Von der Sonne geküsst

Schneeschuhtour von Zöblen (1.087 m) auf den Schönkahler (1.688 m)

Die freien Tage wollen wir zum Jahresstart ziemlich aktiv verbringen. So erholen wir uns am Besten. Das Wetter unterstützt unsere Pläne und da im Tal – nicht einmal im Tannheimer Tal – ausreichend Schnee für klassische Langlaufloipen liegt, müssen wir halt etwas höher hinaus. Zum Einstieg in den Schneeschuhwinter gibt es eine mittelschwere Tour auf den Schönkahler… und ja, er ist oben auch irgendwie kahl.

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Suche und Du wirst finden II

Unterwegs im Bolgental und in der Hörnergruppe

Beim zweiten Versuch wissen wir ja bereits, wo der Einstieg zur Tour zu finden ist. Der Parkplatz in Obermaiselstein(859 m) ist fast leer. Genusswandern unter der Woche ist etwas ganz Besonderes. Das Wetter verspricht einen herrlichen Tag, na ja vielleicht etwas zu warm. Aber das ist jammern auf hohem Niveau.

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Winter unter den Füßen und Frühling im Gesicht

Von Schwangau (870 m) auf die Rohrkopfhütte (1.320 m)

Die Sonne scheint vom makellos blauen Himmel und vor uns liegt die komplette Auswahl an Wintersportarten, zumindest soweit es unser Depot hergibt. Nach vielen Langlaufeinheiten fällt die Wahl auf unsere blau- und orangefarbenen trittflächenvergrößernden Schneeschuhe. Das hätten wir in diesem Winter noch gar nicht und zudem springt dabei endlich mal wieder ein Blogbeitrag heraus.

Die Auswahl an Touren ist unermesslich und so verschlägt es uns an einen etwas touristisch geprägten Ort – Schwangau.

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Ostermontagsglück

Mit Schneeschuhen auf die Reuterwanne (1.541m)

Was machen wir heute in Anbetracht der unzähligen Möglichkeiten, die für die Wintersaison wahrscheinlich das letzte Mal im Angebot sind. Ein letztes Mal Skifahren oder doch lieber Langlaufen? Wandern würde auch schon gehen. Also kombinieren wir kurzerhand Winter und Frühjahr und brechen zu unserer letzten Schneeschuhtour in diesem Winter auf. Weiterlesen „Ostermontagsglück“

Was wünschst Du Dir zu Weihnachten?

Unterwegs auf der Sonnenseite des Grünten

Schneeschuhe, das war meine fortwährende Antwort auf die immer wieder gestellte Frage. Nachdem geklärt war, was Scheeschuhe eigentlich sind, hat sie das Christkind auch wirklich gebracht 🙄. Heute werden sie endlich eingeweiht. Es hat in der letzten Nacht hier im Allgäu noch einmal kräftig geschneit und um uns herum ist das pure Wintermärchen. Gut…der blaue Himmel fehlt, aber ich will ja nicht kleinlich sein. In Burgberg, etwas nördlich von Sonthofen fahren wir eine schmale Bergstraße in Richtung Gasthaus Alpenblick. Vielleicht einen Kilometer vor dem Ziel erkenne ich ein Gasthaus wieder, an welchem wir auf unserer Tour auf den Grünten im letzten Jahr Rast gemacht haben. Es ist eigentlich nicht das Gasthaus, was mich erinnern lässt, sondern die gesamte Szenerie. Damals ist meinem Lieblingsmann ein Ast vom Baum auf den Kopf gefallen. Das vergisst man halt nicht 😉. Am Gasthaus packen wir unsere ganzen Habseligkeiten aus – Schneeschuhe, Gamaschen, Stöcke… ob das gut werden wird. Wenige Meter hinter dem Gasthaus beginnt der geräumte Winterwanderweg, auf dem wir jetzt unsere ersten Schritte gehen. Das lässt sich gut an und der Ausblick von hier oben ist auch wunderbar. Ein paar Wanderer schauen uns mit unserer Ausrüstung etwas verwundert an. Das könnte man perfekt auch ohne Schneeschuhe gehen. Egal, wir stapfen in Richtung Erlebniswelt Erzgrube und weiter talauswärts entlang der Starzlach. Plötzlich endet der gewalzte Weg. Ob der quer liegende Baum ein Sturmopfer von Friederike ist, lässt sich nicht zweifelsfrei klären. Uns gibt er jetzt die Möglichkeit als erste im frischen, hohen Schnee zu spuren. Es ist anstrengend, jedoch wunderschön im tief verschneiten, stillen Wald unsere Spur zu ziehen. Wir müssen noch über einige Bäume klettern, ehe wir den Weg verlassen und auf einem schmalen Wanderweg im Wald nach oben steigen. Schmaler Wanderweg und viel Schnee heißt: Kein Weg und viel Gefühl für die ungefähre Richtung. Es passt alles und man erkennt immer an ein paar Zeichen, wo wohl der Weg ist. Den Reh- und Hasenspuren sollte man nicht hinterherlaufen, das kann ziemlich nah an den Abgrund führen… Oben angekommen stehen malerisch einige Hütten am Waldrand und wir biegen auf einen Panoramaweg ein, auf dem wir weit oberhalb der ersten Wegstrecke wieder zurücklaufen. Die Schneewolken ziehen so langsam wieder heran und der Ausblick ist nicht ganz so weit, wie am Anfang, dennoch genießen wir jeden Schritt. Mal sehen, ob wir das morgen auch noch sagen, oder ob wir „neue“ Muskeln spüren. Kurz vor Ende der kleinen Tour biegen wir wieder auf den Winterwanderweg ein und kehren zum Auto zurück. Ein gelungener Einstieg in diese Art Wintersport, mit dem wir die Wandersaison quasi auf das gesamte Jahr ausdehnen können. Tour: Auf der Sonnenseite des Grünten aus „Schneeschuhführer Allgäu“ 2,5 Stunden, 8 km und ca. 250 hm