Rocks with ears (Felsen mit Ohren)

Von Strategien in Afrika und einer wunderbaren Flußsafari

Wecken uns die naheliegenden Popa-Wasserfälle oder ist es doch das Geräusch, dass dem einer Kettensäge gleicht. Egal, es ist ein wunderbarer Morgen und die Sonne lacht längst vom blauen, wolkenlosen Himmel. Heute gibt es einen lazy day, also auch nicht viel zu berichten. Man kann jedoch auch nichts unternehmen und trotzdem viel zu erzählen haben.

Das Frühstück genießen wir mit Blick auf den Fluss und umgeben von den typischen Vogelgeräuschen, die wir so sehr mit dem südlichen Afrika verbinden. Danach wollen wir mal unsere gestern ausgedachte Strategie an AVIS testen. Christoph ruft da an und wir von einem zum anderen durchgestellt.  Der Gipfel ist, dass manche einfach gleich auflegen. Da ist ziemlich viel Langmut gepaart mit gleichbleibender Freundlichkeit gefragt. Endlich ist jemand gesprächsbereit und wir bekommen mitgeteilt, dass wir hätten gestern eine Ersatzbatterie kaufen sollen. Grrrr, den Wunsch hat man uns gestern abgeschlagen. Christoph erklärt die Story  zum wiederholten Mal und fordert ein Ersatzauto. Man will uns anrufen. Warten, zwischendrin zum Glück eine Massage, warten… Irgendwann eine Nachricht auf der Mailbox , dass wir kein Auto bekommen, da es so weit ab liegt und wir uns eine Ersatzbatterie kaufen sollen. Hier gibt es nur keine Werkstatt im herkömmlichen Sinn. Also heißt es, den letzten Joker ziehen, unsere Agentur anrufen. Wunderbar, Herr Garstka organisiert, dass morgen ein Auto zur nächsten Lodge gebracht wird.

Schluss mit der Jammerei und Themawechsel. Nach einem langen Mittag, den wir auf der Terrasse verbracht haben, sind wir 16.00 Uhr mit zwei weiteren Paaren und unserem Guide John zur Flußsafari auf dem Okavango gestartet. Mal sehen, was wir sehen. Er sagt uns, dass wir am Flussufer nach Rocks with ears Ausschau halten sollen oder auch nach beweglichen Steinen. Es geht erst flussabwärts und nicht weit von der Lodge sehen wir tatsächlich eine Gruppe Hippos im Wasser. Es ist faszinierend, ihn zuzuschauen und ja, es schaut aus, wie Felsen mit Ohren. Sie können ja bis zu fünf Minuten unter Wasser sein und dann auf dem Grund herumlaufen.

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Nicht weit davon sehen wir noch eine große Gruppe auf der anderen Flußseite. Der Okavango ist wirklich riesig breit. Man hat fast das Gefühl auf einem See zu sein. In den seichten Randgebieten entdeckt unser Guide ein großes Krokodil. Das Foto habe ich mir gespart, da außer den Augen und der Nasenspitze nichts zu sehen war.

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Bald geht es Flussaufwärts wieder zurück und über die Lodge hinaus zu den Popa-Fällen. Das sind kleine, aber 1km breite Wasserfälle. Dort erleben wir bei einem Glas Wein den Sonnenuntergang.

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Der Tag am Fluss war wunderbar und wir hoffen auf weitere schöne, erlebnisreiche Tage hier oben im Caprivi.

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