Karte zu Ende lesen

Von der Edelrauthütte (2.545 m) zur Tiefrastenhütte (2.312 m) – 4. Tag am Pfunderer Höhenweg

Eine erholsame Nacht, ganz ohne Schnarcher und mit guter Luftzufuhr liegt hinter uns. Wir werden erst 6.30 Uhr wach – egal, uns treibt heute nichts. Das Frühstück auf der Hütte ist ziemlich opulent, obwohl sie nur mit Hubschrauber versorgt werden kann.

Es verspricht ein wunderbarer Wandertag  zu werden; die Sonne lacht von einem strahlend blauem Himmel. Wir steigen wieder ab zum Eisbruggsee und zur Eisbruggalm. Weiterlesen „Karte zu Ende lesen“

Auf Abwegen und bekannten Pfaden

3. Tag Am Pfunderer Höhenweg – von der Brixner Hütte  (2.300 m) zur Edelrauthütte (2.545 m)

Habt ihr schon einmal in einer Biosauna geschlafen? Ich hatte das Vergnügen in der letzten Nacht. Schlag 20.00 Uhr wollte mein Wanderpartner und Lieblingsmann bereits ins Lager. Ich konnte noch 30 Minuten heraus handeln. Mit allem Gekruschtel waren wir 21.00 Uhr zum Schlafen bereit. Weiterlesen „Auf Abwegen und bekannten Pfaden“

Jede Menge Drama

Tag 2 am Pfunderer Höhenweg – von der Simile-Mahd-Alm zur Brixner Hütte 

Heute steht ein vergleichsweise entspannter Wandertag an, so dass wir erst 7.00 Uhr zum Frühstück gehen. Auf der Hütte ist schon lange Betrieb. Hier wird alles selbst gemacht – Butter, Käse, Marmelade, Kuchen und alles Hüttenessen. Das geht nur früh am Tag oder spät abends.  Weiterlesen „Jede Menge Drama“

10 kg – 1.600 hm – 14 km – Einstieg in den Pfunderer Höhenweg

Von Sterzing zur Simile-Mahd-Alm 

Unsere Anreise nach Sterzing war dieses Mal etwas aufwändiger, da wir 3 Tage gebraucht haben. Unseren Hochzeitstag haben wir in Verona verbracht und nach einer Regenwoche in München die Sonne in vollen Zügen genossen. Am Sonntag haben wir noch eine Stippvisite am Gardasee eingelegt, um letztendlich in einem Vorort von Brixen zu übernachten.  Weiterlesen „10 kg – 1.600 hm – 14 km – Einstieg in den Pfunderer Höhenweg“

Welche Qual – welcher Lohn

Karwendeltour auf den Schafreuter (2.102 m)

Heute sind wir ganz früh unterwegs und das ist eine gute Voraussetzung, eine Runde im Karwendel zu drehen. Die Schlängelei von Lenggries über den Sylvensteinspeicher nach Vorderriss dauert ja seine Zeit. Für heute perfekt, noch ist fast keiner unterwegs. Wir entscheiden uns auch erst unterwegs für unser letztendliches Tourenziel, da es hier einfach unendlich viele Möglichkeiten gibt. 

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Keine Augen für die Aussicht

Von Kohlern über den Leiferer Höhenweg zum Spörlboden und über die Schneiderwiesen zurück

Nach der Tour zum Warmlaufen gestern, darf es heute etwas mehr sein, also stellen wir uns mit Hilfe der Vorschläge vom Hotel selbst etwas zusammen. Die bessere Hälfte mag Höhenwege, also ist der Leiferer Höhenweg schon gleich ein Bestandteil der Wanderung, um den herum wir alles andere zusammensetzen. Weiterlesen „Keine Augen für die Aussicht“

Panoramarunde am Kohlern

Kohlern – Titschenwarte – Rotwand – Schneiderwiesen 

Nach dem irischen Fühsommer brauchen wir noch etwas Wärme. Da die Temperaturen in München denen in Irland mehr gleichen als normalen Sommerwerten, überqueren wir den Alpenhauptkamm für ein paar Sommertage. Wir entdecken zudem auch Neuland in Südtirol, da wir erstmals in Bozen bleiben. In Kohlern, einem Stadteil von Bozen, 8 km in engen Kurven bergauf, steht das Hotel Kohlern, dass für ein paar Tage unser zu Hause ist. Der Blick über Bozen, das Etschtal und das Eisacktal hinauf ist gigantisch. Und wenn die untergehende Sonne das Schlernmassiv anstrahlt, wir mit einem Glas Wein bei milden Temperaturen den Abend auf der Terrasse genießen,  ist es an der Grenze zur Perfektion. Weiterlesen „Panoramarunde am Kohlern“

