Auf zu neuen Ufern

Die Schweiz ruft und der Bärentrek winkt

Endlich mal wieder eine Mehrtagestour, die mehr als 4-5 Tage hat. Dieses Jahr bringen wir es – wenn alles gut läuft auf 8 Etappen. Der Bärentrek im Berner Oberland spukh mir schon länger durch den Kopf. Schön, dass der Urlaub vom Lieblingsmann ausreicht und wir ihn gemeinsam gehen können. Aber erst einmal müssen wir hin.

Die Wanderrucksäcke sind gepackt und Dank meiner Excel-Liste, die uns schon länger begleitet, ist auch alles Notwendige drin. Aus der Erfahrung der letzten Touren haben wir ‚Notwendig‘ noch einmal überdacht. Bei der Wetterprognose brauchen wir jeder 3 Liter Wasser, da hilft jedes, an anderen Dingen, gesparte Gramm. Kein Solarpanel dabei und auch kein kindle zum Lesen. Dann müssen wir halt miteinander reden 😉

Der einzige Luxus ist die Kamera mit etwas mehr als einem Kilo Gewicht.

Die Anfahrt über Bregenz gestaltet sich für einen Freitag in den Schulferien recht flüssig. Wir machen für die erste Nacht einen Zwischenstopp in Luzern. Eine wunderschöne Stadt. Da das Hotel direkt im Zentrum liegt, können wir noch einiges von der Stadt sehen, wobei das bei 35 Grad Abends auch nicht nur Freude macht.

Vierwaldstätter See

Heute, also am Samstag morgen brechen wir kurz vor 8.00 Uhr in Luzern auf. Laut Navi brauchen wir nach Gstaad, wo wir unser Auto abstellen wollen knapp 2 Stunden. Für 130 km – da holen wir bestimmt etwas raus.

Weit gefehlt. Hier gibt es einspurige Autobahnen und natürlich auch einige kleinere Pässe zu überwinden. Wir brauchen mehr als 2,5 Stunden bis Gstaad. Dort führt der erste Weg zur Information, um ein Langzeitparkticket zu kaufen. 8 Tage = 80 Franken. So ganz habe ich mich an die Preise noch nicht gewöhnt. Kommt bestimmt noch 🙂

Altstadt Luzern

Jetzt heißt es noch einmal alles checken und dann auf zum Bahnhof. Mit dem Zug fahren wir zum Start der Tour, nach Meiringen. Dort waren wir heute fast schon einmal. Wir fahren fast die halbe Strecke zurück. Aber so ist es besser, da wir heute nur 3 Stunden Aufstieg haben werden.

Mal sehen, was die nächsten Tage bringen. Wir sind gespannt…

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