Allein am Gipfel

Von Zöblen zum Zirleseck und zur Rohnenspitze (1.992 m)

Bei unserer Radtour durchs Tannheimer Tal lacht mich plötzlich ein Gipfelkreuz an, das ich noch nie wahrgenommen habe. Und wir sind wirklich oft hier. Ein kurzer Stopp am Schilderwald klärt uns auf. Es ist die Rohnenspitze und in etwas mehr als drei Stunden ist man oben. Das kommt jetzt auf Nummer 1 der Liste.

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Gratspaziergang

Von Oberjoch über den Kühgundsattel, Kühgundspitze (1.852 m und Kühgundkopf (1.907 m) zum Iseler (1.876 m)

Pfingstmontag im Allgäu startet – wie konnten wir es vergessen – erst einmal mit der Suche nach Basisverpflegung. Die meisten Bäcker haben zu, was wir jedoch erst nach dem dritten Anlauf realisieren. Dennoch brauchen wir noch etwas Verpflegung für unsere Tour bei der es Hütten erst am Ende gibt oder wir brauchen eine andere Tour… In Oberjoch finden wir eine Tankstelle, die zum Glück auch Semmeln verkauft. Unsere Rettung und die Rettung für die Tour heute.

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Im Reich des Steinbocks II

Von der Mindelheimer Hütte (2.013 m) ins Kleinwalsertal (1.086 m)

Der Vorteil der aktuellen Auflagen, denen die Hüttenbetreiber unterliegen, ist die geringe Belegung in Lagern und Zimmern. Zu sechst im 20er Lager schläft es sich einfach besser und die Schnarcherquote ist sehr gering bzw. bei uns uns quasi nicht vorhanden. Nach einer derart erholsamenen Hüttennacht und einem guten Frühstück starten wir gegen 8.00 Uhr in einen frischen, klaren Bergmorgen.

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Im Reich des Steinbocks I

Vom Kleinwalsertal (1.086 m) zur Mindelheimer Hütte (2.013 m)

Es ist für uns ein ungewöhnlicher Urlaubsstart. Normalerweise packen wir Freitags bis in die Nacht, um Samstags möglichst früh nach „was weiß ich wohin“ aufzubrechen. Dieses Mal gelingt uns ein sanfter Start in den Urlaub und wir starten Sonntags zu einer zweitägigen Wanderung , als Ersatz für den geplanten Berninatrek. Und nein, Corona hat uns keinen Strich durch die Rechnung gemacht, sondern der viele Schnee, der noch immer in Höhen über 2.000 m liegt und die mangelnde Kondition eben deshalb.

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Grenzgänger

Auf Zinken (1.613 m) und Sorgschrofen (1.635 m)

Die Sonne scheint und gerade in diesem Sommer muss man das ausnutzen – wer weiß, was das nächste Wochenende bringt. Da es richtig schwül ist und Nachmittags Gewitter drohen, wird es einfach eine Tour vor der Haustür. Wir wissen, was uns auf dieser Runde erwartet und ganz ehrlich: das ist auch mal schön.

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Septembersommer

Von Berwang (1.320 m) auf den Thaneller (2.341 m)

Tipp von Einheimischen: In den Lechtaler Alpen findet man vergleichsweise wenig Leute und mehr Ruhe beim Wandern. Gut, dann sind es halt die Lechtaler Alpen, solange das Allgäu noch so überlaufen ist. Es geht für uns vergleichsweise früh los, da wir den Grenztunnel Füssen passieren müssen und noch in die Zufahrtsregion zum Fernpass kommen. Es ist Samstag und es soll recht warm werden, da bleibt nichts sondern übrig.

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Der Traum vom Kleinwalsertal

Oben ein Spaziergang (1.957 m) und dann ein Test für die Knie – hinab nach Riezlern (1.086 m)

Meine Eltern wollten schon immer mal ins Kleinwalsertal, wahrscheinlich auch deshalb, weil es nur von Deutschland aus zu erreichen ist. Diese Ecken sind auch für mich etwas besonderes.

Der Wunsch ist mir natürlich Befehl und so starten wir an einem herrlichen Sommertag zu einem Ausflug nach Riezlern im Kleinwalsertal. Natürlich sind wir in diesem verrückten Jahr mit sehr vielen anderen hier unterwegs, aber man kann sich wirklich gut aus dem Weg gehen.

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Hochzeitstagsgeschenk an mich selbst

Von Ehrwald über den Stopselzieher auf die Zugspitze (2.962 m)

Ehrlich gesagt spuckte es seit langem in meinem Kopf herum, mal wieder auf die Zugspitze zu gehen. Dazu muss aber soviel zusammenpassen, dass es nur ganz wenige Möglichkeiten im Jahr gibt. Und wenn man könnte, kann man manchmal nicht: nicht genug trainiert, keine Lust,…

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An diesem Gletscher hält kein Bus

5. Etappe des Iseltrails – von der Clarahütte nach Lienz

Nein, wir machen es dem Wanderer von gestern nicht nach, auch nicht den umgekehrten Weg 😉 . Da jedoch der Bus nicht zu uns kommt, müssen wir zum Bus.

Es war eine überaus weise Entscheidung, dass wir das Umbalkees gestern bereits in Angriff genommen haben. Die zeitliche Komponente war uns bewusst. Nachdem wir jedoch die wolkenverhangene Morgenstimmung an der Clarahütte in Augenschein nehmen, wissen wir, dass die erträumte Morgenstimmung am Gletscher nichts mit der Realität zu tun gehabt hätte.

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… und ich heute

4. Etappe des Iseltrails von Hinterbichl über die Clarahütte zum Umbalkees

Glücklicherweise waren wir gestern Abend doch vernünftig und haben der Versuchung des wunderbaren Weines nur ein bisschen nachgegeben. Das hätte den heutigen Tag sicher beeinflusst und ganz sicher nicht zum Guten. Nach einem richtig guten Frühstück in der Heimat sind wir – leider wieder erst 9.00 Uhr – abmarschbereit. Heute soll der heißeste Tag werden. Ich baue darauf, dass wir aufwärts gehen und dadurch der Hitze ein bisschen davon laufen.

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