Mitten in der Savanne am Kwando in the middle of nowhere

Auf der Bundesstraße im Nationalpark längs durch den Caprivi

Wir sind in der Lodge aufgrund unseres Batterieproblems bekannt, wie bunte Hunde. So kommt nach dem Abendessen ein Mitarbeiter der Maintenance-Abteilung, um unsere Batterie zu holen und sie über Nacht zu laden. Es ist doch immer wieder soviel Hilfsbereitschaft da.

Aufgrund der nur sehr kurzen Fahrt zur nächsten Lodge lassen wir es entspannt angehen und genießen den Morgen am Okavango. Es gibt, außer dass die Kartenzahlung fast nicht funktioniert keine größeren Katastrophen. Unsere Batterie war nicht mehr in der Lage Strom zu speichern, also ist sie definitiv hin. Wir bekommen die warm gefahren eingebaut und können starten.

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Wir fahren auf einer Asphaltstraße 200 km längs durch den Caprivistreifen. Das witzige daran ist, dass es mitten durch einen doch relativ großen Nationalpark geht. Wir sehen alle möglichen Hinweisschilder, von Elefanten über Antilopen und Wildhunde. Gesehen haben wir außer dreier adlerähnlicher Vögel nichts. Zwischendrin gibt es immer wieder Siedlungen, die sich jedoch sehr von unseren Siedlungen unterscheiden. Wir sehen an der Straße einige Frauen und Männer, die Wasserkanister schleppen. Das ist schon verdammt mühsam. Die erste und letzte größere Siedlung, durch die wir fahren, ist Kongola, ähnlich den letzten, aus Kreuzung und Tankstelle bestehend.  Das ist wirklich Afrika und nicht die im Vergleich perfekt herausgeputzten Städte und Dörfer in Südafrikas Süden und in Zentralnamibia.

Unser Camp liegt direkt am nächsten Fluss, dem Kwando. Auch er bekommt sein Wasser aus Angola, ist jedoch genau entgegengesetzt zum Okavango, da er erst Wasser erhält, wenn die „Reserven“ Angolas gefüllt sind. Daher führt der Kwando in der Trockenzeit viel Wasser, währen die anderen Flüsse dann eher weniger führen. Übersetzt auf den heutigen Tag: Die Regenzeit ist gerade vorbei, der Kwando hat jedoch wenig Wasser.

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Im Camp empfängt uns Anke auf deutsch.  Sie kommt aus dem Münsterland und ist seit acht Monaten fest hier. Wir verbringen den Nachmittag lesend auf der Terrasse. Den Blick haben wir immer auf den Fluss geheftet, da hier irgendwo ein Krokodil lebt und wir es mit Glück beobachten können. War uns heute jedoch nicht vergönnt.  Ich habe jedoch Flussufer eine richtig große, dicke Schlange im Wasser gesehen.

Und der kleine neugierige Squirrel, der sich den halben Nachmittag  auf der Terrasse herumtreibt, mscht uns richtig viel Spaß.

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Er ist scheu und wiederum doch zutraulich und kann es nicht lassen, alles zu untersuchen.
Von den Löwen und Elefanten auf der anderen Flußseite merken wir heute nicht viel. Vielleicht übertönen auch die Geräusche der Grillen alles andere.

Ach so, am Nachmittag kam wirklich ein neues Auto aus Windhoek, wieder 4×4, so dass wir morgen im Nationalpark um die Ecke einen kleinen game drive machen können. Zum ganz großen Glück fehlt uns jetzt nur noch das Permit für Botswana, ohne dass wir das Auto nicht über die Grenze bringen dürfen. Das geht auf die Autonummer.   Neues Auto, neue Nummer…

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