Abschied vom Südwesten und quer über die Insel 

Kilkenny und Dublin

Gestern Nachmittag waren uns noch einmal ein paar Sonnenstrahlen vergönnt, die wir gierig auf unserer Terrasse aufgesogen haben – einen Pott Kaffee in der Hand und Blick auf die endlose Weite des Ozeane…perfekte Momente.

Heute Morgen heißt es Abschied nehmen von unserem Cottage und dem Fleckchen hier unten im Südwesten der Insel. Das Wetter hilft dabei – es ist grau. Wir fahren auf der N71 mehr oder weniger nah der Küste entlang in Richtung Cork. Dabei können wir noch den einen oder anderen Blick auf das Meer erhaschen und sehen noch einige hübsche Dörfer am Wasser. Von Cork geht es in kurzer Zeit nach Kilkenny,  was durch eine völlig andere Landschaft geprägt ist. Es gibt hier viel weiniger Weidewirtschaft, jedoch sind viele Getreidefelder zu sehen. Die Stadt selbst ist quirlig und bunt.

Wir schlendern über die Highstreet in Richtung Kilkenny Castle. Auf dem davor liegenden Wochenmarkt legen wir eine kurze Mittagspause ein. Hier gibt es endlich – für die, die sehnsüchtig darauf warten – Wurst in der Semmel. Das Castle selbst hat wirklich riesige Ausmaße und durch die Adern der Adelsfamilie von Haimhausen (Nähe Unterschleißheim) fließt such Blut der Bulers von Kilkenny.

Im gegenüberliegenden Gebäude gibt es irisches Kunsthandwerk und wunderbare Wolldecken und Schals. Leider können wir uns in Anbetracht der Auswahl nicht entscheiden. Zum Glück kann man alles online bestellen 🙂

Übrigens sucht man das in Deutschland bekannte Kilkenny-Bier hier in Irland vergeblich. Hier findet man es unter dem Namen Smithwicks. Und ich habe mich die ganze Zeit gewundert, wo ich mein Kilkenny endlich herbekomme…

Wir statten auch der über der Stadt thronenden St. Mary’s Cathedral noch einen Besuch ab und sind total beeindruckt vom restaurierten Chorraum mit den herrlichen Bleiglasfenstern.

Wir nehmen die letzte Etappe auf dem Weg nach Dublin im  Angriff – jetzt im Regen. Der bleibt uns auch den ganzen Nachmittag erhalten, was die Stimmung etwas drückt. Unser B&B finden wir relativ schnell. Der Jugendherbergsstil in Verbindung mit dem Preis wirkt bei mir nicht gerade stimmungsaufhellend, zumal es in den Zimmern auch noch kalt ist. Soviel kann ich morgen gar nicht frühstücken 😉

Der abendliche Besuch im Pub, gutes Essen und herrlich frisches Cider verhelfen jedoch zu einem gelungenen Abend und versöhnen mit dem Tag.

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