Wandern vor der Haustür – Reuterwanne in Varianten

Auf der Suche nach der idealen Tour zur Buronhütte und zur Reuterwanne

Es ist Ostern und unvorstellbar schönes Wetter. Und es gibt Ausgangsbeschränkungen, was heißt: Wandern vor der Haustür. Also orientieren wir uns mal in Richtung Grüntensee und schauen mal, ob wir einen noch nicht gegangenen Weg finden.

Ein Stück um den Grüntensee herum, zweigt ein Weg zum Buronlift ab. Tausend mal gesehen und immer ignoriert. Wsnderwegweisef gibt es alle paar Meter und wir entscheiden uns, nicht gleich direkt durch den Wald aufzusteigen, sondern einen Abstecher über Vorderreute zu machen. Was wir nicht bedacht hatten: Es geht einen ziemlichen Hatsch entlang der Straße. Es kommt kein Abzweig, der uns – wie gedacht – über Wiesen dahin führt. Und es ist heiß, mit dem Asphalt unter den Füßen zumal. Na gut, denke ich, einmal und nie wieder hier. Leicht bergauf und immer noch auf der Straße kommen wir nach Vorderreute. Uns begrüßt erst einmal eine Herde Ziegen in dem sehr idyllischen Dorf und etwas weiter oben eine Herde Schafe mit kleinen Lämmchen. Die haben den perfekten Ausblick auf den Grüntensee.

Oberhalb des Dorfes steigen wir, immer noch auf Asphalt, doch etwas steiler nach oben und kommen bald zur Buronhütte. Ganz in der Nähe ist eine schöne Wiese, auf der wir kurz rasten und auf den Geburtstag des Lieblingsmannes anstoßen. An der Hütte vorbei laufen wir endlich auf einem Forstweg in wenigen Minuten hinab zur Haslacher Alpe und von dieser, erst auf Asphalt und dann endlich schön durch den Wald, hinab zum Grüntensee. Okay,  das Gebiet ist wunderbar zum Wandern und Radfahren, aber das geht besser.

Da die Möglichkeiten zur Zeit nicht so vielfältig sind, probieren wir ein paar Tage später die nächste Variante.  Dieses Mal nehmen wir den Abstiegsweg und steigen gemächlich durch den Wald zur Haslacher Alpe auf. Es ist wieder ein herrlicher Tag und wir sind ganz allein. Von dort geht es weiter zur Buronhütte u d von dort links abzweigend in Richtung Reuterwanne. Wenige hundert Meter nach der Abzweigung kommt die Alpe Blösse. Wenn die alle geöffnet hätten, wäre das ziemlich einladend und ich wüsste nicht, ob der Schweinehund oder ich gewinnen würde.

Ein schöner Pfad führt mal mehr und mal weniger steil durch den Wald. Hinter mir eröffnet sich ein herrliches Panorama mit dem Grüntensee im Hintergrund. Die letzten Meter zum Sattel geht es steil durch abgeholzten Wald und endlich wird der Blick frei hinüber auf die Tannheimer Berge. Ein sehnsuchtsvoller Blick, dann noch einer auf den Wegweiser: 20 Minuten zum Gipfel der Reuterwanne. Ich lasse es, da der Lieblingsmann auf der Höhe der Buronhütte wartet und ich ihn nicht ewig da sitzen lassen möchte. Geschwind laufe ich auf dem Anstiegsweg hinab und gemeinsam laufen wir den vor wenigen Tagen noch ignorierten Steig entlang der Skipiste hinab zur Talstation des Skiliftes. Ein schöner Weg, der alles hat – raschelndes Laub, Wasser, Sonne und Schatten. Diese Rubde war um Welten besser, als die vor wenigen Tagen u d bietet sich am Beginn der Saison zum Warmlaufen an oder auch als Feierabendtour, wenn die Hütten wieder öffnen dürfen, gerne auch mit Brotzeit unterwegs 😉

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