Loipe Rohrmoos

Mittelschwerer Rundkurs in einem Seitental von Oberstdorf

Eine wunderbare Entdeckung, die dem Schneemangel auf 1.000 – 1.200 m geschuldet ist. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, in die Langlaufsaison zu starten und nicht mit einer Seilbahn hinauf auf eine Höhenloipe zu fahren, bin ich bei der Recherche auf diese wunderbare Loipe gestoßen.

Loipe Rohrmoos


In einem stillen Seitental, von Norden kommend noch vor dem Kleinwalsertal liegg dieses idyllische Kleinod. Der Rundkurs unterhalb der Nordwände von hohem Ifen und Gottesackerplateau verläuft  in regelmäßigem Auf- und ab über 10 km und kann auf etwa 7 km verkürzt werden.
Für den Start in die Saison nicht ganz ideal, da es wirklich immer hoch und runter geht, alles andere jedoch ist traumhaft, vor allem die Abgeschiedenheit.
Anfahrt über Tiefenbach und anschließend über das Mautsträßchen nach Rohrmoos. Die 5 EUR sollte man in Münzen dabei haben, dann öffnet sich die Schranke wie durch Zauberhand.

Wie Herzogstand – Heimgarten nur ohne Menschenmassen

Über die Hochplatte (2.079/2.082m) – Rundtour mit Start und Ziel an der Kenzenhütte (1.294 m)

Es ist um 5.30 Uhr Ende August noch dunkel in München, als der Wecker klingelt. Eine neue Erfahrung, da es morgens im Sommer für mich immer hell ist. Es hilft nix – um Lernen und Berge zeitgleich zu haben, hilft nur sehr frühes Aufstehen. Mit einem Kaffee in der Hand und einem perfekten Tourentag vor Augen, bin ich ganz schnell wach. 6.30 Uhr starten wir pünktlich nach … ja wohin nur?

Weiterlesen „Wie Herzogstand – Heimgarten nur ohne Menschenmassen“

Suche und Du wirst finden II

Unterwegs im Bolgental und in der Hörnergruppe

Beim zweiten Versuch wissen wir ja bereits, wo der Einstieg zur Tour zu finden ist. Der Parkplatz in Obermaiselstein(859 m) ist fast leer. Genusswandern unter der Woche ist etwas ganz Besonderes. Das Wetter verspricht einen herrlichen Tag, na ja vielleicht etwas zu warm. Aber das ist jammern auf hohem Niveau.

Weiterlesen „Suche und Du wirst finden II“

Nichtstun in den Bergen 

Warmlaufen von St. Christina auf den Col. Raiser 

Der erste Urlaubstag ist eigentlich dem Nichtstun vorbehalten – keine Bergtour und schon gar keine anstrengende. Das ist zumindest aus Sicht des Lieblingsmannes der perfekte Urlaubseinstieg. Man kann ja zumindest bei gutem Wetter mal darüber nachdenken, doch etwas zu unternehmen. So eine kleine Tour zumindest. Die Gröden App liefert gute Anregungen. Also beginnt jetzt die Überzeugungsarbeit.  Weiterlesen „Nichtstun in den Bergen „

Der Karwendelmarsch, mein Wecker und ich

Von Scharnitz über das Karwendelhaus und die Falkenhütte in die Eng (35 km/1.700 hm) 

Nach zwei Jahren wollen wir uns mal wieder einen Karwendelmarsch „gönnen“ und fahren am Freitag bei herrlichstem Wetter nach Scharnitz. Wir schaffen es, unsere Startunterlagen vor 19.00 Uhr abzuholen, so dass wir morgens nicht unter Zeitdruck sind. Mit der Startzeit von 6.00 Uhr trifft der Karwendelmarsch nicht gerade unsere typische Wochenend-Aufstehzeit. Wir übernachten für diese eine Nacht, oder besser bleiben für die paar Stunden in einem Hotel in Seefeld. Es ist ziemlich touristisch da, aber auf eine nette Art. Wir essen sehr gut und vor allem genügend Kohlehydrate. Ich gehe davon aus, dass auch Tiramisu zu den guten Kohlenhydraten zählt 😉 Weiterlesen „Der Karwendelmarsch, mein Wecker und ich“

Von gestern auf heute nichts gelernt

Ausstieg aus dem Pfunderer Höhenweg – von der Tiefrastenhütte nach Terenten

Die Tiefrastenhütte ist eine wirklich schöne Berghütte, nicht zu alt, nicht zu neu, mit wunderbarem Essen und an einem kleinen See gelegen. Die Hüttenwirte sind sehr nett und auch jetzt in der Hochsaison immer mit einer Portion Gelassenheit und Freundlichkeit ausgestattet.

Der absolute Luxus hier oben ist: Duschen ohne Zeitbegrenzung. Am letzten Tag nicht zwingend notwendig, aber gern genommen. In der mollig warmen Stube verbringen wir unseren letzten Hüttenabend.  Weiterlesen „Von gestern auf heute nichts gelernt“

Karte zu Ende lesen

Von der Edelrauthütte (2.545 m) zur Tiefrastenhütte (2.312 m) – 4. Tag am Pfunderer Höhenweg

Eine erholsame Nacht, ganz ohne Schnarcher und mit guter Luftzufuhr liegt hinter uns. Wir werden erst 6.30 Uhr wach – egal, uns treibt heute nichts. Das Frühstück auf der Hütte ist ziemlich opulent, obwohl sie nur mit Hubschrauber versorgt werden kann.

Es verspricht ein wunderbarer Wandertag  zu werden; die Sonne lacht von einem strahlend blauem Himmel. Wir steigen wieder ab zum Eisbruggsee und zur Eisbruggalm. Weiterlesen „Karte zu Ende lesen“