Ein etwas hakeliger Einstieg und am Ende eine wunderbare Hütte

Von Bad Tölz (Lenggries) zur Tutzinger Hütte

Etwas aufgeregt war ich wohl doch, zumindest lässt die fast durchwachte Nacht darauf schließen. Der Wecker klingelt und ich habe alles ziemlich schnell zusammengepackt. Jetzt geht es wirklich los.

In Anbetracht der Gewittervorhersage für heute Nachmittag starte ich nicht in Bad Tölz, sondern erst in Lenggries.  Das spart 2 Stunden Flachlandwandern und ich bin früher am Übergang zur Benediktenwand, die man bei schlechtem Wetter nicht machen sollte. Während der Zugfahrt stelle ich fest, dass ich zwar meine internationalen Freifahrten dabei habe, nicht jedoch meinem Berechtigungsausweis. 😯

Dann ist mir noch ein Missgeschick passiert, bei dem ich hoffe, dass ich nur geträumt habe und am Ende alles wieder da ist. Die Stimmung war daher kurzzeitig am Tiefpunkt. Es hilft alles nichts, jetzt werden die Stöcke ausgepackt und es geht in Richtung Brauneck.  Er zählt weder beim Skifahren noch beim Wandern zu meinen Favoriten und auch auf der heutigen Etappe wird es sich nicht ändern. Ziemlich steil, entlang der Skipiste steige ich in etwas mehr als einer Stunde die 700 hm zur Bergstation. Es macht wenig Spaß, ist dafür schnell geschafft.

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Jetzt geht es in ständigem Auf und Ab hinüber in Richtung Benediktenwand. Auf dem Latschenkopf mache ich in der Mittagssonne eine kurze Rast. Das Wetter scheint etwas länger zu halten, was auf diesem Gratübergang viel Spaß macht.

Im weiteren Verlauf wähle ich den Weg über die Achselköpfe, eine etwas anspruchsvollere Variante. Es gibt einige ausgesetzte Stellen und leichte Kletterei. Es macht trotz Rucksack viel Spaß und ich komme richtig gut rein.

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Nach 5 Stunden stehe ich an der Weggabelung zu Benediktenwand oder Tutzinger Hütte. Wenn ich schon mal da bin, nehme ich doch die Benediktenwand noch mit. Da war ich noch nie und wenn ich jetzt schon mal da bin…
Es ist schon etwas Schinderei mit dem Rucksack und den vielen steilen Auf- und Abgängen. Aber am Ende lohnt der Gipfel und die Aussicht alles.

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Ich spute mich doch auf dem Rückweg, da die Wolken immer stärker werden und ich nicht sicher bin, wie schnell die da sind. Dann erwartet mich noch ein langer Abstieg zur Tutzinger Hütte. Hier erwartet mich ein Zimmer und ein wunderbarer Apfelkuchen. Zudem habe ich noch die Qual der Wahl, das Abendessen betreffend.

2 Kommentare zu „Ein etwas hakeliger Einstieg und am Ende eine wunderbare Hütte“

  1. Hallo Ju,

    ich habe heute erst Deine Tourbeschreibung lesen können, einen Teil habe ich ja schon miterlebt. Ich freue mich, dass Du gut vorangekommen bist und es für Dich ein schöner Tag war.
    Für heute beneide ich Dich nicht, sei gut drauf und pass auf Dich auf. Freue mich, wenn neue Bilder wieder im Netz stehen.

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  2. Hallo Judith,

    ich wünsche Dir auf Deiner Tour alles Gute. Viele neue Eindrücke und Erinnerungen.
    Dass das Wetter Dir gut gestimmt ist, es keine Blasen oder sonstige Zwischenfälle gibt.
    Pass gut auf Dich auf und komm heil wieder nach Hause. Ich werde Dir auf alle Fälle folgen, auch wenn ich leider nicht hinter Dir mit meinen neuen Rucksack unterwegs sein kann.
    Ich freue mich aber mal wieder auf eine gemeinsame Tour. Jetzt lass Dir dein Abendbrot schmecken und genieße die Natur und sie sagenhafte Berglandschaft.
    André.

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