Es geht mehr als man denkt – ein bisschen Unvernunft inklusive

Von Ehrwald (1.215 m) auf die Zugspitze (2.962 m)

Heute gibt es eine ganz neue Variante, da ich weder mit dem Lieblingsmann, noch allein und auch nicht mit meinen Eltern unterwegs bin. Heute gehe ich mit dem Lieblingskollegen (Achtung: neue Kategorie 😉) an den Start. Vielleicht reicht die Luft noch, ein paar Arbeitsthemen direkt unterwegs zu besprechen. Wahrscheinlich ist es bei mir eher nicht. Es wird sicher anstrengend und ein bisschen unvernünftig ist es auch… die Zugspitze wartet. Es ist gefühlt ewig her und ich bin am Parkplatz der Talstation in Ehrwald schon ganz hibbelig. Trainiert bin ich nicht wirklich, da dieses Jahr – dem sehr durchwachsenen Sommer und diversen Verpflichtungen und Projekten sei Dank – nahezu nur Bergspaziergänge auf dem Programm standen. Ich verlasse mich dann mal auf meine Grundfitness, auf welchem Level auch immer die sich aktuell befinden mag.

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Irrungen und Wirrungen

Von Gunzesried zum Heidenkopf (1.685 m) und zum Gratkopf (1.670 m)

Heute bestimmt mal nicht das Gipfelziel unsere Tour, sondern der Startpunkt. Ich liebe das Gunzesrieder Tal und das muss es heute sein. Der erste Abstecher an diesem wunderbaren Sommer-Sonntag führt zu den Brotrebellen in Blaichach. Ohne einen Cappuccino zum Start in den Tag und ohne Basis für eine Gipfelbrotzeit läuft nicht viel.

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Saisonauftakt – die Zweite

Von Ofterschwang (864 m) auf das Ofterschwanger Horn (1.406 m)

So spät ist die eigentliche Bergsaison in meiner Erinnerung noch nie gestartet. Das mag nicht nur am Wetter liegen, aber sicher zum größten Teil. Heute jedoch ist ein perfekter Bergtag und wir starten mit einer kleinen Halbtagestour, um etwas Kondition zu tanken. Da wir in unserem „Urlaubstag daheim“ einiges zu erledigen haben, machen wir eine Tour, die dort startet, wo wir eh sind. Also fällt die Wahl auf Ofterschwang und das Ofterschwanger Horn.

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Flucht in die Berge

Von Ancient Gortys zu zwei Klöstern in der Lousios Schlucht

Der Bergfrühling im Allgäu war im wahrsten Sinne ein Schlag ins Wasser und hat damit dieses Jahr faktisch nicht stattgefunden, was gleichermaßen für die vielen geplanten Bergtouren gilt. Dann probieren wir es doch mal in Griechenland, genauer auf der Peloponnes. Unser erster Urlaub seit einigen Jahren, der nicht in Deutschland, Österreich oder Südtirol stattfindet. Und es ist warm, besser gesagt heiß. Die vielen Touren aus meinem Wanderführer werden wohl nur Theorie für uns bleiben.

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Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Von Mölten zu den Krokuswiesen beim Möltener Joch

Nach vier Tagen mehr oder weniger schlechtem Wetter – und das in Südtirol – ist die Prognose für heute endlich mal gut. Blauer Himmel und Sonnenschein beim Öffnen der Augen. Es ist direkt ein anderes Aufstehen.

Es ist aufgrund der fehlenden Regenwolken ziemlich frisch heute morgen und auf der Fahrt nach Mölten wird es noch frischer. Die Berge ringsum sind mit frischem Schnee bestäubt und in Meran blühen die Apfelbäume – ein herrlicher Ausblick. Am Parkplatz Kircheben starten wir bei 5 Grad unsere Runde. Es dauert bei vier Leuten immer etwas länger, ehe dann alle soweit sind – welche Jacke wird wie angezogen, Stöcke ausfahren oder nicht und doch lieber Handschuhe? Irgendwann sind wir soweit und es wird noch ein letztes Foto an der Übersichtswanderkarte gemacht.

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Neues Jahr neues Glück

Schneeschuhtour von Bad Hindelang (825 m) auf das Tiefenbacher Eck (1.530 m)

Das letzte Jahr war eines nicht, ein gutes Bergjahr. Entweder hat das Wetter nicht mitgespielt oder wir waren mit unseren vielen Projekten beschäftigt und wenn doch alles frei war, hat der Körper nicht mitgespielt. Daher wünsche ich mir wirklich, dass 2024 ein gutes Bergjahr wird und ich hoffe, die heutige Tour ist ein gutes Omen.

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H+H Revival Tour

Vom Obertaser (1.450 m) zur Lauwandspitze (2.254 m)

Nach zwei fast berglosen Monaten wollen wir unsere Fitness bei einer eher leichteren Tour testen. Der Bergsommer war für uns nicht wirklich einer. Aber jetzt: Es ist gefühlt Sommer in Südtirol und wir werden mehr als entschädigt für das verregnete Montafon. Also machen wir heute mal eine Tour, die wir 2011 mit meinen Eltern gegangen sind. Da ich in meinen Wanderführern immer eine Notiz bei jeder Tour hinterlasse, war es ein großer Spaß, diese auszuwählen. Sie hat genau die geplanten Höhenmeter, wir müssen nicht weit fahren und Aussicht gibt es auch.

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Unterwegs auf dem Drachenrücken

Der Gantakopfrundweg in der Silvretta

Es ist ja ein wahnsinniges Wetterglück, da ich eigentlich nicht mit einer weiteren halbwegs als echte Wanderung zählenden Tour während unseres Montafonurlaubs gerechnet habe. Doch es ist trocken und das soll es such bis in den Nachmittag hinein bleiben. Nix wie los…

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Regenpause im Montafon

Die Alpguesrunde im Verwall

Es ist ja nicht vorherzusehen, dass sich Urlaub im Juli/Anfang August eher anfühlt, als wären wir im regnerischen Herbst unterwegs. Lichtblicke sind einzelne, versprenkelte Sonnentage. Heute soll laut Wetterprognose ein solcher sein. Da mein Vertrauen in die Prognosen bekanntermaßen in letzter Zeit deutlich gelitten hat, bin ich auch nicht total überrascht, dass es regnet, als ich die Augen öffne.

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