langgezogener Bergrücken mit der Ruine Vorderburg und es ist heute die Tour der Wahl.

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Ein bisschen wie Weihnachten

Hausrunde um die Reuterwanne

Was für ein Jahr bisher… Arbeit, Studium und Freizeit haben keine klaren Grenzen mehr. Das Leben findet zum größten Teil am Esstisch statt, der nicht nur Geschirr trägt, sondern häufig auch den Arbeitslaptop, Stapel an Papier für diverse Prüfungen und Essays. Tage werden ganz schnell zu Wochen und Monaten und nun befinden wir uns, in einer ähnlichen Situation, wie zum Beginn des ‚Wanderjahres‘ 2020. Und wir beenden (vielleicht auch nicht) die Wandersaison mit einer Runde um die Reuterwanne.

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Hochzeitstagsgeschenk an mich selbst

Von Ehrwald über den Stopselzieher auf die Zugspitze (2.962 m)

Ehrlich gesagt spuckte es seit langem in meinem Kopf herum, mal wieder auf die Zugspitze zu gehen. Dazu muss aber soviel zusammenpassen, dass es nur ganz wenige Möglichkeiten im Jahr gibt. Und wenn man könnte, kann man manchmal nicht: nicht genug trainiert, keine Lust,…

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Der Tag hat Anderes mit uns vor oder ‚Wie das Brot zur Hütte kommt‘

Von Faistenoy (927 m) zum Waltenberger Haus (2.081 m)

Der Lieblingsmann will hoch aber nicht weit fahren. Das ist eine einigermaßen anspruchsvolle Aufgabe, trotz unserer Nähe zu den Bergen, etwas Entsprechendes zu finden. Nichts Bekanntes, über 2.000 m (alles andere ist nicht hoch) sollte es sein und hitzebedingt eine kurze Anfahrt haben. Ich wälze unsere Wanderführer hin und her und konsultiere noch einschlägige Apps – es kommt wenig dabei heraus, da sich aufgrund des Urlaubsreiseverkehrs einige Talorte verbieten. Ich entdecke in der Nähe von Oberstdorf eine schöne Rundwanderung in den Allgäuer Hochalpen mit dem Wildegundenkopf als Gipfelziel.

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Eine Bergtour ganz nach meinem Geschmack

Von Hinterstein (883 m) auf den Breitenberg (1.893 m)

In diesem Sommer ist es bislang eine Seltenheit, dass alles passt – das Wetter ist perfekt, es gibt keine anderen Verpflichtungen und die körperlichen Gesamtzustände lassen eine ordentliche Bertour zu. Das meint, es dürfen 1.000 hm hoch und wieder runter sein.

Auf unseren Tagestouren haben wir der Ecke um Bad Hindelang bisher wenig Beachtung geschenkt, obwohl es fast vor unserer zweiten Haustür liegt. Unser heutiges Ziel liegt so richtig prominent im Bild von Oberjoch kommend und war nur wenige Wochen auf meiner Liste. Das passiert meinen Bergzielen nicht so oft, dass sie so schnell umgesetzt werden – die Liste ist lang.

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Einmal zu spät und einmal zu früh

Zur Almrosenblüte auf das Wertacher Hörnle (1.695 m)

So wirklich viele Höhenmeter haben wir bislang nicht in den Beinen. Von den erschwerenden Rahmenbedingungen mal abgesehen, liegt es vor allem am Wetter. Es gibt Regionen in Deutschland da ist es staubtrocken (leider). Das Allgäu gehört definitiv nicht dazu. Damit wir uns langsam an höhere Gefilde herantreten, starten wir nach etwas längerer Pause mit dem Wertacher Hörnle – fast vor der Haustür.

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Einmal und nie wieder

Vom Riedbergpass zum Piesenkopf (1.630 m)

Wir brauchen etwas anspruchsloses mit wenig Höhenmetern, wollen jedoch nicht zum hundertsten Mal um den Grüntensee. Also mal auf in die Hörnergruppe, dort waren wir bislang nur einmal mit Schneeschuhen unterwegs. Wir fahren über den Riedbergpass hinweg und parken einige Kilometer talwärts auf dem Parkplatz Scheuenalpe (1.100 m).

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