Glas auf Stein

Vom Württemberger Haus (2.220 m) über die Bitterscharte (2.500 m) zur Hanauer Hütte  (1.922 m)

Ach was haben wir gestern Abend die Möglichkeiten, die sich bei schlechtem Wetter vom Württemberger Haus startend, anbieten. Es kursierten einige Wettervorhersagen, die wenigsten prognostizierten gutes Bergwetter. Ich schiebe die Entscheidung einfach auf morgen.Jetzt kann ich eh nichts tun. Also krabble ich in meinen Schlafsack und genieße die Ruhe in meinem Einzelzimmer (absoluter Luxus auf der Hütte). Weiterlesen „Glas auf Stein“

Gewinn von Gegenwart 

Vom Gasthaus Hermine (1.310 m) über das Leiterjöchl (2.516 m) zum Württemberger Haus (2.220 m)

Frühstück gibt es erst 7.30 Uhr, so dass heute Ausschlafen möglich war. Das geht halt nur im Zimmer und ich habe es noch einmal genossen. Mit einem guten Frühstück im Bauch (in den Bergen gibt es immer Nuss-Nougat-Creme…) starte ich kurz nach 8.00 Uhr erst einmal in Richtung Memminger Hütte, immer am Bach entlang. Um zum Bach zu kommen, muss ich erst einmal hinabsteigen. Bei den heute vor mir liegenden Höhenmetern,möchte ich jeden zusätzlichen vermeiden. Hilft jedoch nix. Kurz darauf trennen sich die Wege und ich quere den Bach in Richtung Württemberger Haus. Es ist ein schöner Forstweg, der sich gemächlich bergan schlängelt. Der Bach ist immer dabei und zurückblickend gibt es immer bessere Ausblicke auf die Allgäuer Alpenkette.  Weiterlesen „Gewinn von Gegenwart „

Offene Rechnungen 

Auf teilweise ausgetretenen Pfaden des E5 zum Einstieg für den Lechtaler Höhenweg

Eigentlich sollte es heute keinen Blog geben. Wer braucht für 8 km geradeaus und leicht bergauf eine Geschichte. Aber es kommt anders. Ich wollte nicht bereits um 11.00 am heutigen Zielort sein. Also hat mich mein Lieblingsfahrer nicht nur bis nach Bach im Lechtal gefahren, sondern nach Holzgau. Weiterlesen „Offene Rechnungen „

Almenhopping mit Gipfelabstecher

Von Rinnen (1.262 m) über die Raazer Sennalpe (1.740 m) auf die Abendspitze (1.962 m) zur Ehenbichler Alm (1.640 m)

Nach dem gestrigen Tag fühlen wir uns heute erstaunlich fit. Vielleicht fanden unsere Beine das Tiroler Steinöl hilfreich bei der Regeneration… Wir bilden uns das einfach mal ein. Nach einem ausgiebigen Sonntagsfrühstück lassen wir es heute bescheiden und beschaulich angehen. Almenhopping ist angesagt und eine davon können wir von unserem Balkon aus sehen. Weiterlesen „Almenhopping mit Gipfelabstecher“

Glückskinder

Von Ehrwald (1.225 m) über den Stopselzieher auf die Zugspitze (2.962 m)

Etwas Glück gehört schon dazu, wenn man Monate im Voraus das einzig verfügbare Wochenende für diese Unternehmung blockiert und viele Wochen vorher die Unterkunft bucht. In diesem Sommer ist es wie ein Sechser im Lotto. Es fügt sich alles zueinander.

Wir haben, meist in Gedanken, schon einige Anläufe auf Deutschlands höchsten Berg genommen. Entweder waren die Hütten voll oder wurden gerade neu gebaut, vom Wetter nicht zu reden. Bei unserer gestrigen Fahrt nach Ehrwald konnten wir auch noch nicht glauben, dass aus grauem Himmel und Regen, blauer Himmel und Sonnenschein werden sollen.

Dieses Mal brauchen wir keine Hütte. Es gibt einen Weg, der in ca. 6 Stunden auf ziemlich direktem Weg mit einem leichten Klettersteig hoch führt. Den nehmen wir… Weiterlesen „Glückskinder“

Tausend Stufen musst Du gehen – auf den Spuren von König Ludwig

Durch die Partnachklamm und das Oberreintal auf den Schachen (1.866 m)

In den letzten Wochen war der Wurm drin. War das Wetter schön, waren wir garantiert nicht in München, aber regnerische Wochenenden haben wir nicht ausgelassen. Daher war die „Bergsehnsucht“ jetzt ziemlich groß, so dass wir uns unheimlich über die ganz passable Prognose für heute gefreut haben.  Weiterlesen „Tausend Stufen musst Du gehen – auf den Spuren von König Ludwig“

…also doch der Tegernsee

Auf den Hirschberg (1.670 m)

Letzte Woche habe ich noch getönt, dass wir die Tegernsee Region meiden, da wir dort immer mit vielen anderen unterwegs sind.  Wie die Überschrift vermuten lässt, waren wir dieses Wochenende gleich mal dort 😉

Auf dem Plan stand der Einstein im Tannheimer Tal. Durch das unbeständige  Wetter haben wir lieber einmal mehr auf die Prognose geschaut. Gewitter und Bergtouren vertragen sich einfach nicht gut. Im Allgäu sollte der Tag von Schauer durchzogen bleiben. Etwas weiter östlich sah die Vorschau nicht gut aber besser aus. Weiterlesen „…also doch der Tegernsee“

Frühlingsgruß aus dem Tannheimer Tal

Saisoneröffnung 2016 – von Zöblen auf den Schönkahler

Nach dem ersten Sommer für uns in Afrika war die Eingewöhnung in Anbetracht des fast spätwinterlichen Wetters an Pfingsten und in der letzten Woche ziemlich hart. Um so mehr freuten wir uns über die Prognose für das Wochenende. Um kein Risiko hinsichtlich eines Wetterumschwungs oder Gewitters einzugehen, war der Samstag der Tag der Wahl für unsere erste Bergtour dieses Jahr.
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