Der Tag hat Anderes mit uns vor oder ‚Wie das Brot zur Hütte kommt‘

Von Faistenoy (927 m) zum Waltenberger Haus (2.081 m)

Der Lieblingsmann will hoch aber nicht weit fahren. Das ist eine einigermaßen anspruchsvolle Aufgabe, trotz unserer Nähe zu den Bergen, etwas Entsprechendes zu finden. Nichts Bekanntes, über 2.000 m (alles andere ist nicht hoch) sollte es sein und hitzebedingt eine kurze Anfahrt haben. Ich wälze unsere Wanderführer hin und her und konsultiere noch einschlägige Apps – es kommt wenig dabei heraus, da sich aufgrund des Urlaubsreiseverkehrs einige Talorte verbieten. Ich entdecke in der Nähe von Oberstdorf eine schöne Rundwanderung in den Allgäuer Hochalpen mit dem Wildegundenkopf als Gipfelziel.

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Puzzlesteine werden zum großen Ganzen

Von Kasern (1.582 m) zur Lenkjöchlhütte (2.603 m)

Wir kennen uns im Ahrntal bislang nicht wirklich aus, einzig das Heilig-Geist-Kirchlein ziemlich im Talschluss gelegen, sagt mir etwas. In der Infomappe des Hotels sind einige Tourenvorschläge unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades – die zur Lenkjöchlhütte springt uns beide an. Gesagt, getan. Wir frühstücken früh und fahren die verbleibenden 10 km das Ahrntal hoch. Ab dem Naturparkhaus in Kasern ist sowieso laufen angesagt. Der Parkplatz ist ziemlich voll und mir schwant Böses, was sich jedoch nicht bestätigt. Es gibt genügend Möglichkeiten hier.

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Ein vorsichtiger Blick über die Grenze

Von Nesselwängle (1.136 m) auf die Krinnenspitze (2.000 m)

So lange haben wir das Tannheimer Tal und seine Berge in unserer aktiven Zeit noch nie links liegen gelassen – sind die Gipfel doch immer herrliche Tagestouren mit etwas Anspruch. Als wir endlich wieder durften, passte meistens das Wetter nicht. Für eine Wanderung zu dritt ist es immer gut, auf Bewährtes zurückzugreifen, damit es keine unliebsamen Überraschungen gibt. Nachdem die Krinnenspitze letztes Jahr unser Abschlussgipfel bei herrlichstem Novemberwetter war, fällt die Wahl schnell auf sie – nicht zu steil, nicht zu flach, schöne Aussicht und viele Hütten.

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Eine Bergtour ganz nach meinem Geschmack

Von Hinterstein (883 m) auf den Breitenberg (1.893 m)

In diesem Sommer ist es bislang eine Seltenheit, dass alles passt – das Wetter ist perfekt, es gibt keine anderen Verpflichtungen und die körperlichen Gesamtzustände lassen eine ordentliche Bertour zu. Das meint, es dürfen 1.000 hm hoch und wieder runter sein.

Auf unseren Tagestouren haben wir der Ecke um Bad Hindelang bisher wenig Beachtung geschenkt, obwohl es fast vor unserer zweiten Haustür liegt. Unser heutiges Ziel liegt so richtig prominent im Bild von Oberjoch kommend und war nur wenige Wochen auf meiner Liste. Das passiert meinen Bergzielen nicht so oft, dass sie so schnell umgesetzt werden – die Liste ist lang.

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Einmal zu spät und einmal zu früh

Zur Almrosenblüte auf das Wertacher Hörnle (1.695 m)

So wirklich viele Höhenmeter haben wir bislang nicht in den Beinen. Von den erschwerenden Rahmenbedingungen mal abgesehen, liegt es vor allem am Wetter. Es gibt Regionen in Deutschland da ist es staubtrocken (leider). Das Allgäu gehört definitiv nicht dazu. Damit wir uns langsam an höhere Gefilde herantreten, starten wir nach etwas längerer Pause mit dem Wertacher Hörnle – fast vor der Haustür.

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Einmal und nie wieder

Vom Riedbergpass zum Piesenkopf (1.630 m)

Wir brauchen etwas anspruchsloses mit wenig Höhenmetern, wollen jedoch nicht zum hundertsten Mal um den Grüntensee. Also mal auf in die Hörnergruppe, dort waren wir bislang nur einmal mit Schneeschuhen unterwegs. Wir fahren über den Riedbergpass hinweg und parken einige Kilometer talwärts auf dem Parkplatz Scheuenalpe (1.100 m).

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G hoch 3 – Geburtstagsgipfel Grünten

Vom Wanderparkplatz „Großer Wald“ auf den Grünten (1.738 m)

Eine Woche Urlaub in Zeiten von Corona ist eine neue Erfahrung – nicht wegfahren, kein Restaurantbesuch, und die Geschäfte sind auch weitestgehend zu. Wenn dann noch das Wetter Kapriolen schlägt, ist es mit mir nicht so leicht auszuhalten. Und es hat Kapriolen geschlagen, zumindest im Soll-Ist-Vergleich (bin halt Controller ;-)). Auch mein Geburtstag startet sehr bescheiden, nämlich in der Farbe Grau. Einen Cappuccino und einige Bleche Cookies später versuche ich es doch und starte im Regen in Richtung Wertach.

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Wandern vor der Haustür – Ganz allein im Wald

Die nunmehr dritte Variante zur Reuterwanne auf dem ‚Rundweg Reuterwanne‘Eigentlich ist eigentlich kein richtig schönes Wort, heute muss ich es dennoch nutzen. Eigentlich wäre ich jetzt in Namibia, die zweite Woche schon und würde mit der Kamera auf der Lauer liegen, um Löwe, Nashorn & Co. vor die Linse zu bekommen. Es ist aber alles anders. Weiterlesen „Wandern vor der Haustür – Ganz allein im Wald“

Wandern vor der Haustür – Reuterwanne in Varianten

Auf der Suche nach der idealen Tour zur Buronhütte und zur Reuterwanne

Es ist Ostern und unvorstellbar schönes Wetter. Und es gibt Ausgangsbeschränkungen, was heißt: Wandern vor der Haustür. Also orientieren wir uns mal in Richtung Grüntensee und schauen mal, ob wir einen noch nicht gegangenen Weg finden.

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Wandern vor der Haustür – einfach treiben lassen

Eine lange Runde über Mittelberg – Burgkranzegg – Petersthal  und zurück

Diese Wege wären wir normalerweise aus eigenem Antrieb nie gegangen – zu flach, bestimmt zu wenig Aussicht und kein Gipfelkreuz. Zeiten ändern sich und die Perspektive auch. Wandern vor der Haustür macht erfinderisch und die Bedingungen hier im Allgäu sind dafür natürlich perfekt.

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