Vom Weißensee über Burgruine Falkenstein zur Salober-Alm

Eine Tour zum warm werden oder für ziemlich heiße Wandertage (11 km/ 3h/ 430 hm)

In genau zwei Wochen fällt der Startschuss für meine Tour auf dem Traumpfad München – Venedig und meine Vorbereitungen beschränkten sich bislang auf mehr oder minder ausgiebige Joggingrunden im Olympiapark und im Englischen Garten. Das lange Pfingstwochenende bietet sich daher für eine erste Tour an. Da wir an diesem heißen Tag nicht mitten in der Nacht starten wollen und auch nicht als Hitzeopfer am Berg enden wollen, gibt es gleich von Beginn an ein downgrade – keine echte Bergtour, sondern eine gemächliche Runde mit 400 hm und vorwiegend im Wald. Christoph plädiert für die uns schon bekannte Tour, die am Weißensee nahe Füssen startet und endet. Damit ist die Abkühlung am Ende auch schon gesichert…

Wir parken am Strandbad und beginnen mit dem anstrengendsten Teil der Wanderung – neben der Straße und direkt in der Sonne zum nächsten Dorf. Aber wir wissen, dass es schnell Viel besser wird. Nach wenigen Minuten sind wir auf der Weide unter Kühen und es wird nur noch besser.

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Jetzt geht es im schattigen Wald immer schön bergan. Dieses Mal erwischen wir auch den Abzweig zur Burgruine Falkenstein. Das war die Herausforderung der Tour, da wir schon mehrfach, gefräßig wie wir sind, direkt zur Salober-Alm gelaufen sind. Heute haben wir den schöneren Weg und werden am Einerkopf mit einem wunderbaren Ausblick auf Pfronten und einige der von uns schon erklommenen Gipfel belohnt.

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Der Weg zur Salober-Alm geht immer entlang des Grats und in fortwährendem Auf und Ab. Die letzten Minuten zur Alm steigen wir etwas ab. Bei Nässe ist das ziemlich unangenehm. Bei der Hitze heute, kann es nicht schnell genug gehen. Endlich etwas kaltes zu trinken. Ich liebe die Einkehr auf dieser Alm, da es hier die für mich besten Speckbrettl gibt. Heute leider nicht. Christoph hat den halben Kühlschrank dabei 🙂

Über den Alatsee steigen wir wieder zum Weißensee ab und laufen entlang des südlichen Seeufers zurück.  Wir belohnen uns mit einem Sprung (besser langsamen Herantastens) in das 17 Grad kalte Wasser.

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Immerhin ein Start. Etwas mehr zur Eingewöhnung soll es am nächsten Wochenende geben.

3 Kommentare zu „Vom Weißensee über Burgruine Falkenstein zur Salober-Alm“

  1. Hallo Judith, Hallo Christoph,
    wenn ich diese Bilder sehe, wird die Sehnsucht nach dem Allgäu wieder groß.
    Ich freue mich darauf mit Pascal vielleicht auch diese Tour zu machen. Neue Wanderschuhe von Salomon gab es bereits für uns beide. Der Rest mit Segelschein für Pascal fällt ja im Urlaub leider ins Wasser…. Also, schöne Zeit und bis später.

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    1. Hi, freue mich, von Dir zu lesen. Gibt bald wieder mehr. Am 23.6. geht die Alpentour los und ich werde bloggen.
      Hoffentlich könnt ihr trotzdem aktiv sein im Urlaub. Allgäu ist halt schon toll. Lg Ju

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  2. Hallo ihr zwei!
    Kaum wird es wärmer zieht es Euch scheinbar magisch in die Natur… 😀
    Auch wenn Australien Euren Berichten zufolge sehr schön war, gibt es wohl kaum etwas schöneres als unsere Berge… zumindest wenn man, wie ihr, schon den ein oder anderen Hügel bestiegen hat und in Erinnerungen schwelgen kann 🙂
    Ich freu mich sehr, dass ich an Euren Reisen und Wandertouren teilnehmen darf, auch wenn ich dabei nur zu Hause sitze. Wer weiß, vielleicht schaffe ich es auch mal drauf…
    Für die Tour nach Venedig und Eure zukünftigen Pläne wünsche ich Euch alles Gute, Hals und Beinbruch und hoffe, ihr kommt heil wieder zurück!
    Liebste Grüße
    Melanie

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