Elephants in the city

Immer dem Wasser nach – vom Kwando River an den Chobe – gleicher Fluss, anderer Name

Heute sind wir für die relativ kurze Strecke doch ziemlich früh aufgebrochen. In Kangola müssen wir noch tanken. Hier bietet sich uns eine wirklich afrikanische Szenerie. Die Tankstelle mit einem kleinen Shop nebenan ist wohl das Dorfzentrum. Emsiges Treiben schon 8.00 Uhr morgens.

Wildes Diskutieren und Gestikulieren. Autos werden bei laufendem Motor getankt. Haben die auch ein Batterieproblem…
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Wir fahren von hier 100 km zur Distrikthauptstadt Katima Mulilo, an der Grenze zu Sambia und direkt am Sambesi gelegen. Um in die Stadt hineinzukommen müssen wir, wie so oft anhalten, werden nach der Fahrerlaubnis sowie dem woher und wohin gefragt. Weiter geht es durch das vergleichsweise entwickelte Städtchen hindurch in Richtung Grenze. Nach 60 km kommt plötzlich aus dem nichts eine Grenzstation. Hier reisen wir aus Namibia aus, füllen natürlich vorher unser Formblatt mir 14 Fragen aus. Stempel in den Pass und weiter geht’s.  Vor der Brücke über den Chobe ein kleines Häuschen, noch nicht die botswanische Immigration. Hier muss man alles zum Auto eintragen. Dann darf man über die Brücke auf die andere Flußseite. Dort darf das Auto erst ein Reifenbad nehmen. Nach Botswana dürfen keine planzlichen und tierischen Produkte wegen der Maul- und Klauenseuche eingeführt werden.

Am Rande eines Parkplatzes steht ein kleines Häuschen, das ist der Grenzposten Botswanas. In drm Raum hätten unter normalen Bedingungen 5 Leute gut Platz. Hier stehen sicher 10 Leute an. Das System erschließt sich uns nicht gleich. Eine Dame winkt uns heran, bei ihr reisen wir ein. Sie begrüßt uns nach Erkennen der deutschen Pässe mit „Guten Morgen“. Wieder ein woher, wohin und wie geht es nach der nächsten Station weiter… Stempel, Auto registrieren und weiter in die nächste Schlange. Nach einer kleinen Ewigkeit werden wieder Daten abgefragt und wir dürfen für die Straßenversicherung und -gebühr zahlen. Wieder auf dem Parkplatz, fahren wir mit dem Auto zum Schlagbaum und müssen den Kofferraum öffnen sowie mit unseren Schuhen noch durch eine Flüssigkeit laufen. Geschafft, wir dürfen fahren.

Aber noch nicht genug, das nächste Häuschen, in dem wir uns registrieren müssen, wartet ein paar Kilometer weiter. Die Straße nach Kasane geht durch den Chobe Elephants Park. Wir sehen auf den 40 km jedoch nur Hinweise, wie abgeknickte Äste,  jedoch keinen Elefant. In Kasane fahren wir direkt zum Flughafen, um das Auto abzugeben. Wir sind 1 Minute zu spät – Mittagspause. Gut, dann kümmern wir uns erst um Geld. Wir brauchen Dollar und Pula. Namibische Dollar will hier keiner, seit 1. Mai werden die nicht mal mehr an der Grenze akzeptiert. Fast der ganze Flughafen ist zur Zeit eine Baustelle und es gibt weder Wechselstube noch Geldautomat. Wenn das hier fertig ist, dann wird das sicherlich mal richtig schön hier.

Der AVIS-Mitarbeiter ist doch früher von der Pause zurück und rät uns, nach Kasane zu fahren, um Geld zu tauschen. Unsere Koffer schließt er inzwischen ein. Es ist nicht weit in die Stadt und wir finden ein Einkaufszentrum mit Wechselstube und einen Geldautomaten. Erst holen wir Pula und die tauschen wir dann gemeinsam mit unseren restlichen Namibischen Dollar in US Dollar um. Dann geht es wieder zurück zum Flughafen. Keine 300 m vom Einkaufszentrum entfernt kommt von links plötzlich eine Elefantenkuh mit Kalb. Perfekt zum fotografieren.

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Wenige Meter weiter sehen wir die nächsten. Ich glaube die sind hier hinter jeder Ecke. Am Flughafen geben wir jetzt unser Auto wirklich ab und rufen in der Lodge an, um abgeholt zu werden.

Wir sind wenige Kilometer außerhalb Kasane untergebracht und sitzen auf unserer Terrasse nur ca. 30 Meter vom Chobe River entfernt. Morgen gibt es im Park und auf dem Chobe sicher Tiere satt. Hören tun wir die Elefanten jetzt schon. Und sehen können wir kleine Buschböckchen, die auf dem Gelände leben.
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Hören kann ich auch etwas direkt im Fluss vor uns, nur sehen nicht…sind das Hippos? Wie kommen wir jetzt im Dunkeln ins Restaurant?

2 Kommentare zu „Elephants in the city“

  1. Liebe Judith,
    heute ist ein besonderer Tag, Dein Geburtstag. Wir hoffen,Du hast ihn nach Deinen Vorstellungen erleben dürfen. Wir wünschen Dir von Herzen alles Gute und den Segen
    von oben. Weiterhin noch ein paar schöne und erlebnisreiche Tage und ein gutes
    Nachhausekommen.
    Grüße an Christoph.
    Rita und Guido

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  2. Hallo Judith,

    auf diesem Wege wünsche ich Dir zum Geburtstag alles Gute.
    Gesundheit und Glück und dass ihr beide wieder unbeschadet und voll mit schönen
    Erinnerungen aus Euren Urlaub zurück kommt.
    Viele Grüße auch an Christoph.

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