Gewinn von Gegenwart

Elfter und zwölfter Tag unseres Südfrankreich Roadtrips: Aix en Provence und runter ans Meer

Wie man aus dem Titel schon ahnen kann, haben wir es die letzten beiden Tage etwas ruhiger angehen lassen. Wir haben inzwischen so viele Eindrücke gesammelt, dass wir eigentlich mal einen Tag Pause bräuchten. Das bietet sich nur gerade nicht an, da wir gestern einen Ortswechsel hatten und mit Aix en Provence ziemlich genau in der Mitte, war klar, dass wir daran nicht nur vorbeifahren.

Nach einem letzten entspannten Frühstück bei Sandra und Urs im Garten, packen wir unser Auto und fahren zur Boulangerie. Die hat leider Mittwochs geschlossen. Das Baguette war so gut und wir wollen unsere Reste vom Markt Abends essen. Na gut, Baguette gibt es hier wirklich an jeder Ecke. Daran wird es nicht scheitern. Wir entscheiden uns, nicht die Autobahn nach Aix zu nehmen, sondern durch die Dörfchen zu gondeln. So kommen wir zu Benzin, Baguette und immer wieder interessanten Impressionen.

In Aix en Provence steuern wir als erstes das etwas oberhalb gelegenen Atelier Cézanne an, das eine Ausstellung und einen Garten umfasst, in dem der Maler v.a. in seinen letzten Jahren gelebt und gemalt hat. Leider kann man es nur mit Führung besuchen und die wiederum sind alle ausgebucht. Sehr schade. Den Hinweis gab es nicht oder ich habe ihn überlesen. Dann auf, hinunter in die Stadt. Die Parksituation ist sehr entspannt und so sind wir nach wenigen hundert Metern mittendrin. Es ist eine so aufgeräumte, entspannte Stadt. Hier kann es einem nicht nicht gefallen. Wir kehren nicht gleich im ersten Lokal ein, obwohl man jedes nehmen könnte.

Unser Lokal für ein wunderbares Mittagessen

Hier hätte ich ewig sitzen können – im Schatten, mit einem kühlen Weißwein und für mich den bisher besten Tatar meines Lebens. Und ich hatte schon einige. Für den Lieblingsmann gab es ein Risotto mit Gambas – auch ein Hochgenuss. Wir mussten uns doch irgendwann von dem Fleckchen hier lösen und haben uns durch die Stadt treiben lassen. Ohne Hetze, oft im Schatten und ohne Plan – herrlich. Nachdem wir noch Calissons, das typische Konfekt für Aix en Provence erstanden haben, sind wir die restlichen Kilometer zu unserer nächsten Unterkunft gefahren. Für die kommenden drei Nächte sind wir in einem alten Landsitz mit einem riesigen Park drumherum. In dem lassen wir den Tag auch gemütlich ausklingen.

Park unserer derzeitigen Unterkunft

Nach einem wirklich opulenten Frühstück fahren wir ans Meer nach Cassis, einem ehemaligen Fischereihafen und heute auch Startpunkt für eine Tour – zu Fuß oder per Boot in die Calanques – Meeresarme, die von steilen Kalksteinklippen umgeben sind. Wunderschön anzuschauen auf unserer Bootstour. Das Wasser hier im Nationalpark ist so klar, wir sehen die Fische darin schwimmen. Wir sind knapp 90 Minuten unterwegs und schauen uns fünf Calanques an.

Calanques bei Cassis

Nach der Rückkehr in den Hafen schlendern wir fast alle Restaurants ab und entscheiden uns für ein reines Fischrestaurant. Das hatten wir ewig nicht. Mit Muscheln und gegrillten Sardinien sind wir sehr schnell glücklich zu machen. Wir schauen dem Treiben im Hafen zu und lassen die Zeit einfach so dahinplätschern.

Nach dem obligatorischen Abstecher zum Seifengeschäft (ich kann da leider überhaupt nicht widerstehen) laufen wir die gut 2 Kilometer zu unserem Parkplatz zurück. Es war eine gute Entscheidung etwas abseits zu parken, da wir damit zumindest eine ordentliche Portion Bewegung bekommen.

Unsere Vermieterin hat uns empfohlen, die Route des crêtes nach La Ciotat empfohlen. Leider ist sie aufgrund der hohen Waldbrandgefahr gesperrt. Sie führt direkt durch den Nationalpark mit wohl grandiosen Ausblicken auf das Meer und die Calanques. Schade, aber die Aussicht auf Strand und Baden lässt das schnell vergessen. Am Sandstrand von La Ciotat verbummeln wir den Nachmittag, springen ins doch noch erfrischende Wasser und haben nun für morgen die Qual der Wahl: Einfach mal einen ganzen Strandtag mit Liege, Schirm & Co. oder nochmals Stadt mit einem Ausflug nach Marseille.

