Gelebte Demokratie

Wanderung zu Füßen des Rosengartens

Es kann nicht nur eine Bestimmerin geben, weshalb wir mal neue Wege probieren. Ich stelle für unseren Dolomitenwandertag einige aussichtsreiche, jedoch an Kondition und mögliche Ängste/Unsicherheit angepasste Vorschläge zur Abstimmung zur Verfügung. Ein Experiment…

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Auf dem Bozner Aussichtsbalkon

Auf das Rittner Horn (2.260 m)

Es soll ein Sonnentag werden, aber für die geplante Dolomitenwanderung muss noch ein bisschen Training für die Familie her. Anspruchsvoll für alle, aber nicht total grenzwertig; nicht nur nach oben, sondern auch Strecke; Aussicht, aber keine Passagen, die im Entferntesten Trittsicherheit erfordern. Ich wälze den Wanderführer hoch und runter und plötzlich springt mir eine Tour ins Auge. Ich blättere weiter, da es sicher viel zu touristisch ist. Sie lässt mich jedoch einfach nicht los…

Der Grund: Es soll einen 360 Grad Panoramablick geben.

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Heute mal eine Tour fast ohne Höhenmeter

Von Kaltern über das Frühlingstal zu den Montiggler Seen

Für mich zum Auslaufen und für den Rest der Familie zum Einlaufen – da bietet sich doch eine Streckenwanderung nahezu ohne Höhenunterschiede an. Setzt voraus, dass man eine ungefähre Ahnung hat, wo sich das Ziel befindet. Es ist allen klar, dass es für uns ein paar Kilometer mehr sind, da wir etwas außerhalb starten.

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Viel zu schnell vorbei

6. Etappe – Abstieg von der Kölner Hütte (2.337 m) nach Welschnofen

Gestern Abend habe ich mal richtig geschlemmt und mir ein Knödeltris mit Speck-, Spinat- und Käsknödel gegönnt. Waren die gut, locker aber nich kurz vor dem Auseinanderfallen, geschmacksintensiv,… zum niederknien. Die Mahlzeit habe ich auch gebraucht, um mich innerlich zu wärmen, da es ziemlich frisch auf der Hütte war und erst recht in den Zimmern.

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Genuss und Tortour mitten in König Laurins Reich

5. Etappe – Von der Tierser Alpl Hütte (2.440 m) durch den Rosengarten zur Kölner Hütte (2.337 m)

Meine Tour ist wie eine Reise um die Welt. Gestern Abend hatte ich David aus Australien am Tisch sitzen. Seine Frau ist Italienerin und sie verbringen gerade einige Zeit hier. Ich habe viel über Australien selbst, Die Tour heute war kürzer als ich vermutet habe, aber in Summe komme ich mit meiner Kartenplanerei ganz gut hin. Politik und Aborigines erfahren.

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Einmal ist kein mal und zwei mal ist Zufall….

4. Etappe vom Mont Sëuc (2.005 m) zur Tierser Alpl Hütte (2.440 m)

Heute gab es einen etwas ruckeligen Start in den Tag. Gedanklich war ich bestens präpariert, mit der ersten Gondel um 8.30 Uhr in St. Ulrich zu starten. Dafür hätte es jedoch etwas mehr Aufnahmefähigkeit an der Rezeption bedurft.

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Kontrastprogramm

3. Etappe – von der Regensburger Hütte (2.040 m) nach St. Ulrich im Grödnertal (1.265 m)

Heute ist fast alles anders als an den letzten beiden Tagen und ich bin rückblickend froh über meinen Plan, auch wenn sich der Tag im Vergleich zu den anderen etwas in die Länge gezogen hat.

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Und wieder schließt sich ein Kreis

2. Etappe von der Schlüterhütte (2.306 m) zur Regensburger Hütte ( 2.040 m)

Der Hüttenabend ist wie im Flug vergangen, es braucht nur interessante Gesprächspartner und die hatte ich. Dennoch bin ich früh in mein winziges Kämmerchen verschwunden. In den Hütten geht es morgens meist sehr früh los – da macht auch der spätere Sonnenaufgang im Herbst keinen Unterschied.

