Und täglich grüßt das Känguru

Gestern habe ich den Blogeintrag etwas zu früh versendet, sonst hätte es noch ein Känguru-Gruppenbild gegeben.
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Zum Abendessen war eine ganze Herde auf der Wiese vor uns. Also davon haben wir hier wirklich reichlich gesehen.

Heute haben wir etwas verschlafen, was im Urlaub ja nicht üblich ist. Da wir uns für heute den zweithöchsten Berg der Grampians vorgenommen haben, wollten wir nicht so spät weg. Das ist uns definitiv nicht geglückt, so dass wir uns dann doch Zeit gelassen haben. Ein Grad Temperaturunterschied bei Hitze ist dann auch egal.

Die Wanderung ist mit 9 km und 3 bis 4 Stunden angegeben, also nichts für den Durchschnitts-Aussie. Das merken wir auch sofort am Parkplatz. Außer unserem Auto parkt genau noch ein weiteres hier. Mit genügend Wasser, Hüten und Schlangenstock bewaffnet, starten wir deutlich nach 11.00 Uhr.
Auch hier ist alles perfekt beschildert und der Weg schlängelt sich durch Eukalypthuswald. Es riecht immer, wie in der Bonbontüte, nein viel besser. Es ist eine Mischung aus Eukalypthus, Holz und Kräutern, die uns in den ländlichen Regionen hier begleitet. Ein ganz eigener, sehr angenehmer Geruch.

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Unterwegs gibt es viele wirkliche lookouts, von denen man teilweise direkt in den Abgrund schaut, aber auch wunderbar über das ganze Land schauen kann. Nachdem wir den Eukalypthuswald (gum trees) verlassen haben kraxeln wir über Steine hinweg und unten durch immer weiter nach oben. Unterwegs begegnen wir dem Paar, neben deren Auto wir parken und zwei Tourengehern mit vollem Gepäck.

Wenn wir umherschauen, erinnern wir uns an giants playground in Namibia – viele Stein- und Felsformationen. Manchmal könnte man auch meinen, man ist im Elbsandsteingebirge.
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Nach fast zwei Stunden sind wir oben und freuen uns über den,Wind, der uns etwas abkühlt. Der Aussuchtspunkt ist gesichert, da der Fels abrupt abbricht.

Sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg raschelt es häufig im Gebüsch. Wir sind nicht sicher, ob wir nicht doch die eine oder andere Schlage passiert haben. Auf jeden Fall sehen wir ganz viele dieser kleinen, scheuen Echsen.
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Es ist immer ein Glück sie aufs Bild zu bekommen.

Das Beef Filet liegt jetzt auf dem Barbeque, was es hier in nahezu jeder Unterkunft, sowie meist im Ortszentrum, an Picknickplätzen und vielen anderen Stellen gibt.

Bald bricht das allabendliche Vogelkonzert los. Scheinbar alles, was Flügel und einen Schnabel hat, krächzt und schreit los – Kakadus, Kookaburas, elsterähnliche Vögel…
Mal sehen, ob ich es aufnehmen kann.
Morgen ist leider schon Abreise von diesem wunderbaren Ort. Hier könnten wir länger bleiben.

Übrigens: Das Beef war mehr als gut, was sowohl am Rohstoff als auch an,Christophs Grillkünsten liegt 🙂

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