Noch ein paar Schritte nach Italien und zum ersten Cappuccino

Von der Olperer Hütte zum Pfitscher Joch Haus (2.275 m)

Es war ein weinseliger Abend mit Lucia und zwei Vorarlbergern, die den Olperer besteigen wollen und dann den Berliner Höhenweg wandern wollen. Es war die erste DAV Hütte mit einer Weinkarte, die nicht nur Zweigelt und Veltliner aus der Literflasche umfasst. Das haben wir nach dem perfekten Essen gut genutzt und den wunderbaren Sonnenuntergang genossen. Ich habe erstmals im Leben Tiroler Graukäs gegessen, der ja optisch nicht unbedingt überzeugt, dafür aber geschmacklich.

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Besuch vom Schweinehund

Von der Lizumer Hütte über das Geierjoch zum Tuxer Joch Haus (2.316 m)

Gestern Abend habe ich beim Kniffel haushoch verloren und konnte dabei ja nicht mein wahres Spielergesicht zeigen 😕 Es gab zum Glück keine zweite Runde und ich bin sehr früh ins Bett. Das Zimmer teilte ich mit einer Damengruppe, die auch sofort und einhellig beschlossen, dass das Fenster geschlossen bleibt. Ich habe dann darum gebeten, es öffnen zu dürfen, ehe ich ersticke.

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Mehr geht nicht – Perfektes Wetter, Murmeltiere und gigantische Ausicht

Von der Glungezer Hütte über den Glungezer-Geier-Grat zur Lizumer Hütte (2.019 m)

Der erste Hüttenabend war gleich ein gelungener Einstieg, da der Hüttenwirt alle durcheinander an große Tische setzte, so dass sich schnell interessante Gespräche entwickelten.

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Vis à vis der Zugspitze

Zum Rückentest auf den Hohen Ziegspitz (1.864 m)

Ich möchte ja nicht darüber philosophieren, wo ich mich am heutigen Tag eigentlich befinden würde und wie die Stimmung in den letzten Tagen bei uns war. Heute scheint die Sonne, ich habe eine erfolgreiche „Testwanderung“ überstanden und der zweite Teil „München – Venedig“ ist nur um wenige Tage verschoben. weiter

Das Wetter spielt mit – nix wie raus und rauf

Von Hohenschwangau auf den Säuling (2.047 m)

Was macht man, wenn am Feiertag mal wunschgemäß wirklich schönes Wetter ist? Man glaubt es kaum. Und hat man es verarbeitet, steht sofort die Frage, welcher Berg es denn sein darf. Das G7- Wochenende schränkt die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zusätzlich ein. Tegernseer Berge scheiden bei perfektem Wetter, Ferien und Feiertagen sowieso aus. Da bleibt nach stundenlanger Anreise keine Zeit mehr zum wandern. Großraum Garmisch und alle über die A95 zu erreichenden Ziele fallen dem G7 zum Opfer. Daher fällt die Wahl auf das Allgäu. Es ist nicht wirklich 2. Wahl, da wir dort und im Tannheimer Tal ausgesprochen gerne in die Berge gehen. weiter

Und es geht ja doch – Mutspitze die Zweite

Von Dorf Tirol auf die Mutspitze (2.294 m)

Nachdem wir letztes Jahr im Oktober wenig Glück hatten und im Nebel oder in Wolken am Gipfel saßen, haben wir jetzt Anfang Mai zumindest perfektes Wetter. Dennoch gibt es einiges zu überdenken; es liegt noch richtig viel Schnee auf den umliegenden Bergen. Das, was wir von der Mutspitze sehen, die Südseite, ist allerdings frei. Also wagen wir es! weiter

Talwärts entlang der Etsch

Von Mals nach Meran (62 km)

Die Outdoorsaison 2015 ist eröffnet. Wir hätten dies zwar gerne auf Safari in Namibia und Botswana gefeiert; die Umstände waren dagegen. So haben wir uns kurzerhand für die bewährte Destination Südtirol entschieden. Zu dieser Jahreszeit waren wir noch nie hier, so dass wir auch nur eine vage Vorstellung hatten, welche Aktivitäten und vor allem in welcher Höhe möglich sind. weiter