Auf und ab

Ein Tag in Dublin

Frühstück wird in unserem B&B nur bis 9.30 Uhr serviert, da müssen wir früher raus, als die letzten Tage. Nach Rührei und Full Irish Breakfast für den Mann des Hauses stürzen wir uns bei 12 Grad, Wind und grauem Himmel in den Tag. Mit dem Bus, der fast direkt vor der Haustür abfährt, fahren wir ins Zentrum und da wir zum Teil immer noch fußlahm sind, machen wir eine Hop On Hop Off  Stadtrundfahrt. Dublin ist für mich keine Stadt, die mich vom Stuhl reißt. Vielleicht liegt es am Wetter, am Stimmungstief oder woran auch immer. Es gibt einige ganz nette Viertel und auch das riesige Gelände der Guiness-Brauerei ist beeindruckend. Die viktorianischen und edwardinischen Straßenzüge in den südlichen Stadtteilen sind wirklich schön. Aber so richtig brenne ich nicht…

Nach zwei Stunden sind wir fast am Ausgangspunkt und hüpfen bei der Halfpennybridge aus dem Bus. Nach einer kurzen Mittagspause erkunden wir noch das Viertel Temple Bar, schauen am Rathaus und der Trinity-Kirche vorbei. 

Auf dem Rückweg lösen wir unsere Guinessgutscheine ein – das wärmt von innen, wenn man es geschafft hat, von dem kalten Gebräu zu trinken. Vielleicht wäre auch ein Irish Coffee gut gewesen 😉 Es wird etwas wärmer draußen und die Stimmung krabbelt auch so langsam aus dem Keller. Zurück an unserem Startpunkt von heute morgen, finden wir den richtigen Bus und fahren mitten im Berufsverkehr nach Drumcondra zurück.

Übrigens ist es jetzt warm in den Zimmern – welch eine Verbesserung. Trotz der warmen Zimmer starten wir noch zu einer kurzen Entdeckungstour hier durchs Viertel. Vorbei an ganz niedlichen Häusern kommen wir zu einem schönen Park mit einem Flüsschen und direkt an  unserem Pub vorbei, welches wir uns für heute Abend ausgesucht haben. Da es bereits ziemlich voll ist – eher ungewöhnlich für hier – reservieren wir noch einen Tisch für unseren Abschlussabend…

Fer ist wirklich gelungen: Ein viktorianischen Haus, alteingesessene Wirtsfamilie und nahezu keine Touristen. Es ist Freitag und es ist brechend voll. Dennoch absolut aufmerksamer Service. Die Portionen sind eher für Arbeiter als für Hop On Hop Off Touristen wie uns. Es schmeckt hervorragend – egal ob Fish Pie, Stir fry Chicken oder Pasta. Verwunderlich ist nur, dass es zu jedem kompletten Hauptgericht noch eine Schale Fries gibt, die für sich genommen schon satt macht. So gesehen, wundert mich manches hier nicht…

Übrigens: Die Sonne scheint von einem makellos blauen Himmel und das bis weit nach 22.00 Uhr. 

Abschied vom Südwesten und quer über die Insel 

Kilkenny und Dublin

Gestern Nachmittag waren uns noch einmal ein paar Sonnenstrahlen vergönnt, die wir gierig auf unserer Terrasse aufgesogen haben – einen Pott Kaffee in der Hand und Blick auf die endlose Weite des Ozeane…perfekte Momente. Weiterlesen „Abschied vom Südwesten und quer über die Insel „

Direkt vor der Haustür

Lough Hyne, Baltimore und noch ein paar kleine Fischerdörfer 

An unserem letzten Tag hier im Südwesten Irlands nehmen wir uns nicht viel vor. Wir fahren zum Lough Hyne, einem Salzwasser-Binnensee, mit einem ganz engen Zugang zum Meer. Er hat nur einen Meter Höhenunterschied zwischen Ebbe und Flut. Hier sind viele Wassersportler aktiv und abgehärtete Einheimische gehen schwimmen…brrrr  Weiterlesen „Direkt vor der Haustür“