Irgendwo gibt es immer ein bisschen Schnee

Von Grän (1.138 m) zum Adlerhorst (1.350 m)

Zum Abschluss des Urlaubs bin ich ziemlich unentschlossen, was wir bei dem herrlichen Wetter machen sollen. Es gibt einfach zu viele Optionen – Langlaufen, Skifahren, Schneeschuhwandern, … Wir entscheiden uns für etwas ganz einfaches, ein bisschen wandern.

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Von der Sonne geküsst

Schneeschuhtour von Zöblen (1.087 m) auf den Schönkahler (1.688 m)

Die freien Tage wollen wir zum Jahresstart ziemlich aktiv verbringen. So erholen wir uns am Besten. Das Wetter unterstützt unsere Pläne und da im Tal – nicht einmal im Tannheimer Tal – ausreichend Schnee für klassische Langlaufloipen liegt, müssen wir halt etwas höher hinaus. Zum Einstieg in den Schneeschuhwinter gibt es eine mittelschwere Tour auf den Schönkahler… und ja, er ist oben auch irgendwie kahl.

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Alles nur Zugabe – und davon jede Menge

Von Nesselwängle (1.136 m) auf die Krinnenspitze (2.001 m)Bereits letzten Sonntag hat unser Saisonabschluss für die Wandersaison 2019 mit der Tour auf den Säuling stattgefunden. Aber dieses Wetter können und wollen wir nicht ignorieren. Durch die geschenkte Stunde können wir beides – gemütlich in den Tag starten und dennoch relativ früh starten, zumindest für unsere Verhältnisse.

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Spaziergang auf dem Mond

Vom Kleinwalsertal auf und über das Gottesackerplateau

Wenn man an einem sonnigen, spätsommerlichen Samstag im September zum Berg will, sollte man früh aufstehen oder viel Zeit einkalkulieren. Wir haben uns unbewusst für das Letzte entschieden. Nicht weit von der Haustür fahren wir als drittes Auto hinter einer Herde Kühe her. Es dauert….

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Es bleibt mir heute nichts erspart oder: es ist alles dabei

Vom Vilsalpsee auf das Gaishorn

Vor fast sieben Jahren, als wir das erste Mal auf dem Gaishorn waren, habe ich noch nicht gebloggt. Damit dieser herrliche Aussichtsgipfel nun endlich hier Eingang findet, musste es heute diese Tour sein. Wärme, Südhang, Startzeitpunkt – alles egal. Na ja, fast – 10.00 Uhr muss man am Vilsalpsee sein, sonst darf man nicht mehr bis zum See fahren. Macht Sinn und wir sind – denken wir – mit 9.00 Uhr richtig früh dran.

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Freundetour II – Bei Sonne kann jeder

Von Mittelberg auf die Mindelheimer Hütte (Elferkopfrunde)

Gastautor: Lieblingsmann

Eine Auszeit birgt die Möglichkeit, Dinge zu tun, die man schon immer mal tun wollte und dazu gehören auch Auszeiten unter Männern. Nach der Freundetour I („Wenn Engel wandern“) mache ich eine weitere Tour mit einem Freund, dieses Mal ist es die Mindelheimer Hütte (2.058), Sie steht schon länger auf der Liste der Ziele in den Allgäuer Hochalpen und ist geeignet für eine 2-Tages Tour für Jungs, die nicht nur die sportliche Herausforderung suchen.

Für den Aufstieg bieten sich verschiedene Wege entweder von der deutschen (z.B. Talstation der Fellhornbahn bei Oberstdorf) oder aber von der österreichischen Seite aus im Kleinwalsertal an. Erst am Morgen entscheiden wir uns aufgrund der Wettervorhersage für den Aufstieg von Mittelberg im Kleinwalsertal über das Gemsteltal – die Runde um den Elferkopf (2.387) ist eine der kürzeren Varianten und die 1200 Höhenmeter Aufstieg sind auf überwiegend gutem Weg, was bei Regen Priorität hat.

Wir starten kurz nach 10 Uhr am Parkplatz in Innerbödmen (1.163) und gehen zunächst immer entlang dem Gemstelbach einen Forstweg seicht bergan. Wir passieren die Bernhardsgemstelalpe und erreichen nach 45 Minuten die bewirtschaftete Hintere Gemstelalpe. Dort beginnt der Aufstieg zur Oberen Gemstelalpe (1.694 – n.b.) und da nun Regen einsetzt, stülpen wir uns noch Regenhose und Regenjacke über; da wir von Anfang an auf Regen eingestellt waren, beeinträchtigen uns die Wetterbedingungen zunächst nicht und wir steigen zügig durch den Regen auf, passieren die Obere Gemstelalpe und erreichen nach einer knappen Stunde bereits die Sterzerhütte (1.858). Und so plötzlich wie der Regen kam, hörte er auch auf und für einen kurzen Moment konnten wir sogar blauen Himmel und den Gipfel vom großen (2.533) oder kleinen Widderstein (2.236) – man weiß es nicht genau – sehen.

