The lion sleeps tonight but the Hippo doesn’t

Streifzüge durch das Okavangodelta
4.24 Uhr Ortszeit Botswana – es platscht etwas im Wasser direkt vor dem Zelt. Ich stehe im Bett. Sonst kein Geräusch. Hippos???
Okay…nichts ist okay. Ich versuche mit der Hand an der Signalhupe zu schlafen. Das geht aus mehreren Gründen nicht gut: Ich habe Angst Alarm auszulösen, es ist ziemlich kalt an dem unbedeckten Arm und mein Herz schlägt bis zum Hals, weil etwas ums Zelt schleicht. 4.48 Uhr platscht es wieder. Mein Herzklopfen schwindet, da ich mir ausrechne, dass ab 5.00 Uhr Leben ins Camp kommt. So war es dann auch und ich kann beruhigt weiterschlafen, bis 6.00 Uhr mit dem Kaffee der Weckruf erfolgt.

Wir sehen vom Bootsanleger mit einer Tasse Kaffee dem Sonnenaufgang zu.

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Nach dem Frühstück gehen wir mit Noah wieder auf game drive und versuchen Leoparden zu finden. Noah löst für mich das Rätsel bezüglich des Geräusch am Morgen. Es waren Hippos, die nachts aus dem Wasser ins Camp zum Grasen kommen. Okay für mich, die tum mir nix, zumindest im Zelt nicht.

Wir finden Leopardenspuren, die ganz frisch sind, darüber hinaus ist jedoch nichts zu sehen. Wirklich nicht. Irgendwann läuft uns mal ein Impala über den Weg. Na gut, das hatten wir im Chobe auch. Wir fahren in die andere Richtung vom Camp. Da ist mehr los und das ist auch das Territorium von Löwen. Und die fehlen uns auf dieser Reise noch völlig. Spuren, auch frische, haben wir genug gesehen. Aber sonst…
Sie sind durch das gelbe Gras auch hervorragend getarnt.

Noah sieht Geier und Adler kreisen. Wir fahren hin, aber außer einer abgenagten, relativ frischen Wirbelsäule ist nichts zu finden. Das könnten die Wildhunde von gestern gewesen sein.

Unterwegs treffen wir Südafrikaner, die uns von Löwen erzählen. Also nix wie hin. Und wirklich, wir haben Glück.

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Drei Männchen liegen mit vollen Bäuchen faul herum. Und wenn der da oben nicht mit dem Kopf etwas über das Gras geschaut hätte – keine Chance…

Wir kehren zum Camp zurück und haben ein leichtes Mittag und endlich mal ein paar Stunden zum relaxen. Nach dem Tee gehen wir erneut auf Pirsch. Heute Nachmittag ist es auch ziemlich ruhig und wir sehen nicht soviel. Also erzählt uns Noah etwas über Termiten und klärt uns auf, das die Hügel vor den Bäumen da waren, an denen sie oft zu finden sind. Wir sehen eine Art Feigenbaum, der von der Krone eines Wirtbaumes nach unten wächst und den Wirt im Zeitverlauf tötet.

Wir schauen nach, ob unsere Löwen noch an der Stelle von heute morgen schlafen. Ja, sie tun es unverändert. Die Bäuche sind voll, Feinde gibt es nicht, was sollen sie sonst machen….

Da viele Jeeps da sind, sucht uns Noah nicht so weit entfernt einen schönen Platz für den Sundowner.  Elefanten stehen keine 100 m entfernt von uns und grasen. Na gut, Noah wird es wissen und der Sananna Dry hilft mir 😉

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Zurück im Camp haben wir mit den Guides und den anderen 7 Gästen ein wunderbares Abendessen und interessante, ausgelassene Gespräche an der Feuerschale direkt am Wasser.

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