Einsame Farmen und Salzseen

Tintinara und die Limestone Coast

Für mitten im Nichts war ausschlafen angesagt. Damit wir nicht zu träge werden, klopft es 9.00 Uhr an unsere Tür. Unsere Vermieterin muss heute nach Adelaide und wollte uns noch ein paar Ausflugstipps geben. Vollgepackt mit Informationen für den heutigen Tag und eine Verabredung für morgen zur Farmbesichtigung starten wir in den Tag.

Nach dem Aussie-typischen Frühstück mit Toast, Früchten, Müsli, Eiern und Schinken (heute ohne) fahren wir erst einmal nach Tintinara hinein. Es ist mehr als mancher Flecken, durch den wir gestern gefahren sind, aber eigentlich ist es nicht viel mehr als Tankstelle, Supermarkt, Schule, Bank und Kirche und dennoch Anlaufstelle für die ansässigen Farmer. Das Leben muss man schon wollen. Den Nachbarn sieht man hier garantiert nicht, wenn man nicht direkt hinfährt.

Auf dem Weg zur Limestone Coast fahren wir 50 km ausschließlich an Farmland vorbei. Kein Ort, nichts!

Hier am Meer befinden sich durch Dünen abgetrennt viele Salzseen und Lagunen. Im Frühjahr brüten hier unzählige Vogelarten. Vom Aussichtspunkt sind die erhofften Pelikane leider nicht zu sehen.

Dann machen wir in Salt Creek halt erst einmal Pause. Salt Creek ist das Zentrum des Nationalparks und besteht genau hieraus:
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Der Burger ist der beste in Australien bisher und die Chips sind ein Traum (sagt die Nicht-Pommes-Esserin).

Gestärkt starten wir zum Salt Lake Walk. Der Weg verläuft zwischen einem See, der im Sommer austrocknet und aufgrund des enthaltenen Karbonats ganz weiß aussieht und einer Art Lagune. Es ist alles sehr schön angelegt und beschriftet und wir treffen unterwegs genau zwei Menschen. Einfach herrlich.

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Auf dem Rückweg fahren wir den Highway an der Küste entlang und bekommen schöne Eindrücke von den vielen Salzseen, Lagunen und dem Lake Albert.

Jetzt sitzen wir vor unserem Cottage in der Sonne und genießen den frühen Abend.

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3 Kommentare zu „Einsame Farmen und Salzseen“

  1. Hallo Ihr Lieben,
    heute sind wir bei Justs und haben Eure Berichte gelesen. Es sind traumhaft schöne Eindrücke und Bilder. Leider leben wir noch in der Wildnis, ohne Telefon und Netz.
    Herzlichst M und V

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  2. Hallo ihr Weltenbummler,
    danke für die schönen Bilder in Euren Berichten.
    Wir haben aus Fernost – Russland eine Sperber-Eule ( Taigavogel ) als sehr seltenen Wintergast. Sie ist zum Glück tagaktiv und lässt sich gut in einem Obstgarten in Stollberg an der A72 beobachten. Seit Bekanntwerden im Internet im November ist der Auffenthaltsort zur Pilgerstätte von Experten und Pressefotografen aus allen Bundesländern geworden.

    Auf ein gesundes Wiedersehen
    Isolde, Karli und Falk

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