Auch schwarze Tage werden hellgrau

Von der Hanauer Hütte (1.922 m) über das Galtseitejoch (2.421 m) und die Muttekopfscharte (2.630 m) zur Muttekopfhütte (2.000 m)

Die Hanauer Hütte ist groß, gut organisiert und überhaupt nicht gemütlich. Ich habe so gefroren, soviel Tee konnte ich gar nicht in mich hineinschütten.  Das Essen war gut und ich habe einen Teil des Abends mit einer Berliner Familie verbracht, die meine Tour zur Muttekopfhütte in umgekehrter Richtung schon hinter sich hatte.  Da es die längste und anstrengende Tour ist, sitze ich Schlag 7.00 Uhr am Frühstück und bin 45 Minuten später unterwegs. Das Wetter soll so werden wie gestern, also dürfte es gut gehen.  Weiterlesen „Auch schwarze Tage werden hellgrau“

Gewinn von Gegenwart 

Vom Gasthaus Hermine (1.310 m) über das Leiterjöchl (2.516 m) zum Württemberger Haus (2.220 m)

Frühstück gibt es erst 7.30 Uhr, so dass heute Ausschlafen möglich war. Das geht halt nur im Zimmer und ich habe es noch einmal genossen. Mit einem guten Frühstück im Bauch (in den Bergen gibt es immer Nuss-Nougat-Creme…) starte ich kurz nach 8.00 Uhr erst einmal in Richtung Memminger Hütte, immer am Bach entlang. Um zum Bach zu kommen, muss ich erst einmal hinabsteigen. Bei den heute vor mir liegenden Höhenmetern,möchte ich jeden zusätzlichen vermeiden. Hilft jedoch nix. Kurz darauf trennen sich die Wege und ich quere den Bach in Richtung Württemberger Haus. Es ist ein schöner Forstweg, der sich gemächlich bergan schlängelt. Der Bach ist immer dabei und zurückblickend gibt es immer bessere Ausblicke auf die Allgäuer Alpenkette.  Weiterlesen „Gewinn von Gegenwart „