Hochmotiviert geht es weiter, doch sogleich setzt der Regen wieder ein und jetzt kommt kräftiger Wind und Kälte dazu und so quälen wir uns über den Grenzpunkt Koblat (2.040) weiter über einzelne Schneefelder immer weiter bergan bis wir schließlich den Sattel zwischen Geißhorn und Wildengrundkopf erreichen. Der Wegweiser stellt eine Stunde bis zur Mindelheimer Hütte in Aussicht. Jetzt geht’s bergab, doch Regen und Geröll im steilen Hang erfordern Trittsicherheit und Konzentration. Bereits nach einem starken halben Stunde erblicken wir das grüne Dach der Mindelheimer Hütte und um 14 Uhr haben wir unser Tagesziel erreicht.

Es gibt einen Trockenraum, Strom und zwei Plätze im Lager. Die Hütte ist nahezu ausgebucht und jeder Tisch ist mit Familien, sowie großen und kleinen Wandergruppen quer durch alle Altersklassen besetzt.
Eine warme 60 Sekunden Dusche und ein Apfelstrudel später war der Himmel dann plötzlich blau und vom Regen keine Spur mehr.

Wie genießen das einfache Hüttenleben mit gutem Essen und Schachspiel und fallen pünktlich zur Hüttenruhe um 22 Uhr in die Kojen. Die Nacht im Lager mit 10 weiteren Wanderkameraden war erneut überraschend ruhig – die einzigen Schnarchgeräusche kamen von direkt neben mir 😉

Um 7 Uhr waren wir beim Frühstück und routiniert sind wir bereits vor 8 Uhr startklar für den Abstieg. Bei trockener aber sehr kühler Witterung starten wir Richtung Kemptner Scharte und nehmen vor dem Abstieg ins Wildental noch kurzerhand den Kemptner Kopf (2.191) mit, damit wir wenigstens einen Gipfel erklommen haben.

Plötzlich nehme ich ein Geräusch wie ein Klacken wahr, das ich zunächst nicht zuordnen kann. Als das Geräusch näher kommt, erkennen wir zwei Steinböcke, die im diesigen Morgenlicht kraftvoll miteinander kämpfen und klackend die Hörner aneinander schlagen. Ein Schauspiel der besonderen Art in der noch recht frühen Morgenstunde, das von einer ganzen Steinbock Herde beobachtet wird.

Am Gipfelkreuz angekommen zieht es sehr schnell zu, dennoch ist die Rundumsicht nach Hoher Ifen und Gottesacker im Nordwesten und auf die Allgäuer Hochalpen im Osten grandios.

Ob der unsicheren Wetterlage machen wir uns rasch an den Abstieg. Hinein ins Wildental ist dieser zunächst sehr steil und geröllig und wir sind froh, die teilweise seilversicherte erste Passage heute im trockenen bewältigen zu können.

Nach etwa 45 Minuten passieren wir die Hintere Wildenalpe und von hier an ist der Weg dann nur noch steil, doch sehr gut begehbar.

Eine Stunde später später erreichen wir schließlich die Untere Wiesalpe (1.290), wo wir dann für eine abschließende Brotzeit einkehren, ehe wir die letzte Etappe hinab ins Tal nach Mittelberg nehmen. Die letzten 2 Kilometer geht es dann immer der Breitach entlang leicht aufwärts und wir erreichen nach etwa 4,5 Stunden unseren Ausgangspunkt, den Parkplatz in Innerbödmen.

Alles in allem trotz des schlechten Wetters am Aufstiegstag eine sehr schöne Rundtour um den Elferkopf, bei schönem Wetter birgt diese Tour sicherlich grandiose Ausblicke und hat das Potential für eine Wiederholung.

Aufstieg: 1350 Meter
Gehzeit: 9,5 Stunden mit Kemptner Kopf

Immer wieder Sonntags – Almenhopping über dem Haldensee

Von Nesselwängle über drei Alpen zum Haldensee

Von der Sonne geweckt zu werden, ist für mich einer der schönsten Momente an einem unverplanten Tag. Naja, so ein bisschen verplant ist er schon, da Wetterprognosen – wenn sie auch nicht immer zuverlässig sind – doch einen Eindruck für den nächsten Tag vermitteln 😉 Konkretes haben wir jedoch nicht geplant.

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