Mistral

Zehnter Tag unseres Südfrankreich Roadtrips: Durch die Dörfer des Luberon

Heute morgen habe ich in meinem hochsommerlichem Outfit das erste Mal ganz leicht gefröstelt. Es ist nicht kalt, im Gegenteil aber es weht seit gestern Abend ein straffer, sehr böiger Wind. Es sei der Mistral erklärten unsere Vermieter. So weit so gut, bisher weiß ich nur, dass es ein Fallwind ist.

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Kultur pur

Neunter Tag unseres Südfrankreich Roadtrips: in und um Avignon

Weckerklingeln im Urlaub? Heute ausnahmsweise mal notwendig, da wir viel vorhaben. Wir frühstücken wieder im kleinen Garten der Villa Velleron, jedoch heute nicht ganz so lange, da wir um 19.30 Uhr heute Abend zum Essen mit den anderen Gästen erwartet werden.

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Ruhetag

Achter Tag unseres Südfrankreich Roadtrips: Wir machen heute nichts

Das war zumindest der Plan bis zum Frühstück. Unsere Vermieterin erzählte vom Sonntagsmarkt in l’isle sur la Sorgue und dass es dort nicht einfach sei zu parken, der Markt jedoch sehr empfehlenswert. Es dauerte nicht lange und zumindest für mich war klar, ich möchte da hin. Da es nur 3,5 km Luftlinie bzw. etwas mehr als 5 km zu Fuß sind, macht die Entscheidung für mich leicht. Der Lieblingsmann bekommt eine Denksportaufgabe und ich gehe erst einmal zur Boulangerie ein Baguette für heute Abend erstehen.

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Heute mal mit Kühlschrank

Siebter Tag unseres Südfrankreich Roadtrips: von Chambonas nach Velleron

Heute steht neben dem Ortswechsel einiges auf dem Programm, so dass wir sehr pünktlich um 8.30 Uhr bereits am Frühstückstisch sitzen. Das Auto ist auch zum Teil schon gepackt, so dass wir, ausgestattet mit Benjamins Parktips für Le Vans, bereits kurz nach 9.00 Uhr unterwegs sind.

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Paartherapie auf der Chassezac

Sechster Tag unseres Südfrankreich Roadtrips: Kanu, Kultur und Kulinarik

Heute stehen einige Punkte auf dem Programm und der Plan war, früher als an den letzten Tagen zu frühstücken. Ihr werdet es ahnen: Es hat nicht funktioniert. Ehe wir beide im Urlaubsmodus wirklich soweit sind, dass wir frühstücken können, steht die Sonne schon ziemlich weit oben. Ehe wir es dann schaffen, wirklich abfahrbereit zu sein, hat das Thermometer die 30 Grad bereits geknackt.

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Ein Tag mit Allem

Tag fünf unseres Südfrankreich Roadtrips: Unterwegs über und an der Chassezac

Im schattigen Innenhof unseres Landhauses sind wir wieder mit einem wunderbaren Frühstück in den Tag gestartet. Wahrscheinlich werde ich über die nächsten Tage noch zu einer komplett süßen Frühstückerin – Brioche, Baguette mit Marmelade, Croissant, Pain au Chocolate, ….

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Der Weg zurück

Tag vier unseres Südfrankreich Roadtrips- Von Lavoûte sur Loire mit Abstechern nach Chambonas

Die Königsdisziplin am Berg: Abbruch und Umkehr. So nervig es ist und so unvollkommen die Tour – es ist sicher! Auch wenn heute nicht alles so lief, wie gedacht, es war wieder ein schöner Tag im Rückblick.

Trotz allem: Wir sind entspannt, wie die letzten Tage auch, in den Tag gestartet und gegen 10.00 Uhr von unserer Unterkunft in Richtung Chambonas gestartet. Ich habe mir als Zwischenziel Ruoms ausgesucht, da ich dort eine schöne Wanderung an der Chassezac, einem Fluß, der in die Ardèche mündet, ausgesucht habe. Wir fahren unglaublich idyllisch, die meiste Zeit durch den Parc naturel régional des Monts d’Ardèche.

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Alles oben – Kirchen, Kathedrale und Festung

Tag drei unseres Südfrankreich Roadtrips: Rund um Le Puy-en-Velay

Wie schon gestern starten wir auch heute sehr entspannt in den Tag und genießen ausgiebig das Frühstück auf der Terrasse. Heiß wird es ohnehin, da würde uns eine halbe Stunde früher zu starten auch nicht wirklich davor bewahren. Wir arrangieren uns mit der Hitze. Es hilft ja doch nichts, wenn wir nicht den gesamten Urlaub lesend unter einem Baum verbringen wollen.

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Chemin de Saint Jacques – auf dem Jakobsweg

Tag 2 unseres Südfrankreich Roadtripsin Lavoûte sur Loire

Die Temperaturen dürften in weiten Teilen Deutschlands vergleichbar sein.  Wir erwarten 35 Grad heute, entscheiden uns jedoch trotzdem für einen sehr entspannten Start in den Tag. Wir haben ein entspanntes Frühstück auf der Terrasse, mit allem, was das Herz begehrt. Also, schlecht essen werden wir in den nächsten Tagen sicher nicht.

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