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Viel Natur, gutes Essen und etwas Geschichte

Von St. Leonhard (693 m) zur Pfandleralm (1.349 m)Das Wetter soll heute nicht so lange aushalten wie gestern, so dass wir uns auch nicht hoch hinaus wagen. So früh schaffen wir es im Hotel doch nicht aufzubrechen, als dass wir die Tour Mittags bereits beendet haben und evtl. Gewittern gelassen entgegen schauen können. Wir holen heute – nach vielen Jahren Urlaub in Südtirol mal etwas Geschichte nach.

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Auto stehen lassen und loslaufen – unterwegs am Aussichtsbalkon des Passeiertals

Von St. Leonhard (693 m) zum Kirchlein St. Hippolyt (1.200 m) und nach Stuls (1.332 m)Es ist schön, einfach aus der Hoteltür herauszugehen und ohne Auto starten zu können. Sicher keine riesige Bergtour, aber bei 30 Grad und Sonne satt, dürfte es für uns heute auch ausreichend sein.Nach ein paar Kehren auf schmalen Sträßchen verlassen wir St. Leonhard und wandern, meist im Wald, den Sonnenhang hier nach oben. Wir kreuzen oft die Straße zum Jaufenpass, die um diese Uhrzeit noch erstaunlich ruhig ist. Passend zu Fronleichnam sind wir auf diesem steilen Wegstück auch gleich noch einen Kreuzweg gelaufen.In einer Kurve, hinter dem Imbiss-Stand (für Rad- und Motorradfahrer?) geht es mal ein Stück geradeaus. Und es gibt einen herrlichen Blick über das gesamte Passeiertal.Wir laufen bequem nach Glaiten zum Kirchlein St. Hippolyt, welches hier oben mit bester Aussicht thront. Die genießen wir eine auch etwas, zumal wir damit beschäftigt sind – peakfinder sei Dank – die umliegenden Gipfel mit Namen zu versehen und aufzuzählen, wo wir bereits waren. Ein bisschen loben muss schon mal sein 😉Wir müssen wieder ein kleines Stück zurück, um dann nur leicht ansteigend nach Stuls hinüberzulaufen. Das macht, anfänglich auf der Straße, nur bedingt Spaß. Es wird aber wieder besser. Im Wald und später über Wiesen queren wir die steilen Hänge – immer mit Aussicht auf die Texelgruppe und die Sarntaler Berge. Die Höfe von Stuls, einem der sonnigsten Dörfer Südtirols, kleben förmlich am Hang.Obwohl sich so langsam Wolken über den Gipfeln zusammenbrauen, genehmigen wir uns in der Bar Flora eine Pause …. und ein Radler. So richtig lange halten wir es, trotz der wunderbaren Aussicht, nicht aus. Vor uns liegen noch etwa 4-5 km und 600 hm abwärts. Idealerweise kommen wir trocken nach unten.Anfänglich auf der Straße geht es ziemlich steil nach unten. Wir können einigen Bauern bei der Heuernte zusehen. Das dürfte an diesen steilen Hängen weder beim Mähen noch beim Heuwenden oder Einbringen eine spaßige Arbeit sein. Aufgrund des steilen Abstiegs sind wir sehr schnell in Gomion und damit auch gleich an der Passer, die hier mit viel Getöse aus den Bergen herunterkommt. In St. Leonhard wartet ein letzter kleiner Anstieg hinauf zum Hotel – geschafft. Die Tür geht hinter uns zu und es beginnt zu gewittern. Perfektes Zeitmanagement!Kompass Wanderführer – Rund um Meran (951) – Tour 10 Glaiten und Stulsca. 650 hm, 10 km und 3,5 h Nettogehzeit