Urlaubseinstieg bei mal wieder schlechtem Wetter

Mutspitze  (2.294 m) – Der Hausberg von Dorf Tirol und Einstieg in die Texelgruppe – 12. Oktober

Kaum haben wir gestern die Alpensüdseite erreicht, weicht der wunderbar blaue Himmel und die prächtige Herbststimmung einem grauen, verregneten Tief, welches genau da hängt, wo wir auch hin wollen. Das ist dieses Jahr typisch für uns und unsere Ziele und daher nicht wirklich verwunderlich.

Heute ist es zumindest trocken und die Sonne blitzt etwas durch die Wolken. Also auf zu einem Gipfel, den wir jedesmal hier vor Augen hatten, jedoch noch nie in Angriff genommen haben, die Mutspitze, die sich über Meran und Dorf Tirol erhebt. Wir starten in Dorf Tirol und erleichtern den Aufstieg um fast 600 hm mit der Hochmuthseilbahn. Oben angekommen, erreichen gerade die ersten Läufer eines Berglaufs ihr Ziel. Was das wirklich bedeutet, können wir erst am Nachmittag erahnen. Diejenigen, die noch nicht genug haben, laufen weiter und überholen uns auf den ersten Kilometern.

Wir laufen auf einem sehr gut angelegtem Weg im Wald stetig bergan. Da merken wir auch nicht, dass man außerhalb des Waldes nichts mehr sieht. Kurz nach den Muthöfen, wo es der ersten Einkehr zu widerstehen galt, hätten wir uns auch noch für einen Teil des lang gehegten Traumes, die Spronser Seen entscheiden können. Wir wollen jedoch alle sehen, also geht es weiter Richtung Mutspitze. Bei dem Wetter treibt es nicht so viele nach oben, so dass wir fast allein aufsteigen und uns das Gelände nur mit den vielen Ziegen teilen. Für Kühe wäre es sicher zu steil.
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Treppenartig geht es sehr luftig zum Gipfel. Wir laufen in den Wolken, so dass wir nur ein paar Meter rechts und links überhaupt etwas sehen kann. Genau Mittags sind wir oben, das Wasser perlt auf unseren Gesichtern, was jedoch nicht von der Anstrengung kommt 😉

Bei gutem Wetter hat man hier oben sicher einen perfekten Rundblick über die Texelgruppe, Sarntaler Alpen, Dolomiten, ins Vinschgau und über Meran nach Süden. Das bleibt uns leider verwehrt, also müssen wir noch einmal hier hoch…

Wir steigen in nordöstlicher Richtung über die Taufenscharte ab. Das ist ein doch recht schmaler, treppenartig angelegter Steig, der auch bei Nebel ahnen lässt, dass man ziemlich tief blicken kann, wenn man denn könnte.

So langsam stellt sich der Hunger ein und wir beschleunigen, soweit möglich, damit wir die 1:20 h zur Leiteralm unterbieten. Das schaffen wir trotz einiger Fotostopps zuverlässig.
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Mit jedem Höhenmeter abwärts wird es heller und kurz vor der Leiteralm ist die Sonne da. Wir sitzen draußen und genießen Speckknödel und Kaiserschmarrn. Das ist doch etwas Entschädigung für die unwirtlichen Bedingungen oben am Berg.

Über den schönen Hans-Frieden-Felsenweg, der den Berg auf einer Höhenlinie quert, laufen wir zur Bergstation Hochmuth zurück. Jetzt, wie viele andere mit uns, bei schönstem Wetter und annehmbarer Sicht. Wir haben jetzt 1.000 hm hoch und runter geschafft, wollen aber die Läuferstrecke zumindest aus der Abwärtsperspektive noch schauen. Also lassen wir die Bergbahn links liegen und laufen für die nächste Stunde steil in Kehren bergab. Es fühlt sich an, wie eine Stunde Treppen steigen. Wir merken doch, was wir geschafft haben. 😉
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