Auf und Ab auf Nagelfluh

Die Nagelfluhkette vom Hochgrat (1.834 m) zur Mittagbahn über Immenstadt

So sind wir zumindest in den Tag gestartet. Wir sind heute zu dritt und das eröffnet eine gute Chance auf diese wunderbare Tour, da Anfang und Ende am Besten mit dem Auto zu erreichen sind und auch das allgemeine Fitnessniveau lässt diese Tour zu. Wir fahren also nach Immenstadt und stellen ein Auto am Parkplatz der Mittagbahn ab. Von dort geht es direkt am Alpsee entlang nach Oberstaufen/Steibis und dann im kurvigen Geschlängel zur Talstation der Hochgratbahn.

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Der Fluch von Instagram & Co.

Aus dem Hintersteiner Tal hinauf zum Schrecksee

Heute machen wir es mal so, wie ich es mir schon so oft vorgestellt habe – wir nehmen unsere Räder mit, damit wir den langen Talhatscher hin und zurück umgehen (besser: umfahren) können. Der Schrecksee ist dran, der noch gar nicht so lange auf unserer Liste ist. Wenn man fast hier lebt, sollte er schon mal gemacht werden. Also ist ‚mal‘ einfach heute.

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Vieles falsch und trotzdem alles richtig

Von der Bergstation Höfatsblick (1.932 m) auf den großen Daumen (2.280 m)

Es ist heiß im Allgäu und wir wollen trotzdem wandern. Der Lieblingsmann hat im Vorfeld mal den Wanderführer für das Oberallgäu geflöht und mit einer Panoramatour gelockt: 3 Stunden 30 Minuten, wenige Höhenmeter und herrliche Aussicht. Das klingt nach Spaziergang und heißt für mich mal ganz gemütlich in den Tag starten, heiß ist es eh. Soweit sogut…

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Allein am Gipfel

Von Zöblen zum Zirleseck und zur Rohnenspitze (1.992 m)

Bei unserer Radtour durchs Tannheimer Tal lacht mich plötzlich ein Gipfelkreuz an, das ich noch nie wahrgenommen habe. Und wir sind wirklich oft hier. Ein kurzer Stopp am Schilderwald klärt uns auf. Es ist die Rohnenspitze und in etwas mehr als drei Stunden ist man oben. Das kommt jetzt auf Nummer 1 der Liste.

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Gratspaziergang

Von Oberjoch über den Kühgundsattel, Kühgundspitze (1.852 m und Kühgundkopf (1.907 m) zum Iseler (1.876 m)

Pfingstmontag im Allgäu startet – wie konnten wir es vergessen – erst einmal mit der Suche nach Basisverpflegung. Die meisten Bäcker haben zu, was wir jedoch erst nach dem dritten Anlauf realisieren. Dennoch brauchen wir noch etwas Verpflegung für unsere Tour bei der es Hütten erst am Ende gibt oder wir brauchen eine andere Tour… In Oberjoch finden wir eine Tankstelle, die zum Glück auch Semmeln verkauft. Unsere Rettung und die Rettung für die Tour heute.

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Unspektakulär hat auch seinen Reiz

Von Bad Hindelang (825 m) auf das Imberger Horn (1.655 m)

Schon morgens lässt die schwüle Luft auf Gewitter schließen, die uns irgendwann im Tagesverlauf erreichen. Die Wetter-App bestätigt das Ganze. Daher schnappen wir uns am verhältnismäßig frühen Morgen beim Bäcker zwei Brezn und machen uns auf den Weg. Wir wollen nicht soviel Zeit für die Anfahrt investieren und wählen daher Bad Hindelang aus und wollen von dort auf das Imberger Horn. Wir erwischen einen kostenlosen Parkplätze. Es kann in Hindelang ein teures Vergnügen werden, wenn man an der falschen Stelle parkt und übersieht, dass man zahlen muss.

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Muttertagstour

Von der Leiteralm zur Mutkopfhütte und über Dorf Tirol zurück nach Algund

Es ist Muttertag und eine Fahrt mit dem Korblift von Vellau ist gewünscht. Um diesen Wunsch herum planen wir eine Tour, die für alle gut möglich ist. Erst einmal geht es mit dem Bus hinauf nach Vellau – normalerweise schwitzen wir da hinauf bereits ordentlich wenn wir hoch wandern, oder aber wir schweben entspannt im Einersessel da hoch. Also heute im Bus mit vielen, recht lauten Mitmenschen – hoffentlich nicht Mitwanderern. Ich mag es leise am Berg.

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Sehnsucht nach mehr

Wanderung auf dem Naturnser Sonnenhang zum Giggelberg

Ich hänge immer noch etwas hinter der Zeit, da ich gerade gar nicht so viel Lust und Zeit habe, alle Touren zu verbloggen. Ich habe mich jetzt dennoch mal aufgerafft, die letzten beiden Wanderungen des Südtirol Urlaubs einzustellen, das waren nämlich die schönsten.

Nachdem wir Freitags alle vier gefaulenzt haben, gehen wir heute getrennter Wege ;-). Wir fahren mit dem Bus nach Naturns zur Seilbahn Unterstell. Trotz mehrfachen Umsteigens sind wir schnell da – Gästekarte inkl. ÖPNV-Ticket von Algund sei Dank.

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Platz schaffen

Auf dem Kastelazweg in und um Tramin

Ich bin etwas nachlässig mit dem bloggen, daher sind wir immer noch Anfang Mai und damit in Südtirol. Heute steht Kulinarisches auf dem Plan. Wir wollen Wein verkosten (und bestimmt kaufen 😉), schön Essen gehen und es ganz entspannt angehen lassen. Das Wetter ist auch eher durchwachsen, also entgeht uns auf den Bergen auch nichts. Wir starten sehr lehrreich mit einem Besuch in der Sennerei Algund und stellen im Käsekurs unseren eigenen Frischkäse her. Durch die Produkte probieren wir uns natürlich auch durch – klare Empfehlung. Das macht Spaß und schmeckt. Danach geht es in Richtung Süden und nach einem Abstecher in die Kellerei Terlan fahren wir auf der Weinstraße nach Kaltern.

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Den einzigen Frühsommertag perfekt genutzt

Meraner Waalwegrunde

Die Sonne lacht und wir wollen alle vier einge gemeinsame Wanderung von der Haustür weg starten. Da liegt eine Waalwegtour auf der Hand. Wir laufen wie am Abend zuvor hinab zum Leiter am Waal. Zum Glück ist Dienstags Ruhetag ;-). Von dort aus laufen wir den Algunder Waalweg in Richtung Vinschgau bis ans Ende. Ein schmaler Weg, immer durch die Apfelplantagen. Das letzte Stück ist ganz neu hergerichtet und endet mit einem kleinen, ganz neuen Tunnel. Wir queren an der Schleuse Töll die Straße und sind damit am Ende oder auch Anfang des Marlinger Waalweges. Auf der Schattenseite laufen wir anfangs lange durch lichten Wald ehe wir dann quasi um die Ecke kommen und in das Meraner Becken schauen. Sofort begleiten uns wieder die schönen Apfelwiesen und bald auch die ersten Gasthäuser und Buschenschenken. Wir widerstehen….

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