Septembersommer

Von Berwang (1.320 m) auf den Thaneller (2.341 m)

Tipp von Einheimischen: In den Lechtaler Alpen findet man vergleichsweise wenig Leute und mehr Ruhe beim Wandern. Gut, dann sind es halt die Lechtaler Alpen, solange das Allgäu noch so überlaufen ist. Es geht für uns vergleichsweise früh los, da wir den Grenztunnel Füssen passieren müssen und noch in die Zufahrtsregion zum Fernpass kommen. Es ist Samstag und es soll recht warm werden, da bleibt nichts sondern übrig.

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Der Traum vom Kleinwalsertal

Oben ein Spaziergang (1.957 m) und dann ein Test für die Knie – hinab nach Riezlern (1.086 m)

Meine Eltern wollten schon immer mal ins Kleinwalsertal, wahrscheinlich auch deshalb, weil es nur von Deutschland aus zu erreichen ist. Diese Ecken sind auch für mich etwas besonderes.

Der Wunsch ist mir natürlich Befehl und so starten wir an einem herrlichen Sommertag zu einem Ausflug nach Riezlern im Kleinwalsertal. Natürlich sind wir in diesem verrückten Jahr mit sehr vielen anderen hier unterwegs, aber man kann sich wirklich gut aus dem Weg gehen.

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Hochzeitstagsgeschenk an mich selbst

Von Ehrwald über den Stopselzieher auf die Zugspitze (2.962 m)

Ehrlich gesagt spuckte es seit langem in meinem Kopf herum, mal wieder auf die Zugspitze zu gehen. Dazu muss aber soviel zusammenpassen, dass es nur ganz wenige Möglichkeiten im Jahr gibt. Und wenn man könnte, kann man manchmal nicht: nicht genug trainiert, keine Lust,…

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An diesem Gletscher hält kein Bus

5. Etappe des Iseltrails – von der Clarahütte nach Lienz

Nein, wir machen es dem Wanderer von gestern nicht nach, auch nicht den umgekehrten Weg 😉 . Da jedoch der Bus nicht zu uns kommt, müssen wir zum Bus.

Es war eine überaus weise Entscheidung, dass wir das Umbalkees gestern bereits in Angriff genommen haben. Die zeitliche Komponente war uns bewusst. Nachdem wir jedoch die wolkenverhangene Morgenstimmung an der Clarahütte in Augenschein nehmen, wissen wir, dass die erträumte Morgenstimmung am Gletscher nichts mit der Realität zu tun gehabt hätte.

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… und ich heute

4. Etappe des Iseltrails von Hinterbichl über die Clarahütte zum Umbalkees

Glücklicherweise waren wir gestern Abend doch vernünftig und haben der Versuchung des wunderbaren Weines nur ein bisschen nachgegeben. Das hätte den heutigen Tag sicher beeinflusst und ganz sicher nicht zum Guten. Nach einem richtig guten Frühstück in der Heimat sind wir – leider wieder erst 9.00 Uhr – abmarschbereit. Heute soll der heißeste Tag werden. Ich baue darauf, dass wir aufwärts gehen und dadurch der Hitze ein bisschen davon laufen.

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Ich glaube

3. Etappe des Iseltrails von Matrei/Zedlach über Prägraten nach Hinterbichl….wir haben die stabilste aber auch heißeste Woche dieses Sommers für unsere Tour erwischt. Um diese Zeit sind die Warnhinweise der Wetterapps im Gebirge normalerweise Gewitterwarnungen. Wir sehen allerdings nur Hitzewarnungen. Für uns sehr gut nachvollziehbar. Bislang hatten wir 5 Minuten ganz leichten Regen und haben Nachts ein paar Blitze von den gegenüberliegenden Bergen gesehen – das wars. Weiterlesen „Ich glaube“

Normalerweise…

2. Etappe des Iseltrails von Huben nach Matrei/Zedlach…sind wir um diese Jahreszeit deutlich weiter oben unterwegs, wenn uns das Rucksackfieber packt. Dieses Jahr ist alles anders und so starten wir in unseren zweiten Hitzetag mit ordentlich Strecke und wenig Höhenmetern. Weiterlesen „Normalerweise…“

Willenskraft ist ausverkauft

1. Etappe des Iseltrails von Lienz nach Huben

Für den Fluss das Ende und für uns der Start. Den haben wir bereits gestern Abend in Augenschein genommen, am Zusammenfluss  von Isel und Drau.

Wir starten entspannt mit einem guten Frühstück in den Tag, beschleunigen dann jedoch unseren Aufbruch etwas, da ab Mittag Gewitter angesagt sind. Da wir mehr als 20 km vor uns haben, möchte ich die Zeit, die wir im Regen laufen müssen, möglichst gering halten. 8.30 Uhr ist Aufbruch und nach Zwischenstopps in der Tourismusinformation für Karten und beim Bäcker (für Semmeln), stehen wir Schlag 9.00 Uhr an unserem Startpunkt und lassen Lienz auf einem Naturlehrpfad hinter uns. Es hat gestern gewittert, so dass die Luft wunderbar frisch und klar ist. Beim Schloss Bruck mündet der Weg in den Katzensteig – schönes Auf und Ab im Wald immer neben dem tosenden Fluss – ein Paradies für Rafting, worauf auch die vielen Anbieter hindeuten. Bei Oberlienz testen wir die Schaukelbrücke und schauen flussabwärts nach Lienz zurück.Lienzer Dolomiten im Hintergrund

