Heute war alles gefragt

Hausbergrunde von Immenstadt (729 m) auf den Mittag (1.452 m)

Dafür, dass es neben dem Grünten und dem Immenstädter Horn unser Hausberg ist, sind wir doch recht selten dort. Für heute ist es eine gute Gelegenheit. Es soll trocken bleiben und wenn wir nicht so hoch sind, stecken wir schon nicht in den Wolken. Wir brauchen ein bisschen Training generell, ich für den anstehenden Karwendelmarsch insbesondere und sind daher heute nicht ganz so wählerisch.

Wir starten bei freundlichem Wetter an der Talstation der Mittagbahn und laufen unterhalb der Seilbahn im Wald in westlicher Richtung los. Auch der Weg auf das Immenstädter Horn startet hier. Bald wird es ein breiter befestigter Weg, der sich neben dem Steigbachtobel, dessen Abzweig nicht so deutlich erkennbar war, den Berg hinaufzieht. Nach wenigen Minuten fängt es aus dem inzwischen dunklen Wolken an zu regnen. Wir trotzen dem Regen ein paar Minuten, geben dann jedoch bald klein bei. Rein in die Regenjacken und weiter geht’s. Wir können jetzt im Wald den Pfad nehmen und müssen nicht mehr auf dem Forstweg laufen. Der Regen hört natürlich auch bald wieder auf und wir verstauen die Regenjacken wieder. Bald kommen wir an der Mittelstation an … und die Sonne scheint. Weiter geht’s und ich überlege immer wieder endlich auf kurzärmlig umzusteigen. Aber während ich so hin und her überlege sind die nächsten grauen Wolken eh schon wieder da. Es ist ein Kreuz mit dem Wetter heute. Aber zumindest bleibt es trocken bis wir oben sind. Bei dem Wetter schenken wir uns die letzten Höhenmeter zum Mittag hoch und zweigen stattdessen halblinks ab zur Alpe Oberberg (für die „Daheim in den Bergen Fans – hier wurde es gedreht).

Blick nach Westen und Sonthofen

Das gute am schlechten Wetter: Die Alpe hat offen und fast niemand ist da. Normalerweise fällt hier kein Stein zu Boden, da sie von allen Seiten gut zu erreichen ist, eine Bahn zum Mittag hoch fährt und es hier auch wirklich sehr gutes Essen gibt. Und der Ausblick tut das Übrige.

Heute haben wir freie Platzwahl und wir genießen unsere Pause bis uns die kühle Luft doch in die Glieder dringt und Bewegung ein gutes Mittel ist, wieder warm zu werden.

Auf der Alpe Oberberg … und es gibt mal frische Buttermilch 😋

Abwärts dauert es etwas länger, um warm zu werden. Zur Beschleunigung reden wir mitten im Sommer von Sauna & Co., aber es hilft. Und je weiter wir abwärts laufen, umso schöner wird das Wetter. Der Himmel reißt auf und die Sonne kommt hervor und bleibt auch. Damit bleibt die Wanderung ganz positiv im Kopf.

2 Stunden 40 Minuten / 10 Kilometer  / 600 Höhenmeter

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