Verzaubert

Tour in den Hörnerdörfern – von Sigiswang zum Rangiswanger Horn (1.616 m)

Wir haben uns inzwischen mit den aktuellen Wetterbedingungen arrangiert und suchen unsere Touren nicht mehr unter dem Stichwort ‚Schneeschuhtour‘ sondern können auf unsere reguläre Liste im Kopf oder die unzähligen Wanderführer zurückgreifen. Bus knapp unter 2.000 m dürfte es gut gehen und die Grödel sind immer dabei. Sollte es mal gar nicht gehen – der Weg zurück bleibt immer.

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Panorama pur

Um und auf die Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenberg

Diese Tour hätten wir in der klassischen Wandersaison nie gemacht und mit Schneeschuhen wahrscheinlich nun auch nicht mehr. Aber diesen Winter ist alles anders und als Zwischenwanderung vor einer größeren Tour morgen klappern wir mal die einfachen Ziele ab.

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Auf und Ab auf Nagelfluh

Die Nagelfluhkette vom Hochgrat (1.834 m) zur Mittagbahn über Immenstadt

So sind wir zumindest in den Tag gestartet. Wir sind heute zu dritt und das eröffnet eine gute Chance auf diese wunderbare Tour, da Anfang und Ende am Besten mit dem Auto zu erreichen sind und auch das allgemeine Fitnessniveau lässt diese Tour zu. Wir fahren also nach Immenstadt und stellen ein Auto am Parkplatz der Mittagbahn ab. Von dort geht es direkt am Alpsee entlang nach Oberstaufen/Steibis und dann im kurvigen Geschlängel zur Talstation der Hochgratbahn.

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Der Fluch von Instagram & Co.

Aus dem Hintersteiner Tal hinauf zum Schrecksee

Heute machen wir es mal so, wie ich es mir schon so oft vorgestellt habe – wir nehmen unsere Räder mit, damit wir den langen Talhatscher hin und zurück umgehen (besser: umfahren) können. Der Schrecksee ist dran, der noch gar nicht so lange auf unserer Liste ist. Wenn man fast hier lebt, sollte er schon mal gemacht werden. Also ist ‚mal‘ einfach heute.

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Vieles falsch und trotzdem alles richtig

Von der Bergstation Höfatsblick (1.932 m) auf den großen Daumen (2.280 m)

Es ist heiß im Allgäu und wir wollen trotzdem wandern. Der Lieblingsmann hat im Vorfeld mal den Wanderführer für das Oberallgäu geflöht und mit einer Panoramatour gelockt: 3 Stunden 30 Minuten, wenige Höhenmeter und herrliche Aussicht. Das klingt nach Spaziergang und heißt für mich mal ganz gemütlich in den Tag starten, heiß ist es eh. Soweit sogut…

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Gratspaziergang

Von Oberjoch über den Kühgundsattel, Kühgundspitze (1.852 m und Kühgundkopf (1.907 m) zum Iseler (1.876 m)

Pfingstmontag im Allgäu startet – wie konnten wir es vergessen – erst einmal mit der Suche nach Basisverpflegung. Die meisten Bäcker haben zu, was wir jedoch erst nach dem dritten Anlauf realisieren. Dennoch brauchen wir noch etwas Verpflegung für unsere Tour bei der es Hütten erst am Ende gibt oder wir brauchen eine andere Tour… In Oberjoch finden wir eine Tankstelle, die zum Glück auch Semmeln verkauft. Unsere Rettung und die Rettung für die Tour heute.

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Unspektakulär hat auch seinen Reiz

Von Bad Hindelang (825 m) auf das Imberger Horn (1.655 m)

Schon morgens lässt die schwüle Luft auf Gewitter schließen, die uns irgendwann im Tagesverlauf erreichen. Die Wetter-App bestätigt das Ganze. Daher schnappen wir uns am verhältnismäßig frühen Morgen beim Bäcker zwei Brezn und machen uns auf den Weg. Wir wollen nicht soviel Zeit für die Anfahrt investieren und wählen daher Bad Hindelang aus und wollen von dort auf das Imberger Horn. Wir erwischen einen kostenlosen Parkplätze. Es kann in Hindelang ein teures Vergnügen werden, wenn man an der falschen Stelle parkt und übersieht, dass man zahlen muss.

