…den Wind um die Nase wehen lassen

Farmers Market und Mizen Head

Es soll schön werden heute – schauen wir mal. Beim Frühstück ist weder Sonne noch blauer Himmel auszumachen. Als wir jedoch kurz danach aufbrechen, sieht die Welt schon blauer aus. An unserem Strand vorbei – einige Mutige baden bei 16 Grad Außentemperatur – geht es nach Skibbereen zum Farmers Market. Das sollte man auch gesehen haben. Es gibt alles. Enteneier, lebende Hühner, riesige Fische und sogar Sauerteigbrot. Hier trifft sich die gesamte Gegend zum Wochenendeinkauf, der danach beim SuperValue abgerundet wird. So tun wir es auch. Unsere Brennholzvorräte frischen wir an der Tankstelle noch auf. Die Heizung geht ja immer noch nicht. Wir haben jedoch inzwischen unseren Heizmodus gefunden. Zurück in Tragumna warten Breda und Mary, die mit ihren 85 Jahren unser Haus verwaltet, vorm Haus und beaufsichtigen den Monteur. Sie empfehlen uns an diesem lovely day nach Mizen Head zu fahren.

Den Tip nehmen wir an und verschieben unsere Pläne auf einen der folgenden Tage. Wir fahren auf der Wild Atlantic Route durch wirklich wunderschöne, farbenfrohe und lebendige Orte und haben immer wieder herrliche Ausblicke auf den Atlantik. Das Wetter lässt kaum Wünsche offen, so dass sich immer wieder herrliche Farbspiele mit dem Meer, der grünen Landschaft und dem weiß-blauen Himmel ergeben.

Übrigens habe ich noch nie so bunte Straßenränder gesehen. Hier wachsen Pflanzen, die bei uns im  Garten nur unter besonderer Pflege gedeien. In Mizen Head angekommen, bläst ein kräftiger Wind und gegen diesen kämpfen wir uns zum Visitors Centre vor. Man kann die Felsen, Klippen und den Platz des ehemaligen Leuchtturms besichtigen. Dazu muss man eine Brücke, die zwei Felsen verbindet, queren. Da ist meine Mama schon mal raus – meint sie. Also ziehen wir zu dritt weiter und erkunden dieses herrliche Fleckchen. Hinter jeder Biegung gibt es einen noch schöneren Ausblick. Man muss nur auf Brille, Mütze und Handy acht geben. Da rüttelt der Wind gehörig dran. Die Brücke ist relativ kurz und sehr stabil,  das wäre trotz Höhenangst machbar gewesen.

Nach dieser kleinen Stippvisite hier fahren wir zurück und kehren in Crookhaven, einem dieser pittoresken Dörfer in einem Pub ein. Es liegt malerisch am Hafen,  die Boote schaukeln im Wind und wir genießen gutes Essen. Nach ein paar Fotostopps auf der Rückfahrt genießen wir noch etwas Sonne auf unserer Terrasse. Mutige Teile der Famile nutzen den „hauseigenen“ Strand zu einem kurzen Sprung ins Wasser…

Übrigens: Die Heizung geht. Das ändert nur leider nichts an der Dusche, die mittels Durchlauferhitzer betrieben wird. Und der hat zwei Einstellungen – frieren oder verbrühen 😉

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