Obheiter

Von Wiedemannsdorf auf die Salmaser Höhe

Die Tour punktet nicht mit Höhenmetern, dafür ist sie einfach herrlich, um dem Nebel schnell zu entrinnen, Aussicht zu haben und – vielleicht im Sommer auch mal abends – einfach oben zu schlendern.

Doch vor dem Schlendern kommt erst einmal die Anstrengung, denn hoch muss man schon. Und noch ein Stück weiter vorher muss man sich entscheiden, überhaupt loszugehen, denn es ist trüb und grau. Einen Versuch ist es dennoch wert und wir wagen ihn. Wir fahren quasi in die bald neue Heimat nach Immenstadt, am Alpsee nach Wiedemannsdorf und stellen dort unser Auto ab. Gut beschildert geht es nach oben. Nach 100 – 150 geschafften Höhenmetern kommt das:

Blick in Richtung Bodensee (gut versteckt)

Allgäuer sagen dazu Obheiter und ich kann es mir mit „oben ist es heiter“ auch ganz gut merken. Es ist traumhaft hier oben. T-Shirtwetter im November. Und für diesen Ausblick reichen auch schon die 1.254 m der Salmaser Höhe.

Wir laufen nach einer langen Sonnenpause in Richtung Osten auf dem Bergrücken entlang in Richtung Thaler Höhe und von dort wieder ins Tal hinab, in dem sich dann doch auch kurz der Nebel aufgelöst hat.

Und das war jetzt wirklich die Abschlusstour für 2022, es gibt keine freien Wochenenden mehr. Dennoch ein versöhnlicher Abschluss für das durchmischte Jahr. Ich wünsche für 2023 ein besseres Bergjahr – es gibt noch so viel zu entdecken.

Gehzeit: 2 Stunden 15 Minuten / Strecke: 9,25 km und 430 hm

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