Heilig Abend

Sydney

Wir sind sehr früh wach. War es der Hunger oder die Wärme? Egal – wir sind sehr schnell fertig und frühstücken in einer Bäckerei mit Cafe ganz in der Nähe unseres Hotels. Für Christoph gibt es endlich wieder „Full English Breakfast“. Ich nehme Joghurt mit Beeren, der wahrscheinlich zu mehr als 50 % aus Schlagsahne besteht…

Wir erkunden das Hafenviertel, in dem auch unser Hotel steht. Wunderschön restaurierte alte Häuser und eine extrem hohe Kneipendichte. Falls es heute Abend eng werden sollte, gibt es halt heimische Kost.

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Von hier aus geht auf die Sydney Harbour Brigde, die uns einen perfekten Blick auf die Oper liefert. Anschließend stürzen wir uns ins weihnachtliche Getümmel auf der George Street, einer der großen Einkaufsmeilen.
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Dem Trubel entrinnen wir in Richtung St. Mary Church und Botanischem Garten. Hier ist der Eintritt frei und man trifft sehr viele Jogger, die in der sehr schönen Anlage, mit tw. Blick auf das Opernhaus, ihre Runden drehen. Wir besuchen auch das noch kurz und gehen etwas (pflaster)müde in unser Hotel zurück.

Um auch hier im sommerlichen Sydney etwas in Weihnachsstimmung zu kommen, gehen wir 18.00 Uhr in die Messe. Die riesige St. Mary Church ist voll und mit viel Glück ergattern wir zwei Plätze. Es war ein schöner Weihnachtsgottesdienst, ähnlich dem in Lochham, nur viel mehr Menschen, deutlich lauter, viel Kommen und Gehen.

Unser Heilig Abend Essen gibt es am Wasser, in der Nähe der Fährterminals in der Oyster Bar mit Blick auf die Harbour Bridge und die Oper. Ein schöner Ausklang des Heilig Abends, zu einer Zeit, in der Ihr noch in den Vorbereitungen steckt.
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We wish you a Merry Christmas from down under.
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Ein perfekter Start in den Urlaub

Von Graben-Neudorf nach Sydney

Richtige Aufregung wollte sich dieses Mal nicht einstellen. Lag es an den hektischen Vorbereitungen auf die letzte Minute oder an den fortwährenden Gedanken an den vor uns liegenden ewig langen Flug. Wie dem auch sei, nach einem kurzweiligen Abend bei meinen Schwiegereltern sind wir am Sonntag Morgen mit dem Zug nach Frankfurt gefahren und hatten den gleichen Weg im Flughafen, wie letztes Jahr, als es in Richtung Namibia ging.

Wir haben online eingecheckt, so dass die kurze Schlange dieses Mal unsere war. Die Koffer waren extrem leicht, so dass Platz genug für Einkäufe ist. Plötzlich bekommen wir einen Satz neue Tickets ausgedruckt. Christoph fängt an zu grinsen. Ich realisiere es erst, als wir die neuen Tickets erhalten: Wir haben ein upgrade in die business class von Frankfurt nach Hongkong erhalten. Honigkuchenpferde sehen traurig im Vergleich zu uns aus.

Das fängt gut an und es macht richtig Spaß, die 10 Stunden in einer richtigen Koje, die zum Bett umzubauen geht, zu verbringen. Das Essen ist richtig gut und es gibt Porzellan und richtiges Besteck. Uns schwant schon, dass der zweite Teil nicht halb so schön wird. Der Aufenthalt in Hongkong ist leider sehr kurz, so dass wir nur ein paar Schaufenster abbummeln und uns dann noch sputen müssen, das Boarding zu erreichen. Zu den Gates muss man nämlich mit dem Zug fahren, was wir überhaupt nicht auf dem Schirm hatten. Es hat doch noch alles funktioniert, so dass wir auch die nächsten 9 Stunden Flug (jetzt etwas kuscheliger sitzend) gut herumbringen.

Dann endlich Sydney. Es ist schon Montag, 23.12. um 21.00 Ortszeit, als wir landen. Wir sind Weihnachten entgegen geflogen. Am Ende aller Einreiseformalitäten schnüffelt noch ein Hund unser Gepäck nach unerlaubten Sachen ab und dann haben wir es geschafft. 24 Grad und schwülwarm – das wird gut…

Unser Hotel liegt im Hafenviertel, direkt im Stadtzentrum und die Oper, die Harbour Bridge, Strände und Geschäfte sind nur wenige Schritte entfernt.

Jetzt sind wir todmüde und gleich im richtigen Tag-Nacht-Rhythmus, so dass wir morgen starten können.