Den einzigen Frühsommertag perfekt genutzt

Meraner Waalwegrunde

Die Sonne lacht und wir wollen alle vier einge gemeinsame Wanderung von der Haustür weg starten. Da liegt eine Waalwegtour auf der Hand. Wir laufen wie am Abend zuvor hinab zum Leiter am Waal. Zum Glück ist Dienstags Ruhetag ;-). Von dort aus laufen wir den Algunder Waalweg in Richtung Vinschgau bis ans Ende. Ein schmaler Weg, immer durch die Apfelplantagen. Das letzte Stück ist ganz neu hergerichtet und endet mit einem kleinen, ganz neuen Tunnel. Wir queren an der Schleuse Töll die Straße und sind damit am Ende oder auch Anfang des Marlinger Waalweges. Auf der Schattenseite laufen wir anfangs lange durch lichten Wald ehe wir dann quasi um die Ecke kommen und in das Meraner Becken schauen. Sofort begleiten uns wieder die schönen Apfelwiesen und bald auch die ersten Gasthäuser und Buschenschenken. Wir widerstehen….

Blick nach Meran – linke Seite: Meraner Pferderennbahn

Wir laufen bis zum Gasthaus Waalheim und kehren dort ein. Da es doch eine eher wenig anstrengende Runde ist, teilen wir Hirtenmakkaroni bzw. Kaiserschmarrn. Das ist eine weise Entscheidung, da bei den Portionsgrößen sonst eher alle zurückrollen würden. Und so laufen wir einfach zurück. Bis zum Abzweig nach Forst auch auf dem Hinweg. Wir steigen dann doch etwas steil nach Forst hinab und queren bei der Brauerei die Straße und bald darauf die Etsch, um nach Algund hinein zu laufen. Der Lieblingsmann und ich kaufen noch das Vesper für den Abend und meine Eltern, nach 14 km doch etwas geschafft, gehen direkt nach Oberplars. Wobei, was heißt schon direkt. Der Routenplaner kennt die Wanderwege und Steige leider nicht, so dass sie an der Etsch wieder aufwärts bis zum Anfang des Algunder Waalwegs geleitet werden und auf diesem dann wieder bis zum Leiter am Waal zurück laufen. Trotz Supermarkt und Sennerei sind wir vor ihnen da, mussten jedoch unseren Krempel ordentlich steil bergan schleppen.

Letztendlich landen wir alle etwas kaputt und mit ‚runden Füßen‘ zum Kaffee auf unserer Terrasse…

17 km (oder ein paar mehr 😉) in knapp 4 Stunden (oder etwas mehr)… – schöne Runde zum warm werden

Wir sind wieder hier

Wanderung auf dem Salten

Also eigentlich wären wir jetzt mit meinen Eltern ganz gepflegt auf Namibia-Rundreise, die wir sehr sorgfältig 2019 geplant haben. Coronabedingt haben wir sie dann insgesamt drei mal verschieben dürfen – mit all dem administrativen Quatsch, der daran hängt. Jetzt endlich – kurz vor dem Abflug erwischt es mich – Südtirol-Kurztrip sei Dank…

Die Laune könnte nicht schlechter sein, also muss nach der Quarantäne eine Alternative her. Irgendwie erscheint Südtirol in Anbetracht des meist besseren Wetters als eine gute Wahl. Damit wir auch mal neue Pfade betreten, verbringen wir ein paar Tage oberhalb von Bozen, in Jenesien.

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Ungewöhnlicher Karsamstag

Von den Muthöfen (1.400 m) auf die Mutspitze (2.291 m)

Es wird ein unvergessliches Osterfest und das in mehrfacher Hinsicht. Doch das weiß man immer erst in der Rückschau. Wir verbringen Ostern – ganz untypisch für uns – in Meran, um einen runden Geburtstag zu feiern. Ein Wochenende ohne Küche und sonstige Verpflichtungen – einfach nur genießen…

Da springt bei frühsommerlichem Wetter sogar noch eine erste richtige Bergtour zum Start in die Wandersaison heraus. Die Familie macht entweder Meran unsicher oder flaniert auf einem der nahen Waalwege. Und wir, wir fahren nach Dorf Tirol und schweben mit der Hochmuthbahn in wenigen Minuten hinauf zu den Muthöfen.