Über Wiesen, immer direkt neben der Isel schlängeln wir uns in Richtung Ainet. Hier hätten wir noch einmal eine gut zu erreichende Einkaufsmöglichkeit, die wir links liegen lassen. Für heute sind wir gut versorgt. Auf der Iselpromenade – immer schön in der Sonne – geht es tapfer in Richtung St. Johann im Walde. Dort wollen wir unsere Mittagspause verbringen. Das wichtigste ist, eine Bank im Schatten zu finden. Die Sonne ist unbarmherzig und von Wolken oder, wie angekündigt, Gewittern ist keine Spur zu entdecken.

Der immer gerade Weg fordert schon seinen Tribut. Es fällt einfach schwer in der Hitze einfach nur so geradeaus dahinzutrotten. Sicher, der Fluss ist da und mit ihm immer eine wunderbare Geräuschkulisse und eine gelegentliche frische Brise. Aber sonst….


Nach 16 km ist es uns egal, ob wir idyllisch rasten oder nicht. An der Feuerwehr St. Johann futtern wir unsere Vorräte und strecken unsere müden Füße lang. Neben uns werden Gruppen fürs Rafting vorbereitet. Das ist eher nix für mich, da ich bestimmt eine der ersten wäre, die das Paddel loslässt 😉

Auf zum letzten Abschnitt für heute, von dem wir glauben, dass es 5 km sind. Die Rahmenbedingungen sind unverändert – Sonne, Hitze und inzwischen viel Schweigen – nicht zwingend zur inneren Einkehr, sondern um durchzuhalten. Ein Schritt nach dem nächsten…

Endlich kommt Huben in Sicht und mit dem Ort gleich ein Cafè am Ortsrand. Es gibt Apfelstrudel und es ist nach der Tour natürlich der absolut beste und die Sahne lässt – für den Moment – keine Wünsche offen. Wir müssen zum Schluss noch ein Stück auf der anderen Iselseite zurücklaufen, um zu unserer Unterkunft zu kommen. Ein letztes Mal den Willen für heute bemühen, dann einchecken und in einen entspannten Nachmittag gleiten. Nach 23 km und damit 8 km nach der Mittagspause ist das verdient.

Ganz ohne Abendessen wollen wir trotz Strudel nicht bleiben und der Lieblingsmann will uns  – wie homepage und Infomappe ankünden – zum Abendessen anmelden. FEHLANZEIGE – wir könnten ja nach Lienz oder zum Gasthof Steiner nach Matrei gehen.  Sehr witzig. Gegangen sind wir wahrlich genug heute. Ich entscheide mich spontan für hungern. Das ist dem Lieblingsmann jedoch wirklich nicht recht.

Die Haltestelle ist nur 400 m entfernt und 15 Minuten später befinden wir uns eben dort und warten auf den Bus nach Matrei Feld. Zum Glück haben wir reserviert, so dass wir nach 15 Minuten bergauf vor dem Steiner stehen und uns auf unser Essen freuen. Irgendwie bleibt mir dennoch das Essen etwas im Hals stecken, da der nächste Bus zurück in 20 Minuten fährt oder um 22.00 Uhr, also in 3,5 Stunden… Oh Mann. Laufen fällt definitiv aus, also muss ein Taxi her. Plötzlich kommt die Osttiroler Gastfreundschaft ins Spiel. Ein Mann der Familie am Tisch neben uns verschwindet kurz und wenig später ist klar, dass er uns die 5 km zurück fährt. Wie nett ist das denn. Einmal Schnaps für alle und wenig später sitzen wir im Auto zurück in unserer ‚Hotel‘. 


Jetzt sitzen wir auf dem Balkon und genießen die Abendstimmung hier in den Bergen. Nass geworden sind wir nicht wirklich – ein kurzer Schauer an der Haltestelle war alles.

23 km – 5 h 30 min – 150 hm

Ein vorsichtiger Blick über die Grenze

Von Nesselwängle (1.136 m) auf die Krinnenspitze (2.000 m)

So lange haben wir das Tannheimer Tal und seine Berge in unserer aktiven Zeit noch nie links liegen gelassen – sind die Gipfel doch immer herrliche Tagestouren mit etwas Anspruch. Als wir endlich wieder durften, passte meistens das Wetter nicht. Für eine Wanderung zu dritt ist es immer gut, auf Bewährtes zurückzugreifen, damit es keine unliebsamen Überraschungen gibt. Nachdem die Krinnenspitze letztes Jahr unser Abschlussgipfel bei herrlichstem Novemberwetter war, fällt die Wahl schnell auf sie – nicht zu steil, nicht zu flach, schöne Aussicht und viele Hütten.

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Irgendwo gibt es immer ein bisschen Schnee

Von Grän (1.138 m) zum Adlerhorst (1.350 m)

Zum Abschluss des Urlaubs bin ich ziemlich unentschlossen, was wir bei dem herrlichen Wetter machen sollen. Es gibt einfach zu viele Optionen – Langlaufen, Skifahren, Schneeschuhwandern, … Wir entscheiden uns für etwas ganz einfaches, ein bisschen wandern.

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