Perspektivwechsel

Von der Hochalmbahn  (1.103 m) auf die Rosswaldhütte (1.551 m)

Nach zwei Skitagen bei traumhaftem Wetter brauchen unsere von den Skischuhen geschundenen Schienbeine eine Pause. Es hat über Nacht wieder geschneit und auch die Prognose für heute ist nicht so überragend. Nach den letzten beiden Tagen sind wir so richtig verwöhnt.

Also packen wir unseren Rucksack und starten von der Haustür weg erneut zu einer Winterwanderung. Von unserem „Hausberg“ geht es hinab ins Tal und gleich auf den Wanderweg. Heute ist die Loipe frisch gespurt und auch der Wanderweg ist geräumt. An der Zwölfer-Nordbahn wechseln wir auf dem Panoramaweg die Seite, um wenig später in eine Bergstraße einzubiegen. Zur Rosswaldhütte sind es von hier aus 90 Minuten  (im Sommer). Im Schnee dürfte es etwas länger dauern. Wir laufen durch einige versprenkelt liegende Höfe und bekommen mit jedem Schritt einen besseren Überblick über das Tal. Bald zweigt ein wirklich schöner Wanderweg/Forstweg ab, der gut geräumt ist und zügiges Gehen ermöglicht.

Ganz, ganz langsam mehren sich die blauen Flecken am Himmel und bald ist die Sonne komplett da. Wir haben phantastische Ausblicke über weite Teile des Skigebiets. Es ist ein anderer Blick auf Lifte und Pisten. Da auch wir dies immer wieder gern nutzen, kann und will ich es nicht verteufeln. Ich finde es jedoch wunderbar, dass man sich hier dem Skigebiet auch auf andere, schonendere Art und Weise nähern kann. Unser Ziel, die Rosswaldhütte, liegt nämlich mittendrin im Skizirkus. Es gibt halt doch meist Platz für beides.

Wir genießen die Welt um uns herum und in der Rosswaldhütte das herrliche Essen. Satt und entspannt laufen wir wieder zurück, immer im Blick den Schattberg und den Zwölferkogel,  mit ihren Sonnenpisten. Abwärts muss man sich ordentlich konzentrieren, um auf der doch etwas glatten Straße nicht mit dem Allerwertesten aufzusitzen.

Auf Höhe der Bergbauernhöfe verschwindet die Sonne hinter den Bergen und im Schatten ist es schon wieder zapfig kalt.  Durchgefroren kommen wir dennoch nicht an, da uns am Ende immer der Anstieg zu unserer FeWo erwartet.

9 km / 3 h/ 500 hm

2 Kommentare zu „Perspektivwechsel“

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