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Eltern-Kind-Ausflug

Letzter Tag in Südtirol – Knottnkino und Leadneralm

Die letzte Woche war ein Experiment – ein aus meiner Sicht ganz gut gelungenes. Eltern und Schwiegereltern machen Urlaub in Meran uns wir auch, nur auf der anderen Seite. Eine Woche mit Zeit für mich, Zeit mit dem Lieblingsmann und Zeit für alle. Es fehlt damit nur noch Zeit mit meinen Eltern. Das steht heute, am letzten Tag auf dem Plan.

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Entspannung pur im Ultental

Ultner Höfeweg von Kuppelwies nach St. Gertraud

Es ist besonders, das Ultental. Lange nicht so touristisch ausgebaut wie Meran, das Vinschgau oder die Dörfer an der Weinstraße. Immer etwas spröder, etwas unnahbarer und – in Anbetracht der Höhe – etwas kälter. Dieses Mal jedoch hat es mich komplett aufgesogen.

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Kampf den Katzen – eine Runde zum Auslaufen

Vom Gampenpass (1.518 m) auf die Schönegg (1.773)

Heute wäre der ideale Tag für meine Lieblingstour zu den Spronser Seen. Das leht jedoch mein Körper mit deutlichen Signalen ab. Ich habe von gestern müde Beine, was ja noch geht, und wirklich fiesen Muskelkater in den Waden. Da kann das Wetter noch so perfekt sein, das geht definitiv nicht. Es muss also ein Alternativprogramm her und mit halben Auge habe ich auf http://www.sentres.com eine Tour am Gampenpass wahrgenommen. Die recherchiere ich mal schnell etwas genauer. Eher ein Spaziergang als eine wirkliche Bergtour – das geht für uns beide und die Entscheidung ist schnell getroffen.

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Versöhnung mit dem Nörderberg

Von Aschbach – 1.349 m – (fast) auf den Naturnser Hochwart – 2.608 m –

Nach dem sonntäglichen Spaziergang von Meran nach Schenna und St. Georgen im gesamten Familienverbund, darf es heute endlich mal wieder eine echte Bergtour sein. Für meine Lieblingstour zu den Spronser Seen fühle ich mich konditionell nach diesem nur sehr eingeschränkten Bergsommer noch nicht bereit. Dann nehme ich mal etwas fast vor der Haustür.

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550

Vom Klausberg (1.602 m) auf den Breitenrast (2.098 m)

Endlich wieder über den Brenner, endlich wieder Südtirol, endlich wieder Almhütten. Natürlich gibt es vor der Haustür genügend Berge, aber wenn sich der Geist eingesperrt fühlt, verlieren die recht schnell an Charme (bei dem Wetter der letzten Monate zumal) und das gerade Unerreichbare wird unendlich begehrt. Dank unseres Optimismus zum Jahreswechsel, war unser Hotel im Ahrntal schon lange gebucht und ja, …es hat funktioniert, wir sind endlich wieder in Südtirol. Das Wetter ist herrlich – was wollen wir mehr.

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Wandern auf vertrauten Pfaden II – nicht immer, aber immer wieder

Von der Leiteralm zu den Spronser Seen

Wir sind einfach gerne da oben an den Spronser Seen – es ist anstrengend, da hinzukommen, es ist meist sehr still und verwunschen dort und es ist eine der wenigen Touren, wo es nach dem Auf nicht gleich ein Ab gibt, sondern eine Art Hochebene, über die man entlang schlendern kann.

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Der Geist war willig, aber das Fleisch…

Von Vöran zum Knottnkino und zur Leadneralm

Für heute war eine ganz andere Tour geplant und es war alles vorbereitet dafür. Als jedoch der Wecker klingelte und ich vorsichtig ein Auge öffnete, fand ich es noch ziemlich dunkel. Und damit startete der Tag einfach mal zwei Stunden später. Es stellte sich jedoch bald die Frage: Und nun?

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