…also doch der Tegernsee

Auf den Hirschberg (1.670 m)

Letzte Woche habe ich noch getönt, dass wir die Tegernsee Region meiden, da wir dort immer mit vielen anderen unterwegs sind.  Wie die Überschrift vermuten lässt, waren wir dieses Wochenende gleich mal dort 😉

Auf dem Plan stand der Einstein im Tannheimer Tal. Durch das unbeständige  Wetter haben wir lieber einmal mehr auf die Prognose geschaut. Gewitter und Bergtouren vertragen sich einfach nicht gut. Im Allgäu sollte der Tag von Schauer durchzogen bleiben. Etwas weiter östlich sah die Vorschau nicht gut aber besser aus.
Also haben wir uns ins Auto gesetzt und sind von München gerade nach Süden gefahren und es hat perfekt funktioniert – vielleicht die Kombination aus Ferienrückreise und nicht eindeutiger Wetterlage. Die letzten Schauer sind gerade abgezogen als wir angekommen sind. Der kleine Parkplatz in Scharling bei Kreuth war fast voll.

Wir laufen zum Skihang und an der Piste entlang auf einem schönen, waldnahen Weg ziemlich steil nach oben. Wir kennen den Weg und wissen daher, dass dieser Abschnitt gar keinen Spaß macht. 400 hm in etwas mehr als 30 Minuten geben uns aber die Gewissheit,  dass der Rest nur noch angenehm werden kann. Fast am Ende der Piste kommen so langsam die Kühe aus dem Wald, die darin bestimmt Schutz vor dem Regen gesucht haben. Die Sonne kommt, perfekt vom timing, jetzt hervor und unser Weg wird jetzt ein gemütlich ansteigender Forstweg.

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Durch das noch frische Maigrün laufen wir in Serpentinen zur Rauhalm. Ab dort öffnet sich der Blick in Richtung Blauberge und Karwendel im Süden und gen Norden schaut der Tegernsee hervor. Wir sind dankbar, dass wir soviel Schönheit vor der Haustür haben und dies bei schönem Wetter immer und immerwieder haben können – mit etwas Anstrengung natürlich.

Der Sattel an dem sich der Weg zum Hirschberg und zum Hirschberghaus trennen ist schnell erreicht. Dieses Mal gibt es keine Ausreden und wir schlagen den Weg zum Gipfel ein. Es ist durch die Schneereste und den Regen der letzten Tage etwas morastig und man muss sehr konzentriert laufen. Dafür werden wir jedoch am Gipfel ordentlich belohnt…

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Tegernsee und Hirschberghaus

Wir sehen mit Wallberg, Fockenstein, Ross- und Buchsteinviele Berge, auf denen wir bereits waren und die dazugehörigen Hütten liegen idyllisch auf Bergwiesen (Aueralm) oder verstecken sich am Berghang (Tegernseer Hütte). Wir bekommen ein paar Ideen, bereits gegangene Touren neu zu kombinieren und zu erweitern. Der Guffert lockt, bislang von uns noch nicht bezwungen und dominiert die Bergkette im Süden.

Jetzt aber auf zur Hütte. Es ist schwülwarm und wir schmecken das Radler schon auf der Zunge. Es gibt sogar Buttermilch im Hirschberghaus, der wir nicht widerstehen können. Der Abstieg ist anfangs ein Steig, trifft aber bald darauf auf den Forstweg und ist ab dort ein wenig anstrengender aber langer Abstieg.

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Mit knapp 900 hm eine gute Trainingstour. Der Ausblick ist bei schönem Wetter vom Hirschberg wunderbar, da er Berge und Wasser auf wunderbare Weise verbindet.

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