Hitzeschlacht am Uluru

Von Sydney zum Uluru (Ayers Rock)

Die Taschen sind gepackt und wir machen uns auf in Richtung Cirqular Quay, von dem aus die Bahn zum Flughafen geht. Im Hafen liegt ein riesiges Kreuzfahrtschiff, bei dem man sich nicht vorstellen kann, dass es überhaupt in dieses kleine Hafenbecken passt. Noch schnell ein Cappuchino bei McDonalds und dabei mal wieder online sein.

Am Flughafen ist ein riesiges Getümmel. Die Aussies gehen wohl alle in den Urlaub.Dennoch läuft alles unangestrengt und entspannt ab. Der Flug dauert nur 2 Stunden, so dass wir nur eine Kleinigkeit frühstücken – Obstsalat (ich) und Croissant (Christoph). Was wir nicht bedacht haben, war die Zeitverschiebung – 90 Minuten. Will heißen, der Flug geht 3,5 Stunden. Die erste Runde Essen haben wir unwissend vorbeiziehen lassen. Die zweite fanden wir komisch, so kurz vor der Landung. So hatten wir schon mächtig Hunger, als wir 1 und 1 zusammenzählten.

Am Ayers Rock Airport angekommen, mussten wir etwas auf unsere Abholung warten, so dass wir uns schon mal in Ruhe mit der Hitze vertraut machen konnten. Als wir, eine österreichische Familie und Belgier von Janner, unserem Tour-Guide, abgeholt wurden, spekulierten wir alle auf ein baldiges Mittagessen, wurden jedoch enntäuscht. Also haben wir im  nächsten Shop neben Wasserflaschen alles Essbare gekauft – Eis und Gummibärchen. Mit dieser Marschverpflegung ging’s zum Uluru-Informationszentrum, um uns mit der Arborigines-Kultur etwas vertraut zu machen. Anschließend gab es den ersten Marsch des Tages: 2 Kilometer klingen unspektakulär, bei 40 Grad im Schatten und ausschließlich sonnigen Wegen, sind sie es nicht.

Nach kurzer Fahrt gibt es noch einen Marsch, auf dem wir viel über Lebensgewohnheiten der Arborigines erfahren. Wir sind froh, danach wieder im Bus zu sitzen. Jetzt suchen wir unsere Campsite auf, wo wir übernachten werden. Es gibt einen Pool, den wir mit Arborigines teilen. Sanitäranlagen für mitten in der Wildnis super. Unser Guide kocht für uns, während wir einen nahen Hügel erklimmen, um den Sonnenuntergang mit Sekt, Crackern und Dips genießen. Abends gibt es Pasta mit Gemüse und Känguru-Bolognese – sehr gut und das nicht nur, weil wir hungrig wie die Löwen sind.

21.00 Uhr beginnen die Nachtvorbereitungen. Wir haben uns nach Überzeugungsarbeit von Kathrin, einer jungen Schweizerin mit tw. deutschen Wurzeln, entschieden, im Freien zu übernachten. Wir bereiten unseren Swag, ein ganz fester Schlafsack, vor und krabbeln noch vor 22.00 Uhr hinein. In Anbetracht der Weckzeit von 4.30 Uhr sicherlich keine schlechte Entscheidung. Noch ein paar Minuten den unvorstellbaren Sternenhimmel beobachtet, dann ging es schon ins Reich der Träume.

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