Abschied vom weiten Land

Von Forrest nach Melbourne

Auch für heute sind wieder 40 Grad vorhergesagt. Wir können es in Anbetracht des wolkigen Himmels jedoch nicht glauben. Heute ist mal wieder ordentlich Koffer packen angesagt, da wir unser Mietwägelchen abgeben.

Erst steht jedoch der zweite Teil der Great Ocean Road auf dem Programm. Es gibt nicht solch spektakuläre Ausblicke wie vorgestern. Dafür schlängelt sich die Straße direkt am Meer entlang, von Bucht zu Bucht. Durch die Gewitterstimmung sieht alles etwas verzaubert und silberfarben aus. Die Temperatur steigt trotz Wolken stetig und als wir Melbourne erreichen, sind es wieder 40 Grad. Da wir unsere Koffer nicht vom Flughafen in die Stadt transportieren wollen, fahren wir mit dem Auto quer durch die Stadt zum Hotel. Es funktioniert wunderbar. Schnell einchecken und feststellen, dass es freies WiFi gibt 🙂  und auf geht es zum Flughafen. Das Auto ist schnell abgegeben und da wir Zeit haben, fahren wir nicht direkt für 17 AUD in die Stadt, sondern für kleines Geld mit den normalen Öffentlichen. Das dauert etwas länger, spuckt uns aber dennoch an unserem ersten Ziel, dem Queen Victoria Night Market aus. Night ist hier übrigens alles, was nach 17.00 Uhr beginnt oder noch andauert. Geschäfte schließen im Regelfall um 17.00 Uhr, Sehenswürdigkeiten auch, wenn nicht gar noch früher.
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Morgens findet hier ein regulärer Markt mit Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, etc. statt. Jetzt ist es eine riesige “Fressmeile“ mit Musik und es werden lokale Produkte und Handwerk verkauft.

Von hier steigen wir wieder in die Ringbahn und an zentraler Stelle wieder aus, um zu unserer Tram nach St. Kilda zu kommen. Melbourne hat ein weit verzweigtes Tramnetz. Es kommt eine, die ungefähr in unsere Richtung fährt und die nehmen wir. Christoph schaut nicht so glücklich, da er nicht sicher ist, ob es die Richtige ist. Bin ich auch nicht, aber ich habe St. Kilda gelesen und wenig Lust bei immer noch 40 Grad 10 Minuten in der Sonne zu warten. Alles wunderbar – sie fährt in die richtige Richtung.

Abends laufen wir die paar Meter zum St. Kilda Beach und sind über das entspannte Strandleben mitten in der Stadt überrascht. Das sind nicht nur Touristen. Die meisten sind Einheimische. In Melbourne genießen wir bei einem Glas Wein am Strand den perfekten Sonnenuntergang.
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In der Nähe des Hotels verläuft die nächste „Fressmeile“ Melbournes, der wir auch noch einen Besuch abstatten. Aber nur für einen Absacker. Die Temperaturen und die Fahrerei sowie der Wechsel von dem weiten Land zur “hektischen“ Großstadt fordetn ihren Tribut.

Hitze

Apollo Bay

Es ist über Nacht doch erstaunlich abgekühlt. Gestern Abend brauchten wir sogar eine Jacke. Lässt das auf einen normal warmen Tag hoffen?

Wir konnten um 8.30 Uhr nicht auf der Terrasse frühstücken. Es war in der Sonne schon zu heiß. Also ganz schnell unsere Badesachen packen und ab an die Küste. Da war es gestern auch kühler. Heute allerdings Fehlanzeige. Die Temperaturen steigen und steigen. Wir haben in Apollo Bay um 10.30 Uhr bereits 34 Grad. Wir bummeln erst einmal die Strandpromenade entlang und huschen ab und zu in die klimatisierten Geschäfte. Dann wagen wir uns doch an den Strand. Da wie bestens ausgerüstet sind, haben wir kalte Getränke dabei, die durch unsere australische Kühltasche auch bei fast 40 Grad kühl bleiben. Das Wasser ist absolut erfrischend, so dass wir ewig hier stehen könnten.
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Dennoch flüchten wir relativ schnell wieder hinter die Dünen unter unseren Baum.

So bekommen wir den Tag mit baden, Kaffee trinken und bummeln auch herum.

Auf der Rückfahrt zeigt unser Autotermometer 42 Grad an 🙂

Abends sitzen wir auf unserer Terrasse und haben das letzte australische BBQ unserer Reise und können den wunderbaren Ausblick in und über den Great Otways National Park genießen.
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Great Ocean Road

Von Port Fairy nach Forrest

Heute steht nach unserer zweitägigen Pause der erste Teil der Great Ocean Road auf dem Plan. Damit wir auch alle Lookouts auf unserer heutigen Wegstrecke sehen können, sind wir schon 9.00 Uhr aufgebrochen. Das Wetter verspricht gute Sicht und gute Fotos. Wir verabschieden uns von unserer Landlady und fahren nach Warrnambool, noch ein letztes Mal die Vorräte auffrischen. Hier hat es nach längerer Pause mal wieder einen Woolworths, in dem das Einkaufen ein Genuss ist. Ich könnte ganze Stiegen mit Mangos kaufen. Der Verstand allein verbietet es…

Noch ein paar Kilometer und sie geht los, die Great Ocean Road. Es kommt Lookout nach Lookout und es sind wahnsinnig schöne Aus- und Einblicke.
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Wir machen viele kleine Wanderungen, um möglichst viel zu sehen und es lohnt sich wirklich jeder Schritt. Wir waren auf deutlich mehr Besucher eingestellt, aber es war wirklich sehr übersichtlich. Das änderte sich erst, als wir an den Twelve
Apostels angekommen sind. Für uns der letzte Punkt für heute, für manche (Koreaner, Chinesen und sonstige Reisegruppen) sicherlich der erste und einzige Stopp auf dieser wunderbaren Strecke. Hier war richtig Almabtrieb und da auch die Luft nicht mehr so klar war, haben wir uns bald aus dem Staub gemacht.

In Apollo Bay haben wir eine kurze Pause gemacht und entschieden, heute nicht zu baden. Von hier geht es jetzt landeinwärts durch Eukalypthus- und Farnwälder. Die Temperatur steigt auf den 30 km um fast 15 Grad auf 36 Grad. Da war es an der Küste gar nicht so schlecht. In unserem B&B angekommen, werden wir von Carol empfangen, die uns als erstes erklärt, dass morgen „total fire ban“ ist. Sie empfiehlt uns, etwas an der Küste zu unternehmen. Erstens wegen der Temperaturen, zweitens ist es im Wald augrund der Brandgefahr und der Ausbreitungsgeschwindigkeit zu gefährlich. Zum Glück ist es noch nicht “code red“, also eine Stufe höher, denn dann dürften wir hier auch nicht übernachten. Leider gibt es hier viel zu sehen, was uns jetzt entgeht. So ist morgen halt baden angesagt.

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Bei den Vorbereitungen haben wir überlesen, dass es hier keine Kochgelegenheit und auch kein BBQ gibt. Da wir mit der ländlichen australischen Restaurantküche nicht so richtig warm werden, gehen wir einen anderen Weg:
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Es gibt in jedem noch so kleinen Ort ein öffentliches BBQ, so auch hier in Forrest. Wir bereiten alles vor und braten unser Essen in unseren Grillschalen. Es wird wunderbar und das Warten verkürzen wir uns mit Eisgekühltem
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