„Spaziergang“ am Sonnenberg von Partschins

Von Partschins (618 m) zum Giggelberghof (1.565 m)

Nach einem wunderbaren lazy day gestern auf dem Tappeinerweg (ich mag ihn trotz des jährlichen Besuchs nicht wirklich gern), einem Aperitivo im Saxifraga und einem Stadtbummel in Meran wollten wir uns heute wieder etwas mehr bewegen. In der Nacht hat es geregnet, was in den Höhenlagen erneut zu Neuschnee führte. Die Prognose für uns war gut, mit mehr Sonne als Wolken. Unser Auto bleibt auch heute wieder unter den Kiwis im Carport stehen und wir laufen hinunter ins Dorf und fahren mit ziemlich vielen Leuten nach Partschins, wenige Kilometer das Vinschgau hinauf. Wir wollen heute auf eine Höfetour am Sonnenberg von Partschins, also etwas Leichtes, gehen.
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Gipfel soweit das Auge reicht

Von St. Nikolaus im Ultental auf die Ilmenspitze (2.656 m)

Es ist schon seltsam, wenn im Urlaub der Wecker Punkt 7.00 Uhr klingelt und wir nach einem kurzen Frühstück schnell unsere Wohnung verlassen. Kein Ausschlafen, kein gemütliches Frühstück nach einer schönen Joggingrunde auf dem Walweg, sonst würden wir unsere Touren bis Nachmittags nicht geschafft haben. So ist es auch heute. Ein erster, noch verschlafener Blick nach draußen verheißt einen wunderbaren Tag. Die aufgehende Sonne färbt die Berge des Vinschgaus glutrot, es ist keine Wolke am Himmel und völlig windstill. Ab 7.30 Uhr hängen die frischen Semmeln an der Tür, so dass wir 30 Minuten später mit dem Auto unterwegs ins Ultental sind. Wir wollten es zwar die Zeit hier nicht bewegen, da die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Südtirol mit der Gästekarte kostenlos ist, die Anfahrt heute würde ich jedoch ungern mit dem Bus machen wollen.

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Das Warten hat sich gelohnt

Spronser Seenrunde in der Texelgruppe
Wie oft haben wir schon mit dieser Tour geliebäugelt. Entweder waren wir nicht fit, ausgepowert von der Tour vom Vortag oder das Wetter hat nicht mitgespielt. Auch dieses Jahr waren wir nicht optimistisch, da es letzte Woche in Südtirols Bergen schon geschneit hat.

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Abstieg zum Königssee – Spaziergang im Regen

Von der Gotzenalm zur Talstation der Jennerbahn

Nachdem sich im Nebengebäude der Hütte, in dem sich auch unser Zimmer (ja, wir hatten wieder ein Zimmer) befand, endlich alle „ausgesungen“ hatten, war an Schlaf zu denken. Nach einer doch anstrengenden Etappe stellt er sich jedoch auch bei uns allen bald ein. Trotzdem dauert eine Hüttennacht für mich gefühlt ewig. Die ersten Stimmen in der Hütte wecken mich und ich warte auf das Weckerklingeln. Der erste Blick nach draußen…grau. Der zweite Blick nach draußen…nass.
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Viel Kraxelei und als Lohn für die Mühen – keine Sicht

Über den Schneibstein (2.276 m) zur Gotzenalm (1.685 m)

Für eine Nacht in der Hütte haben wir alle einigermaßen gut geschlafen. Schnarcher waren, zumindest die meiste Zeit, auch keine dabei… Der erste Blick aus dem Fenster verheißt perfektes Bergwetter.

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Königsseeblick inklusive

Vom Königssee zum Schneibsteinhaus (1.670 m)

Uns steht vor dem Urlaub ein Kurzurlaub oder besser ein verlängertes Wochenende in den Bergen bevor. Wir haben meinen Eltern letztes Weihnachten eine Mehrtagestour mit Hüttenübernachtung in den Bergen geschenkt und dieses Wochenende steht die Einlösung des Geschenks an. Ihre Wahl ist auf die Berchtesgadener Alpen mit der Überschreitung des Schneibsteins gefallen.
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35 km, 1.700 hm, 7 Stunden – Karwendelmarsch für Anfänger

Von Scharnitz über das Karwendelhaus und die Falkenhütte in die Eng

Verschenkt man so eine (Tor)Tour? Ich habe es jedenfalls getan und so fanden wir uns am Freitag Nachmittag im Auto wieder und sind nach Scharnitz gefahren. Es war eine ziemlich gute Idee, die Startunterlagen – ja es ist ein Wettkampf – noch am Freitag Abend zu holen. Es spart morgens Zeit und wir hatten gleich die Orientierung für Samstag.
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Aufstiege, Abstiege und der Ausstieg

Von der Kreuzwiesenhütte über das Lüsener Joch zum Würzjoch (2.006 m)

Es war eine sehr unruhige Nacht im Lager, obwohl wir nur zu zehnt in dem für 30 Leute ausgelegtem Raum waren. Die Fenster waren winzig und in dem ungedämmten Raum war es sehr warm. Dann hat in der Nacht ganz plötzlich der hier auf der Alm lebende Esel angefangen zu, ja was eigentlich:
blöken, wiehern – ich weiß es nicht, war aber hellwach.

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Eine Etappe, die alles fordert und viel gibt

Vom Pfitscher Joch Haus nach Pfunders (1.155 m)

Heute gab es ein wirklich gutes Frühstück und in Anbetracht der langen vor uns liegenden Etappe haben Lucia und ich ein dekadent belegtes Schinken-Käse-Brot vom Buffet als Wegzehrung mitgenommen. Und es war ganz frisches Brot aus Vinschgerl-Teig.

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