Muttertagstour

Von der Leiteralm zur Mutkopfhütte und über Dorf Tirol zurück nach Algund

Es ist Muttertag und eine Fahrt mit dem Korblift von Vellau ist gewünscht. Um diesen Wunsch herum planen wir eine Tour, die für alle gut möglich ist. Erst einmal geht es mit dem Bus hinauf nach Vellau – normalerweise schwitzen wir da hinauf bereits ordentlich wenn wir hoch wandern, oder aber wir schweben entspannt im Einersessel da hoch. Also heute im Bus mit vielen, recht lauten Mitmenschen – hoffentlich nicht Mitwanderern. Ich mag es leise am Berg.

Das Wetter ist nicht so ganz muttertäglich – es ist sehr bewölkt und ziemlich frisch. Aber gleich gibt es Adrenalin, wenn wir – jeweils zu zweit – in den fahrenden Korb springen. Es funktioniert und wir haben Spaß, wie immer:

Im Korblift von Vellau zur Leiteralm

Oben angekommen laufen wir die paar Meter zu Leiteralm und dann auf dem Hans-Frieden-Felsenweg hinüber zu den Muthöfen. Man sollte nicht schauen und laufen, da es auf der rechten Seite steil bergab geht, aber so ‚ausgesetzt‘ wie oft beschrieben ist es nicht. Da es an den letzten Tagen häufig geregnet hat, ist der sonst sehr sandige, staubige Weg sehr gut zu gehen. Zudem hätten wir den kleinen Gesellen bei trockener Hitze auch nicht gesehen:

Bei den Muthöfen angekommen stellt sich die Frage nach dem Weiter. Schon mit der Seilbahn hinunter fahren – zu früh am Tag. Mittagessen – auch zu früh und zu wenig bewegt…

Also schlägt der Lieblingsmann vor, noch das ‚kurze und ganz sanfte Stück‘ zum Gasthaus Mutkopf zu gehen. Für uns beim Aufstieg zur Mutspitze immer zum Warmlaufen, aber durch andere Augen gesehen geht es doch nicht nur sanft dahin. Wir schaffen es dennoch und gönnen uns eine kurze Pause auf der Terrasse. Lange harren wir nicht aus, das Wetter lädt weder zum Sitzen noch zum Schauen ein.

Immer knapp unter den Wolken – Blick auf Meran

Wir laufen den gleichen Weg zurück und kehren im obersten Gasthof an der Bergstation der Seilbahn von Dorf Tirol, dem Gasthaus Steiner, ein. Endlich bekomme ich meinen heißgeliebten Apfelstrudel und danach futtere ich mich quer durch alle Teller der family. Die kennen mich ja 😉

Nach einer ausgedehnten Pause steigen wir die paar Höhenmeter hinab zur Seilbahn und schweben hinab nach Dorf Tirol. Unser weiterer Plan ist, mit dem Bus bzw. mit Bussen zurück nach Algund zu fahren. Soviel zum Plan, bei dem wir nicht berücksichtigt haben, dass Sonntag ist. So warten wir bereits – jetzt im Regen – bei der Talstation der Seilbahn etwas länger auf den Bus, um dann bei genauem Lesen des Fahrplans festzustellen, dass Sonntags ein ausgedünnter Fahrplan gilt. Also laufen wir ins Zentrum von Dorf Tirol zum Busbahnhof. Dort erwartet uns das gleiche Spiel – 40 Minuten Wartezeit. Da mangelt es uns allen an Geduld.

Wir laufen dann also zurück nach Algund – das ist noch ein ordentliches Stück. Nachdem wir aus dem Ort raus in Richtung Schloss Tirol unterwegs sind, zweigt plötzlich ein Weg steil nach links unten ab – Algund steht drauf. Das machen wir…

Damit sparen wir uns Kilometer, allerdings geht es auch ordentlich steil runter. Irgendwann kommen wir auf einer Straße heraus, die wir kennen und wissen, dass wir nach ein paar hundert Metern bergan auf den Algunder Waalweg einbiegen können. Perfekt – ausschlendern durch Apfelwiesen und die Sonne kommt heraus. Was wollen wir zum Abschluss mehr. Es bleibt ein kleiner Wermutstropfen – zum Schluss müssen wir noch einmal hoch vom Waalweg zu unserer Wohnung… und siehe da: Die Busse fahren doch, leider immer nur dann, wenn wir gerade an der Haltestelle vorbei sind…

Eine ausgedehnte Tour – Danke an alle fürs Durchhalten und den Spaß

12,5 Kilometer / 3,5 Stunden und ca. 500 hm

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