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Märzwinter – Frühling in der Luft und Winter unter den Füßen

Von Unterjoch (1.013 m) auf das Wertacher Hörnle (1.695 m)

Heute ist alles: Start in die Wandersaison 2022, wahrscheinlich das Ende vom Winter(sport) für diese Saison, im Tal ist Frühling und oben am Berg liegt noch eine dicke Schneeschicht. Bei strahlend blauem Himmel und Temperaturen für die dünne Jacke starten wir am Wanderparkplatz in Unterjoch. Nebenan am Spießer wird noch fleißig Ski gefahren.

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Auch trübe Tage haben ihren Reiz

Exkursion zwischen Wertach, Unterjoch und Jungholz

Wir wollen diese Urlaubswoche dazu nutzen, einen guten Start in das neue Jahr hinzubekommen – Bewegung, Sauerstoff, Kondition und natürlich im Idealfall zusammen mit etwas Ausblick. Es ist nach wie vor eher Frühling als Winter, aber so ganz langsam entwickelt es sich in der Wetterküche in die richtige Richtung. Bis dahin nehmen wir es einfach wie es kommt. Das wegweisende Zitat dazu findet sich auf dem aktuellen DAV-Kalender: „Nichts ist entspannender, als das anzunehmen, was kommt.“ – Dalai Lama

Eigentlich wollten wir früher los, da ab Mittag Regen angekündigt war. Der war schon morgens da, so dass ich meinem Winterschlaf etwas länger frönen konnte. Ab 11.00 Uhr war es trocken und wir starteten unseren Versuch. Bewaffnet mit einer Wanderkarte! starten wir am Parkplatz an der Zufahrt nach Jungholz. Wir wollen die Berge erkunden, die dem Wertacher Hörnle von Osten vorgelagert sind und haben auch bereits eine Runde im Kopf. Der Realitätscheck steht allerdings noch aus. Am Parkplatz weist ein Wegweiser zur Schnitzlertalalpe, die wir auch im Sinn hatten,  allerdings führt von der Bundesstraße, die wir gekreuzt haben, kein Weg dahin.  Gut, zurück zum Auto, erneuter Blick in die Karte und kurzerhand weiter in Richtung Unterjoch gefahren, um evtl. doch noch einen Parkpkatz mit Zugang zum Aufstiegsweg zu finden.

Wenige hundert Meter vom Parkplatz entfernt, entdecken wir den Weg, finden nur leider keine Möglichkeit zum Parken. Über die Pfeiffermühle und einen Abstecher hoch nach Jungholz drehen wir wieder um und stellen das Auto wenige Minuten später an den gleichen Platz. Jetzt starten wir aber wirklich. Hinter der Leitplanke überwinden wir das Stück entlang der Bundesstraße und zweigen gleich darauf auf einen Forstweg ab, der uns in den Wald bringt. Ab hier geht es aufwärts in Kehren durch den Wald, mal auf Schnee, mal auf Eis und mal auf freiem Untergrund. Da die Schnitzlertalalpe fast 3 Stunden Fußmarsch bedeutet und selbst für uns deutlich mehr als zwei Stunden entfernt ist und ich keine Lust auf eine 4-Stunden-Tour habe, lassen wir diese Option liegen. Stattdessen queren wir den Hang weiterhin ansteigend in südlicher Richtung.

Irgendwann wird man für Höhenmeter immer mit Ausblick belohnt, so auch heute. Normalerweise schauen wir von Jungholz oder der Reuterwanne hier rüber, da wir dort recht häufig unterwegs sind. Heute ist es umgekehrt:

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